• Für Cyberangriffe werden immer häufiger Behörden und namhafte Unternehmen missbraucht. (Symbolbild)
    Für Cyberangriffe werden immer häufiger Behörden und namhafte Unternehmen missbraucht. (Symbolbild)  (Keystone/NICK SOLAND)

vaterland.li wurde Opfer einer DDoS-Attacke

Am Samstagabend war die meistbesuchte Nachrichtenseite aus Liechtenstein, www.vaterland.li, für rund drei Stunden down. Wie sich herausstellte, wurde das Vaterland Opfer einer DDoS-Attacke. Nun ist das Problem aber gelöst, die Seite funktioniert wieder normal.
Vaduz. 

Bei einer DDoS-Attacke wird eine Überlastung der Homepage mutwillig herbeigeführt. Dies geschieht in der Regel mit der Absicht, die betroffene Website funktionsunfähig zu machen. War dies ursprünglich vor allem eine Form von Protest oder Vandalismus, werden Denial-of-Service-Attacken mittlerweile von Cyber-Kriminellen zum Kauf angeboten, um Konkurrenten zu schädigen. Ebenso werden Serverbetreiber zu einer Geldzahlung erpresst, damit ihr Internetangebot wieder erreichbar wird. Weshalb die Homepage des «Vaterland» angegriffen wurde, ist bisher nicht bekannt. Nach ersten Angaben wurden jedoch keine Daten in Mitleidenschaft gezogen. Seit einigen Minuten läuft der Service wieder normal. (red)

 

 

 

25. Nov 2017 / 19:52
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