• Tina Weirather
    Tina Weirather will den Gewinn der Kristallkugel im Super-G in Åre mit einem Sieg realisieren. (Bild: Eddy Risch)

Weirather hält Super-G im Fokus

Beim Weltccup-Finale in Åre (Swe) verfolgt Liechtensteins Ski-Ass Tina Weirather mehrere Ziele. Im Super-G greift sie nach der kleinen Kristallkugel; sogar in der Abfahrtswertung besitzt sie theoretische Chance auf die Kristallkugel. Im Riesenslalom will sie punkten, um ihre Zugehörigkeit zu den Top-30 zu wahren.
Ski alpin. 

Tina Weirather steht vor einer Woche, in der sie ihre erfolgreiche Saison, mit dem Olympia-Medaillengewinn in Pyeongchang, sozusagen vergolden kann. Ihre Aussichten im Weltcupfinale sind grossartig: Der Gewinn der kleinen Kristallkugel im Super-G ist zum Greifen nahe; selbst in der Abfahrtswertung besitzt sie noch Aussenseiterchancen auf die Kristallkugel und in der Weltcup-Gesamtwertung könnte sie bei optimalem Verlauf als Dritte noch den Sprung aufs Podest schaffen.

Weirather: «Die Strecke von 2007 ist stark verändert»
Bereits am Samstag ist Tina Weirather mit LSV-Trainer Charly Pichler in den hohen Norden nach Åre gereist, wo im kommenden Jahr die Ski-WM der Alpinen stattfinden wird. Das geplante erste Abfahrtstraining konnte am Montag nicht gefahren werden. «Es hat viel Schnee gegeben; ein wahrer Schneesturm», schilderte Tina Weirather, die glaubt, dass auf die Pistenarbeiter eine Herkulesaufgabe zukommen wird: «Die Organisatoren haben wenig Rutscher zur Hand. Da die Damen und Herren auf unterschiedlichen Pisten fahren, stehen die Pistenkommandos vor einer echten Herausforderung.»
Die Abfahrtspiste, auf dem auch der Super-G ausgetragen wird, ist das grosse unbekannte Objekt. «An der WM 2007 bin ich gefahren, doch der untere Teil nahm einen anderen Verlauf und führte direkt ins Ziel. Jetzt wird aussen herum gefahren; uns erwartet somit eine neue Strecke», rätselt Weirather, die nicht unglücklich ist, dass das gestrige Training ausgefallen ist. «Ein Training sollte reichen. Ich sehe es als Vorteil für mich, dass nur eine Trainingsfahrt stattfinden wird», so Weirather, die ihre Chancen im Abfahrtsweltcup realistisch einschätzt, denn Sofia Goggia liegt mit 429 Punkten in Front, Lindsey Vonn fehlen 23 Zähler (406) und bereits 65  Punkte (458) muss Weirather wettmachen, um noch die Kleine Kristallkugel zu gewinnen.

Besser stehen ihre Aussichten im Super-G. «Ich habe noch nichts gewonnen. Es ist vor dem letzten Rennen alles noch möglich. Die Ausgangslage ist offen, ein gutes Rennen ist notwendig», hält die 28-Jährige die Erwartungshaltung tief. Die Ausgangslage ist ähnlich wie im Vorjahr, als Weirather als Zweite die Italienerin Sofia Goggia noch abfangen musste. «Es ist so, wie im Vorjahr. Ich will möglichst mit einem Sieg die Kristallkugel holen. Es gibt kein Taktieren; ich will nicht verwalten. Ich muss auch riskieren und will in der Folge festhalten können, dass ich alles probiert und das nötige Risiko genommen habe», gibt Tina Weirather ihre Grundhaltung preis. (eh)

Mehr in der Print- & Onlineausgabe vom «Liechtensteiner Vaterland» am Dienstag, 13. März 2018

13. Mär 2018 / 09:01
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