• Klaus Schatzmann
    Klaus Schatzmann kocht nur noch bis Juli 2015.

Angekündigter Abschied eines Genies

Vier Liechtensteiner Restaurants finden sich in der 2015-er-Ausgabe der Gourmet-Bibel «GaultMillau»; insgesamt 61 Punkte vereinen deren vier Küchenchefs auf sich. Der höchstdekorierte, Klaus Schatzmann, allerdings, kündigt seinen Abschied vom Herd an.
Triesen. 

Das Erscheinen des «GaultMillau» Schweiz wird auch in Liechtenstein jeweils mit Hochspannung erwartet. Einer, der seit Jahrzehnten immer ganz vorne in den Restaurantlisten zu finden ist, ist Klaus Schatzmann. Liechtensteins langjährige Nummer 1 hat die Tester einmal mehr überzeugt, doch dieses Mal mischt sich ein Wermutstropfen in das Hochlied auf Schatzmanns Können. Ende Juli 2015 werden sich Inge und Klaus Schatzmann zurückziehen und den Hotelbetrieb an die Tochter übergeben. Das Gourmetrestaurant indessen schliesst. «Keine gute Nachricht!», schreibt der «GaultMillau». «Wo sonst trifft man noch auf eine so abgeklärte, technisch perfekte Küche, die sich an der französischen Klassik orientiert und in der es trotzdem immer Platz für ein kulinarisches Spässchen hat? Wir verneigen uns zum Abschied respektvoll. Da geht ein Grosser in Pension.»

Restaurant Schatzmann in Triesen

Landgasthof, Restaurant, Hotel Schatzmann in Triesen aufgenommen am 07.10.2013 wieder im Gault Millau Schweiz aufgeführt FOTO©RIGHT: DANIEL SCHWENDENER

Vaduz bleibt Gourmet-Residenz

In der Vaduzer Gourmet-Szene haben bereits Veränderungen stattgefunden, auch wenn vieles beim Alten geblieben und vor allem Bewährtes beibehalten worden ist. Hubertus Real kocht im Restaurant «Marée» nach wie vor mit Kreativität und Sorgfalt, was den Testern erneut 16 Punkte wert ist. Im «Torkel» wurde ein Generationenwechsel vollzogen, Ivo Berger hat von Vater Rolf Berger übernommen und seine 15 Punkte aus dem «Pur» in Pfäffikon in den Fürstlichen Weinberg mitgebracht. Die Tester monieren zwar, Berger Junior koche in Vaduz einen Tick weniger frech als zuvor am Zürichsee, müssen aber zugeben, dass das Essen dennoch hervorragend ist. Neu im «GaultMillau» vertreten ist das «Royal», das im Frühling mit neuem Küchenkonzept und neuem Küchenchef aufwartete. Christian Helmreichs Können am Herd war den Testern 13 Punkte wert, obwohl sie mit leichter Kritik an der Temperatur der servierten Speisen aufwarteten. (fass)

Mehr in der Print- und ePaper-Ausgabe des «Liechtensteiner Vaterlands» von Dienstag.

07. Okt 2014 / 11:55
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