• DU Neujahrsgespräch mit Diana Gutjahr 01
    Der Quote erteilt die junge SVP-Nationalrätin eine klare Absage.  (Rudi Schachenhofer)

Förderung und Pflege statt Zwang und Quote

Förderung und Pflege statt Zwang und Quote
Es hätten durchaus noch mehr freie Plätze gehabt im Guido-Feger-Saal der Musikschule in Triesen. Denn sowohl das Thema als auch der weibliche Gast auf der Bühne  versprachen eine interessante Diskussion. Auch von anderen Parteien fanden sich Vertreterinnen ein, die ebenfalls aufmerksam zuhörten und in den Dialog einstiegen. Sie erhielten bereits bei der Begrüssung einen kräftigen Applaus. Gastgeber Harry Quaderer freute sich, dass das Verhältnis zwischen Frauen und Männern im Saal recht ausgeglichen war. 
Quaderer: «Oppositionskurs beiseitelegen»
 
In einer kurzen programmatischen Ansprache betonte er, dass die Sparübungen am Bürger nun vorbei sein sollten und bedauerte, dass der Regierungschef trotz der verschiedenen Sparmassnahmen noch ein betriebliches Defizit in der Staatskasse hat. «Wir sind zu sehr von der Börse und den Gewinnen der staatlichen Unternehmen abhängig. Deshalb habe ich ein mulmiges Gefühl – denn der nächste Einbruch an der Börse kommt bestimmt», warnte Quaderer. Ausserdem prangerte der Oppositionsführer an, dass der Staat an zu vielen internationalen Hochzeiten gleichzeitig tanze. Er sprach die Explosion bei den Gesundheitskosten genauso an wie die steigenden Bezüge von Ergänzungsleistungen. «Viele haben Ende des Monats kein Geld mehr in der Tasche», sagte Quaderer.
 
Ein weiterer Punkt beschäftigt die Unabhängigen, genauso wie alle anderen Bürger, intensiv: Die Finanzierung des Älterwerdens. Auch hier seien Taten gefragt. «In dieser Frage müssen wir als DU-Partei unseren Oppositionskurs beiseitelegen. Hier brauchen wir breit getragene Lösungen», versprach der Fraktions- und Parteisprecher der Unabhängigen einen konstruktiven Dialog zum Thema seitens seiner Partei.
Nach der Tour d’horizon kam Harry Quaderer dann auf die Quotendiskussion zu sprechen und leitete auf seinen Gast über – nicht ohne Werbung in eigener Sache zu betreiben. «Wir wollen alle mehr Frauen auf den Listen und in der Politik», stellte er fest und bot an, dass jede Frau, die sich für die Unabhängigen aufstellen lässt, den «Politiklehrgang  für Gemeinderäte» finanziert bekommt. (mw)
28. Jan 2018 / 22:57
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