• Black Lamborghini sports car in motion
    Die Raten für Luxusautos wie einen Lamborghini machten 23 Prozent des Umsatzes aus.  (RistoArnaudov)

Mit voller Fahrt in den Ruin

Zwei Männer mussten sich am Donnerstag vor Gericht verantworten. Sie trieben ihre Firma mit Luxusautos und schlechter Geschäftsführung fahrlässig in die Insolvenz.
Vaduz. 

Zwei Unternehmer, die mit der Global AWS AG in Vaduz als Vermögensverwalter tätig waren, mussten sich am Donnerstag vor Gericht verantworten. Sie vertrieben hochriskante Anlagen, erlitten damit Schiffbruch, gaben das Firmengeld für Luxusautos aus und prellten die Gläubiger, indem sie einen Teil des Vermögens beiseiteschafften. Die Anklage lautete auf «grobfahrlässige Beeinträchtigung der Gläubigerinteressen». Für einen der Angeklagten, war die Anklageschrift noch länger: Fälschung von Beweismittel, Vollstreckungsvereitelung, Pfändungsbruch und Tätigkeit als Vermögensverwalter ohne Bewilligung. Schliesslich reichten die Beweise nicht für einen Schuldspruch in allen Punkten. Beide wurden aber in Hinblick auf die «grobfahrlässige Beeinträchtigung der Gläubigerinteressen» zu einer Geldstrafe verurteilt. (alb)

Mehr in der Print- und ePaper-Ausgabe des «Liechtensteiner Vaterlands» von Samstag, 9.12.17.

08. Dez 2017 / 20:20
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