• SlowUp Werdenberg - Liechtenstein 140504
    Die Schweizer Polizisten auf den Velos am SlowUp.  (Daniel Ospelt)

Polizisten kontrollieren bald auch auf Velos

Die Fahrradpolizei wird im Sommer zum Einsatz kommen, erklärt Polizeichef Jules Hoch. Zudem wird der Patrouillendienst an den Wochenendabenden verstärkt.
Vaduz. 

In Österreich- mit Ausnahme von Vorarlberg - und in Deutschland gibt es die Fahrradpolizei schon seit Längerem. Ab dem kommenden Jahr sind auch die Liechtensteiner Polizisten auf Fahrrädern unterwegs. In den Sommermonaten wird die Bevölkerung die radelnden Gesetzeshüter antreffen. Damit wolle man näher an den Menschen sein und so das Ideal einer bürgernahen Polizei verkörpern, erklärt Polizeichef Jules Hoch im Interview. Dadurch könne die Polizei besser an Orten präsent sein, wo Patrouillenfahrzeuge eher störend wirken. «Das sind beispielsweise der Rheindamm, der Wuhrweg, Waldwege oder die Fussgängerzone in Vaduz», so Hoch.

Neben der Fahrradpolizei gibt es bei der Liechtensteinischen Landespolizei im kommenden Jahr einige weitere Neuerungen. Beispielsweise wird die Polizei ab 2018 auf Facebook vertreten sein. Das soll die Kommunikation mit der Liechtensteiner Bevölkerung verbessern.

Auch eine Patrouillenverstärkung ist geplant. «Im Rahmen der Grundversorgung ist vorgesehen, dass an den Wochenendabenden eine zusätzliche Patrouille eingesetzt wird, um in diesem ereignisreichen Zeitfenster für noch mehr Sicherheit zu sorgen», erklärt der Polizeichef. Ein wichtiger Anlass für die Landespolizei findet im Herbst 2018 statt. «Nach 16 Jahren werden wir wieder an der Lihga teilnehmen», sagt Hoch. Das sei eine gute Möglichkeit, die Landespolizei der Bevölkerung näher zu bringen.

Zudem soll auch bei der Personalrekrutierung etwas geändert werden. Denn die Polizei hatte in den letzten fünf Jahren mit einem Absinken des Personalbestands zu kämpfen. «Dies war bedingt durch Frühpensionierungen und die zeitintensive Rekrutierung von Ersatzpolizisten», erklärt Hoch. Momentan herrsche zwar kein Personalmangel. Das sei der Möglichkeit zu verdanken, dass Abgänge frühzeitig nachbesetzt werden konnten. «Wir haben der Regierung Ende 2017 aber trotzdem einen Personalbericht zukommen lassen, der unseren Personalbedarf aufzeigt und einen Rekrutierungszyklus vorschlägt, um langfristig einen ausreichenden Korpsbestand sicherzustellen», führt der Polizeichef aus. Für die Polizei sei die Planungssicherheit essenziell. Denn die zukünftigen Polizisten werden von der Landespolizei selbst ausgebildet. Das bedeutet, dass man potenzielle Arbeitskräfte nicht einfach auf dem Arbeitsmarkt rekrutieren kann. «Den Personalbericht werden wir in den nächsten Wochen mit der Regierung besprechen», erklärt Hoch. (qus)

Das ganze Interview lesen Sie in der Print- und ePaper-Ausgabe des «Liechtensteiner Vaterlands» vom Freitag, 29.Dezember 2017.

29. Dez 2017 / 08:57
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