• Mario Frick ist derzeit Trainer der U19-Nati
    Mario Frick ist derzeit Trainer der U19-Nati  (Eddy Risch)

Frick, Forte, Tami? Wer soll FCV-Trainer werden?

Der Nachfolger des gestern entlassenen FCV-Trainer Roland Vrabec soll bereits beim Spiel am 23. September gegen Winterthur an der Seitenlinie stehen. Eine regionale Lösung wäre Mario Frick. Er hat seit diesem Sommer die Uefa-Pro-Lizenz.
Fussball. 

Wie schon in der vergangenen Saison ist der FC Vaduz nach wenigen Spielen in der Tabelle bereits abgehängt. Dennoch rechnete man nicht damit, dass Vaduz sich von Trainer Vrabec trennt. Aufgrund der Neuausrichtung des Vereins mit vielen regionalen  und teils sehr jungen Spielern hatte Vrabec mehr Kredit als noch eine Saison zuvor mit dem damals grössten Budget der Liga bei ebenfalls schwachem Start. Trainer Vrabec war in seiner Trainerlaufbahn bei keinem anderen Verein so lange unter Vertrag wie beim FC Vaduz. Durchschnittlich amtete er 1,4 Jahre bei seinen bisherigen Vereinen.  

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Nach dem 2:2 gegen Kriens am Sonntag schwänzte Roland Vrabec die Medienkonferenz nach dem Spiel. Er hatte wohl keine Lust auf die Partie einzugehen. Erreichte der Trainer seine Mannschaft überhaupt noch oder war bereits zuviel Geschirr zerschlagen? Die 4:1-Niederlage in Schaffhausen könnte eine Art Schlüsselspiel gewesen sein. Beim Stand von 3:0 reagierte Vrabec untypisch mit einem Dreierwechsel. Mario Bühler kam für Philipp Muntwiler, Nils von Niederhäusern ersetzte Maximilian Göppel und Aron Sele kam für Christopher Drazan. Muntwiler sah sich die zweite Halbzeit von der Tribüne aus an und reiste dann sauer direkt nach Hause. Gestern hiess es beim FC Vaduz wie so oft, man habe Stillschweigen zu den konkreten Gründen der Entlassung vereinbart. Nun wurde die Reissleine aber gezogen. «Der Entscheid ist in den letzten Tagen gereift und wurde am Dienstag gemeinsam final getroffen», erklärt Sportchef Bernt Haas. Mit der Suche nach einem Nachfolger habe man aber erst danach begonnen. «Wir sondieren den Markt», so Haas weiter. Mögliche Namen will man darum natürlich nicht kommentieren.

Mario Frick wäre eine regionale Lösung
Zur regionalen Neuausrichtung des Vereins würde Mario Frick, der im Sommer die Uefa-Pro-Lizenz abschloss, passen. Daniel Hasler und Martin Stocklasa, die beide nur die A-Lizenz haben, kommen derweil nicht in Frage. Ein anderer Kandidat wäre Uli Forte. Der Italiener kennt sowohl die Challenge wie auch die Super League von seinen früheren Stationen Wil, St. Gallen, GC, YB und zuletzt Zürich. Im Internet tauchte auch der Name Murat Yakin auf. Er wird aber wohl zu viel kosten. Einer, der mit sehr gut mit jungen Spielern umgehen und arbeiten kann, wäre auch Pierluigi Tami. Das Ziel des FC Vaduz ist es, die Länderspielpause zu nutzen, um beim nächsten Meisterschaftsspiel gegen Winterthur (23. September) bereits mit dem neuen Trainer arbeiten zu können. «Bis zur Vorstellung des neuen Trainers wird Thomas Stickroth das Training leiten. Er verfügt nicht über die benötigte Uefa-Pro-Lizenz. Wir haben eine Übergangsfrist von 20 Tagen, in denen er als Cheftrainer amten darf. Unser Ziel ist es, bis zum nächsten Meisterschaftsspiel eine Lösung präsentieren zu können», so Haas. (kop)

 
06. Sep 2018 / 11:16
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