• OLYMPICS - EYOF 2015
    Die Sportministerinnen Marlies Amann-Marxer und Bernadette Mennel (von links) sprachen von tollen Spielen.  (Christoph Schöch)

Zufriedene Gesichter vor EYOF-Abschluss

Nur Positives berichteten gestern die EYOF-Verantwortlichen an der Bilanz-Pressekonferenz in Schruns. LOC-Präsident Leo Kranz versprach für die Zukunft weitere Sportanlässe, organisiert von Liechtenstein und Vorarlberg. Bis Donnerstag waren rund 22'000 Zuschauer am EYOF (ohne die Eishockeyspiele und Medaillenfeier).
Schruns. 

Das EYOF ist noch nicht zu Ende. Am Freitag finden die letzten sportlichen Entscheidungen und die Schlussfeier statt. Dennoch zogen die Verantwortlichen bereits gestern Abend eine Bilanz – und die fiel durchwegs positiv aus. EOC-Präsident Patrick Hickey, der seit einer Woche in der Region ist, war voll des Lobes. Neben der wunderschönen Region goutierte Hickey den Mut der Organisatoren als Pioniere, Olympische Spiele durch zwei Nationen durchzuführen. Er kann sich vorstellen, dass künftig auch die «richtigen» Olympischen Spiele länderübergreifend stattfinden werden.

Keine Grenze gespürt

Der Generalsekretär des EOC, Raffaele Pagnozzi, schloss sich seinem Vorredner an. Grenzen zwischen zwei Ländern habe er nie gespürt und genau das habe er auch von den Teilnehmern gehört. «Die Sportler und Betreuer haben mitgeteilt, dass sie nicht bemerkt haben, in zwei Ländern zu sein.» Für LOC-Präsident Leo Kranz waren die Spiele fantastisch. «Wir sind extrem zufrieden und für die Zukunft kann ich versprechen, dass es nicht noch einmal 24 Jahre dauern wird, bis Vorarlberg und Liechtenstein zusammen einen internationalen Sportwettkampf organisieren.»

Fotostrecke: EYOF Ski in Malbun
EYOF Ski in Malbun
EYOF Ski Slalom Herren Silvan Marxer
EYOF Ski Slalom Herren Silvan Marxer
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EYOF Ski Riesenslalom Damen
EYOF Ski Riesenslalom Damen
EYOF Ski Riesenslalom Damen
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EYOF Ski Riesenslalom Damen
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Impulse für den Nachwuchs

Sportministerin Marlies Amann-Marxer ist sich sicher: «Das Wagnis, mit zwei Nationen solche Spiele durchzuführen, hat sich gelohnt.» Sie sprach den Fackellauf vor den Spielen, die Sonderzüge von Liechtenstein nach Vorarlberg, die Eröffnungsfeier und die insbesondere die perfekten Sportstätten an. Amann-Marxer verspricht sich vom EYOF Impulse zugunsten des Nachwuchses, aber auch in Richtung Volkssport. «Ich hoffe, dass die Spiele der Nachwuchsarbeit der einzelnen Vereine und Verbände nützen und vielleicht denkt sich auch der eine oder andere Erwachsene, dass etwas mehr Bewegung und Sport guttun würde.» (kop)

Mehr in der Print- und ePaper-Ausgabe des «Liechtensteiner Vaterlands» von Freitag.

30. Jan 2015 / 10:45
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