• Rainer Ritter in Mauren
    Rainer Ritter, Präsident der Wirtschaftskammer Liechtenstein.  (Daniel Schwendener)

«Beseitigung eines staatlich inszenierten Nachteils»

Die Wirtschaftskammer Liechtenstein zeigt sich an einer Senkung der Freigrenze der Mehrwertsteuer interessiert. Und doch sei es nicht das Allerheilmittel.
Vaduz. 

Der Einkaufstourismus schadet dem einheimischen Gewerbe in der Schweiz und Liechtenstein. Deshalb wird in der Schweiz derzeit diskutiert, ob der Freibetrag der Mehrwertsteuer von 300 auf 50 Franken gesenkt werden soll. Das würde bedeuten, dass am Zoll alles über 50 Franken, das aus dem Ausland stammt, deklariert werden muss. Das würde den Einkaufstourismus eindämmen, so die Befürworter. Auch die Wirtschaftskammer Liechtenstein befürwortet eine Senkung des Freibetrags. «Wenn sich die Schweiz dazu entschliesst, dann müssen wir uns sofort anschliessen und mitziehen», sagt der Präsident der Wirtschaftskammer, Rainer Ritter, im «Wirtschaft regional»-Interview und geht sogar noch einen Schritt weiter: «Ich würde sogar auf null Franken Freibetrag runter.» Der seit Kurzem amtierende Präsident ist überzeugt, dass durch die Senkung des Freibetrags der Einkaufstourismus etwas eingedämmt werden kann. Trotzdem sei diese Massnahme nicht als Allheilmittel anzusehen. «Aber es ist die Beseitigung eines staatlich inszenierten Wettbewerbsnachteils für den heimischen Detailhandel.» (mh)

Mehr in der Print- und E-Paper-Ausgabe des «Liechtensteiner Vaterlands» und von «Wirtschaft regional» von Samstag, 17. Juni 2017.

17. Jun 2017 / 06:00
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6 KOMMENTARE
von simsab
was soll das Gejammere ?
Wenn in der Führungsetage der Wirtschaftskammer nur mehr über die Freigrenze gesprochen wird, dann kann man den Verein ganz auflösen. Hauptsache wäre scheinbar, dass die Gewerbetreibenden eine missliebige Konkurrenz los werden wollen, anstelle sich selbst etwas einfallen zu lassen. Hoffentlich gibt es auch noch welche, die diesen Unsinn nicht unterstützen.
lädt ... nicht eingeloggt noch nicht bewertet schon bewertet 18.06.2017 Antworten Melden
Gutes Beispiel aus der Schweiz
https://www.blick.ch/news/schweiz/zentralschweiz/razzia-in-kuessnacht-sz-polizei-erwischt-52-schwarzarbeiter-auf-einen-schlag-id6857605.html
Ausländer illegal beschäftigen und dadurch noch reicher werden, aber man soll ihm Land einkaufen um die Wirtschaft zu stützen,stützt die Wirtschaft uns ????
lädt ... nicht eingeloggt noch nicht bewertet schon bewertet 18.06.2017 Antworten Melden
von gufr
Überall das Selbe
Man muss nur mal die Augen öffnen wenn man durch unser Land fährt. Schaut euch doch nur mal die Autonummern auf unseren Baustellen an. Da könnt ihr alles finden. Aber geht mal ein Auftrag, sieh Abbruch vom Gebäude das jetzt das Landgericht ist, dann beschweren sich genau diese Unternehmer. Da wird auf Kosten der Mittel- und Unterschicht Millionen oder gar Milliarden angehäuft. Für den Staat oder die Gemeinden gilt dies genauso wie für die Unternehmer. Und jeder macht den Wackeldackel. Steht endlich auf und macht diesen Geiern die Rechnung bevor es zu spät ist. Jetzt haben wir noch genug Zeit um eine Wende herbeizuführen.
lädt ... nicht eingeloggt noch nicht bewertet schon bewertet 17.06.2017 Antworten Melden

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