• Sturmschaden im Wald
    Sturmschäden im Unterland  (Daniel Schwendener)

Gefahren im Wald nicht unterschätzen

Nach dem Sturmtief «Burglind» wird die Bevölkerung zur eigenen Sicherheit gebeten, die durch umgeworfene Bäume versperrten Gebiete und Wege zu meiden.

Entwurzelte Tannen und umgestürzte Fichten: «Burglind» hat in einigen Teilen Liechtensteins ein Bild der Verwüstung hinterlassen. «Glücklicherweise sind jedoch keine grossflächigen Windwürfe zu beklagen», sagt Patrick  Insinna vom Amt für Umwelt. Grösstenteils seien sogenannte Streuschäden aufgetreten. «Dies bedeutet, dass über die gesamte Waldfläche immer wieder Einzelbäume oder kleinere Baumgruppen beschädigt wurden», so Insinna. Konkrete Schadenszahlen sind Ende nächster Woche zu erwarten. «Aktuell wird daran gearbeitet, auch Wald- und Wanderwege sowie alle übrigen Erschliessungslinien wieder zugänglich zu machen.» 

Absperrungen und Markierungen respektieren 
Einen Appelle an die Bevölkerung  gibt es vom Amt nach den Verwüstungen des vergangenen Sturms: «Wanderwege, die durch Bäume versperrt oder unpassierbar sind, wurden von den örtlichen Forstdiensten entsprechend signalisiert und sind zu meiden», erläutert Insinna. Diesen gilt es, in jedem Fall Folge zu leisten. «Grundsätzlich gilt aber, jegliche Sturmflächen zu meiden, da Bäume oder Baumteile unter Spannung stehen können und beim Betreten in Bewegung geraten.» Laut dem Amt sind einerseits Waldbestände in Gemeinden des Unterlandes von «Burglind» stark betroffen, aber auch im Berggebiet wurden Sturmschäden aufgenommen. Der Schwerpunkt liege im Bereich Gross-Steg. 
Die Aufräumarbeiten in den Wäldern werden vermutlich bis Frühling andauern. 


Verhaltensregeln müssen beachtet werden
Die Forstdienste von Land und Gemeinden bitte darum, bei Sturmereignissen den Wald nicht zu betreten. «Auch bei vermeintlich kleineren Stürmen können jederzeit einzelne Böen auftreten die Bäume entwurzeln oder auf Höhe des Stammes abreissen» erklärt Insinna. Das Land biete in solchen Situationen Alternativen ausserhalb des Waldgebietes. Im Zweifelsfall sollten Personen jedoch die stürmischen Tage im Schutz der Häuser verbringen und sich erst danach wieder in die Natur begeben. (nb) 

Fotostrecke: Sturmschäden im Unterland
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Sturmschaden in Ruggell
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11. Jan 2018 / 06:00
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