• Strafzettel aus dem Ausland
     (JOCHEN TACK)

Busse aus dem Ausland frei Haus geliefert

Bei ausländischen Behörden bleiben Fahrzeughalter-Anfragen oft unbeantwortet. Die MFK jedoch beantwortet solche Anfragen bei rechtlichem Interesse.
«1500 Bussen finden nicht zum Empfänger», heisst es im «Vaterland»-Artikel vom Montag vor einer Woche. Grund dafür sind die ausländischen Behörden, die die Halterinfos oftmals nicht an die Landespolizei weitergeben. Dadurch können diese keine Busse ausstellen. Aber weigert sich die Motofahrzeugkontrolle hierzulande auch, einigen Ländern die Halterinfos von Liechtensteinern herauszugeben? Diese Frage stellten sich auch die Leser in der Facebook-Kommentarspalte zum Artikel.
 
Bei hohem Aufwand wird auf Busse verzichtet
Otto C. Frommelt, MFK-Amtsleiter, weiss darauf eine Antwort: «Wenn ein rechtliches Interesse nachgewiesen wird, werden grundsätzlich Auskünfte an die anfragenden Staaten erteilt.» Heisst also, wenn ein Liechtensteiner etwa im Südtirol oder in Kasachstan  geblitzt wird und die jeweiligen Behörden die Halterinfos abfragen, werden die Fahrzeughalter-Daten herausgegeben.
 
«Am häufigsten erhält die MFK Halteranfragen aus der Schweiz, Österreich, Deutschland und Italien», sagt Otto C. Frommelt weiter. Bei diesen Ländern sei die Halteranfrage auch umgekehrt meist kein Problem, so die Landespolizei. Doch nicht jedes Land sendet den Bussbescheid überhaupt nach Liechtenstein: «Je  nach Höhe des Betrages kann der Verwaltungsaufwand grösser sein als der Bussbetrag, sodass darauf verzichtet wird», erklärt Frommelt weiter. (rar)
29. Jan 2018 / 22:50
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