• Die ETH zu Besuch am LG Vaduz
    Prof. Dr. Sarah Springman, Rektorin der ETH Zürich, Eugen Nägele - Rektor Liechtensteinisches Gymnasium, im Gespräch mit zwei Schülerinnen (v.l.)  (Tatjana Schnalzger)

Ein Hauch von ETH-Atmosphäre in Vaduz

Die ETH war zu Gast am Liechtensteinischen Gymnasium. Anhand von Vorträgen und einer Ausstellung erhielten die Schüler Einblicke in diverse naturwissenschaftliche und technische Studienrichtungen. Auch Rektorin Sarah Springman war vor Ort.

Seit 2005 besucht die Eidgenössische Technische Hochschule mit ihrer Wanderausstellung «ETH unterwegs» Schweizer Mittelschulen – oder, wie nun zum dritten Mal geschehen, das Liechtensteinische Gymnasium. Nicht, weil ihr die Studenten abgingen. «Wir haben überhaupt kein Problem Studierende zu rekrutieren», betont Sarah Springman, seit 2015 Rektorin der Schweizer Hochschule von Weltruf. Im Kern gehe es vielmehr darum, dazu beizutragen, dass junge Menschen bei «einer ihrer wichtigsten Entscheidungen, dem Übertritt von der Schule an eine Universität oder Fachhochschule, die richtige Wahl treffen» können. Und das geschieht nun mal optimalerweise auf der Basis von Informationen. «Jene, die sich für eine berufliche Zukunft im Bereich Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft oder Technik interessieren, sollen herausfinden, was die ETH anbietet.»
Es geht aber auch darum, potenziellen Studenten aufzuzeigen, auf was sie sich einstellen müssen, was von ihnen erwartet wird – ein «realistisches Bild» zu zeichnen, wie es im Prospekt von «ETH unterwegs» heisst. «Der Sprung vom Gymnasium an die Universität ist wirklich schwierig», sagt Springman. «Die Leute wirken körperlich erwachsen, die Entwicklung im Bereich des Gehirns ist aber nach wie vor im Gange. Sie sollen wissen, was auf sie zukommt. Dass Mathematik wichtig ist, dass die verschiedenen Naturwissenschaften wichtig sind und dass auch die Informatik zum Fundament gehört. Wenn sie das Grundstudium mit eben diesen Elementen erfolgreich abgeschlossen haben, dann können sie sich verstärkt spezialisieren.»
Von «Food Waste»bis zu Elementarteilchen
Welche Herausforderungen und Fragestellungen ein solcher Weg bereithalten kann, bekamen die Schülerinnen und Schüler des LG auf vielfältige Weise vor Augen. Am Mittwoch referierten Professoren zu Themen wie «Food Waste», «Sport und Schlaf», «Computer-Tomographie» oder «die Welt der Elementarteilchen» – allesamt Teil des umfassenden ETH-Kosmos. Gestern war es wiederum an einer Reihe von ETH-Studierenden, anhand einer Ausstellung die Bereiche Bauwissenschaften, Ingenieurwissenschaften, Naturwissenschaften und Systemorientierte Wissenschaften greifbarer zu machen. (bo)  Mehr in der Print- und ePaper-Ausgabe des «Liechtensteiner Vaterlands» vom Freitag, 1. Dezember 2017.

 

01. Dez 2017 / 00:00
Geteilt: x
KOMMENTARE

Schreiben Sie den ersten Kommentar!

KOMMENTAR HINZUFÜGEN

Überschrift (max. 70 Zeichen)
Meine Meinung (Noch  Zeichen verfügbar)
Lesertrend
Meistgelesen
16. Januar 2018 / 20:51
16. Januar 2018 / 15:52
16. Januar 2018 / 17:20
16. Januar 2018 / 21:01
Meistkommentiert
28. Dezember 2017 / 16:54
Aktuell
17. Januar 2018 / 05:33
17. Januar 2018 / 05:18
17. Januar 2018 / 04:21
17. Januar 2018 / 04:13
UMFRAGE DER WOCHE
Lade TED
Ted wird geladen, bitte warten...
Wettbewerb
Schloss Vaduz
Zu gewinnen 1 Ravensburger Puzzle Schloss Vaduz
03.01.2018
Facebook
Top