• Fastenopfer Liechtenstein Vaduz 180220
    Die Stiftungsratsmitglieder luden gestern zur Medienorientierung in der Aula der Weiterführenden Schulen Vaduz.  (Daniel Ospelt)

Benefizkonzert für’s Savannenspital

Gestern informierte die Stiftung «Wir teilen» über das diesjährige Jugendprojekt: Gemeinsam mit den Weiterführenden Schulen Vaduz sammelt sie Spenden für ein Savannenspital. 2018 stehen aber noch andere Projekte an.

«Stell dir vor, du erblindest, nur wegen einer Augenentzündung.  Wie sieht deine Zukunft aus? Oder stell dir vor, eine Mama kann ihr Baby nirgends unter hygienischen Bedingungen zur Welt bringen. Und du könntest etwas dafür tun, dass im Savannenspital die Geburtenstation erneuert wird», erzählt eine Schülerin in der Aula der Weiterführenden Schulen Vaduz. 

Genau das ist die Mission der  Schul-Chor-Band namens Kings & Queens zusammen mit der Stiftung «Wir teilen: Fastenopfer Liechtenstein». Um die Geburtenstation des Savannenspitals «Shalom» in Burikina Faso zu erneuern, wird mit der Jugendaktion «Föranand» Spenden gesammelt. Bereits im vergangenen Jahr hat der Chor Geld für Solaranlagen des Savannenspitals gesammelt und dabei mit dem Verein für humanitäre Hilfe Liechtenstein zusammengearbeitet. Der Stiftungsrat, einige beteiligte Schüler sowie ihre Lehrperson informierten gestern an einer Medienorientierung in der Schulaula über weitere Unterstützung für das Savannenspital.

Benefizkonzert im TAK als Projektabschluss
«Das Motto ‹Share music and more› passt sehr gut zum Projekt. Musizieren macht Freude und die Musik gleich mit etwas Nützlichem zu verbinden, macht noch mehr Freude», sagt Stiftungsratspräsident Werner Meier. 22 500 Franken sollen durch Spenden an die Stiftung «Wir teilen» sowie diverse Projekten der Schüler zusammenkommen. Zum Abschluss des Spendenaufrufs treten die «Kings & Queens» am Mittwoch, 28. März zum Benefizkonzert im TAK in Schaan auf. 
Die erste Stufe der Realschule und die dritte Stufe der Oberschule haben dazu gemeinsam ein Lied komponiert und einstudiert. Dieses Lied,  mit der Kernaussage «Be the change you wanna see», zu deutsch «Sei die Veränderung, die du sehen willst», haben sie anschliessend im Tonstudio aufgenommen. «Es war sehr aufregend zum ersten Mal in einem Tonstudio zu sein», erklärt eine Schülerin auf der Bühne. In stundenlanger Kleinstarbeit hätten sie  zum Lied aus vielen einzelnen Bildern ein Slow-Motion-Video erstellt, das sie dann auf die Videoplattform Youtube gestellt haben.

140 000 Franken sollen 2018 gesammelt werden
2018 will die Stiftung «Wir teilen» aber nicht nur das Savannenspital in Burkina Faso unterstützen, sondern auch  Bandgladesch, Tansania, Haiti, Syrien sowie Brasilien. So sollen mit den Spenden in Zusammenarbeit mit Helvetas Regenwassersammelkrüge gekauft werden, die der Bangladescher Landbevölkerung hilft, die Trockenmonate zu überstehen. In Tansania werden die Spenden in Solarpanels investiert, die dem Kinderspital in Mahenge Strom liefern soll. In Haiti soll der Bevölkerung geholfen werden, ihre Lebensbedingungen zu verbessern und in Syrien kommen die Spenden der Weiterbildung von Flüchtlings-Frauen zu Gute, die damit ihre eigenen Familien unterstützen können. In Brasilien gehen die Spenden an ein «Haus für Mutter und Kind», das  Müttern vor und nach der Geburt eine umfassenden Betreuung bieten soll. Im vergangenen Jahr wurden für die ingesamt sieben Projekte rund 170 000 Franken gesammelt. Für 2018 sollen die geplanten Projekte mit 140 000 Franken unterstützt werden.

Das Leitbild im Namen
Nebst den geplanten Unterstützungen der unterschiedlichen Projekte, steht vor der Stiftung «Wir teilen»  auch eine Zeit unter neuem Namen oder zumindest einer Namensergänzung bevor. Die drei Wörter «solidarisch», «weltoffen» und «ökumenisch» unter dem Logo der Stiftung sollen ihre Einstellung und Arbeit beschreiben.
«Es gibt das bischöfische, kirchliche Fastenopfer sowie ein anderes Fastenopfer seit der Gründung des Erzbistums Vaduz. Wir setzen auf die selben Werte und wollen während der Fastenzeit spenden sammeln. Wir sehen uns jedoch als etwas weltoffener und sind ökumenisch ausgelegt», sagt StiftungsratsmitgliedWildfried Vogt. So gebe es im Vorstand auch evangelische Personen. Ökumenisch heisse auch, dass nicht spezifisch kirchliche Projekte unterstützt werden. «Unabhängig von Religon und Herkunft ist der Mensch häufig in schwierigen Umständen. Deshalb helfen wir überall, wo es nötig ist.» (rar)

21. Feb 2018 / 05:30
Geteilt: x
KOMMENTARE

Schreiben Sie den ersten Kommentar!

KOMMENTAR HINZUFÜGEN

Überschrift (max. 70 Zeichen)
Meine Meinung (Noch  Zeichen verfügbar)
Lesertrend
Meistgelesen
26. September 2018 / 09:45
26. September 2018 / 08:46
26. September 2018 / 10:32
26. September 2018 / 09:54
26. September 2018 / 05:30
Meistkommentiert
06. September 2018 / 16:29
13. September 2018 / 06:16
13. September 2018 / 12:13
20. September 2018 / 10:14
14. September 2018 / 14:47
Aktuell
26. September 2018 / 14:53
26. September 2018 / 14:31
26. September 2018 / 13:34
UMFRAGE DER WOCHE
Lade TED
Ted wird geladen, bitte warten...
Wettbewerb
wiesngaudi
Wir verlosen 2 x 2 Tickets zur letzten Wiesngaudi am 6. Oktober im SAL in Schaan
27.08.2018
Facebook
Top