• Rainer Ritter in Mauren
    Rainer Ritter, Präsident der Wirtschaftskammer Liechtenstein.  (Daniel Schwendener)

«Beseitigung eines staatlich inszenierten Nachteils»

Die Wirtschaftskammer Liechtenstein zeigt sich an einer Senkung der Freigrenze der Mehrwertsteuer interessiert. Und doch sei es nicht das Allerheilmittel.
Vaduz. 

Der Einkaufstourismus schadet dem einheimischen Gewerbe in der Schweiz und Liechtenstein. Deshalb wird in der Schweiz derzeit diskutiert, ob der Freibetrag der Mehrwertsteuer von 300 auf 50 Franken gesenkt werden soll. Das würde bedeuten, dass am Zoll alles über 50 Franken, das aus dem Ausland stammt, deklariert werden muss. Das würde den Einkaufstourismus eindämmen, so die Befürworter. Auch die Wirtschaftskammer Liechtenstein befürwortet eine Senkung des Freibetrags. «Wenn sich die Schweiz dazu entschliesst, dann müssen wir uns sofort anschliessen und mitziehen», sagt der Präsident der Wirtschaftskammer, Rainer Ritter, im «Wirtschaft regional»-Interview und geht sogar noch einen Schritt weiter: «Ich würde sogar auf null Franken Freibetrag runter.» Der seit Kurzem amtierende Präsident ist überzeugt, dass durch die Senkung des Freibetrags der Einkaufstourismus etwas eingedämmt werden kann. Trotzdem sei diese Massnahme nicht als Allheilmittel anzusehen. «Aber es ist die Beseitigung eines staatlich inszenierten Wettbewerbsnachteils für den heimischen Detailhandel.» (mh)

Mehr in der Print- und E-Paper-Ausgabe des «Liechtensteiner Vaterlands» und von «Wirtschaft regional» von Samstag, 17. Juni 2017.

17. Jun 2017 / 06:00
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