• Hasler + Pauritsch
    Liechtensteins Nationaltrainer Rene Pauritsch (li.) und Neo-Captain Nicolas Hasler an der PK am Samstag. Bild: EH

Wie meistert Liechtenstein die Favoritenrolle?

Am Sonntag, um 20.45 Uhr, steigt Liechtenstein in der Nations League ins erste Heimspiel. Es ist das Duell der beiden Verlierer aus der Startrunde. Liechtenstein verlor in Armenien 2:1 und Gibraltar unterlag Mazedonien mit 0:2. Da Captain Michele Polverino gesperrt ist, wird Nicolas Hasler die Rolle als Captain einnehmen.
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«Es ist immer schön, als Captain auflaufen zu dürfen. Dass es so schnell kommt, hätte ich nicht gedacht; mir wäre lieber gewesen, dass die arrivierten Spieler bei der Nati geblieben wären. Es ist aber toll, wenn ich Captain sein darf», räumte der Profi von Chicago Fire, Hasler, ein.

Ob der gesperrte Polverino 1:1 ersetzt wird, liess Nationaltrainer Rene Pauritsch offen? «Aufgrund der Ausgangslage überlegen wir sogar zwei, drei Positionen gegenüber dem letzten Spiel zu verändern. Denn wir werden das Spielgeschehen bestimmen», wird Pauritsch wohl auf spielerisch starke Spieler setzen.

Pauritsch: «Teams begegnen sich auf Augenhöhe»
Im Fifa-Ranking belegt Liechtenstein Position 180; nur 15 Ränge dahinter liegt Gibraltar (195.). «Für beide Nationen ist die Ausgangslage gleich. Es treffen zwei Gegner aufeinander, die sich auf Augenhöhe begegnen. Der mentale Bereich ist entscheidend. Wir haben gegen Armenien gezeigt, dass wir ein Tor erzielen können, deshalb sind wir selbstbewusst. Die 0:2-Niederlage von Gibraltar gegen Mazedonien haben wir analaysiert. Sie haben ihr System angepasst; das spricht für die Defensive vor der heutigen Begegnung», bemerkte Liechtensteins Nationaltrainer Rene Pauritsch.


«Laut Ranking sind wir vor Gibraltar klassiert, doch den letzten Sieg hat Gibraltar kurz vor dem Sommer gegen Lettland eingefahren. Wir sind selbstbewusst, denn unser Sieg in Katar liegt nicht allzulange zurück. Die Leistung hat uns stolz gemacht. Wir haben viel gelernt und wissen, was es braucht, deshalb sind wir zuversichtlich», erläuterte Rene Pauritsch.


Der kopfballstarke Robin Gubser ist nachnominiert worden. Wäre er eine Alternative für die Standards? «Selbst an der WM sind viele Spiele über die Standards entschieden worden. Wir werden jenes Spezialtraining nicht vernachlässigen. Erne hat sich zudem fit gemeldet, mit Gubser besitzen wir eine Alternative mehr», klärte Pauritsch auf.


Liechtenstein nimmt die Favoritenrolle ein; die FL-Nationalspieler werden auch den Druck von aussen spüren, dass ein Sieg erwartet wird. «Die Geschichte macht keinen Favoriten. Unser Team befindet sich im Umbruch und wird alles dafür tun. Das Spiel beginnt jedoch bei 0:0, Gibraltar will die ersten Punkte in einem Pflichtspiel holen», warnt Pauritsch.


Neo-Captain Hasler hat vor 15 Monaten im Länderspiel gegen Finnland (1:1) zuletzt sein zweites Länderspieltor erzielt. «In jedem Spiel besteht die Möglichkeit,ein Tor zu erzielen. Wenn wir Möglichkeit haben, wollen wir zuschlagen. Natürlich werde ich alles daran setzen, um ein Tor zu erzielen oder ein Assist abzuliefern», klingt Nicolas Hasler besonders motiviert.

Mögliche Startformation Liechtenstein: Benjamin Büchel; Rechsteiner, Quintans (Gubser), Kaufmann, Göppel; Aron Sele, Wieser; Kühne (Sandro Wolfinger), Hasler, Salanovic; Erne.

 

 

08. Sep 2018 / 20:04
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