• Kostüme Eröffnungsfeier
    Sie sind verantwortlich für Kostüme und Finanzen der EYOF-Eröffnungsshow: Melanie Vonbun-Frommelt und Christian Gstöhl.  (John A. Mcconkey)

Hinter den Kulissen der Show

Am Sonntag werden die Europäischen Olympischen Jugendwinterspiele feierlich eröffnet. Der Countdown läuft. Währenddessen wird auch hinter den Kulissen noch eifrig gearbeitet. Eine besonders Eifrige ist Melanie Vonbun-Frommelt aus Schaan. Sie ist zuständig für die Kostüme und das Styling. Die Nähmaschine läuft nach wie vor auf Hochtouren. Sogar bei der Generalprobe wird sie ein Nähzimmer im Backstage-Zelt einrichten.
Schaan/Schruns. 

«Bei rund 150 Akteuren wird wohl nicht alles heil bleiben», schmunzelt die kreative Kostümchefin. «Wir hoffen, die Nachtschicht wird nicht allzu lange dauern.» Aber schliesslich muss am Eröffnungstag alles picobello sein.
 
Grosses Farbspektakel

Ein Styling-Team von 15 Friseurinnen und Stylistinnen ist für das Aussehen der Akteure verantwortlich. Das Konzept für das Makeup hat Melanie Vonbun-Frommelt mit Rachel Schmid aus Triesen erarbeitet, die Frisuren mit Andrea Drost aus Sevelen. Die beiden Frauen bringen viel Knowhow und Kreativität mit ins Projekt. «Wie genau das Makeup und Frisuren aussehen werden, ist noch geheim, aber es wird alles in allem ein grosses Farbenspektakel», soviel sei schon mal verraten. Die olympischen Farben Rot, Schwarz, Weiss, Blau und Gelb spielen beim Konzept die zentrale Rolle. Metallic-Farben stehen für die Medaillen.
 
Überall mit anpacken

Bei all den Kostümen und Requisiten muss einer den Überblick über die Finanzen bewahren. Das macht Christian Gstöhl aus Balzers. «Wir sind froh, dass wir uns in dieser turbulenten Zeit ganz auf ihn verlassen können», erklärt Tamara Kaufmann, die Choreografin und Regisseurin der Show. «Wir haben schon bei den Lie-Games super zusammengearbeitet.» Von der Budgetplanung bis zur Abrechnung und Buchhaltung hat Christian Gstöhl die Finanzen im Griff. Und nicht nur das: «Wir hatten ein logistisches Problem, wie wir die vielen Leute aus Liechtenstein zu den Proben ins Montafon bekommen. Christian hat kurzerhand Busse organisiert.» Und wenn für die Luftakrobatik-Gruppe Leute fehlen, die die Akrobatinnen am Seil hochziehen, dann krempelt Christian Gstöhl die Ärmel hoch und packt mit an.
 
Metallberge als Bühnenbild

Und noch einer hat hinter den Kulissen fleissig gearbeitet: Alexander Brändle aus Mäder. Er hat eine imposante Stahlkonstruktion auf die Beine gestellt, die bei der Eröffnung als Bühnenbild bespielt wird. Die zwei «Berge» symbolisieren Vorarlberg und Liechtenstein, die über eine Brücke zusammenfinden. «Alex hat für uns Unmögliches möglich gemacht. Unglaublich, wie er alle meine Anforderungen in ein grosses Ganzes umgesetzt hat», ist Tamara Kaufmann begeistert. Auch das Bauwerk für das Feuer stammt aus Brändles Werkstatt. Das Design ist noch streng geheim und wird am Sonntag feierlich enthüllt, bevor das Feuer durch die berühmte Fackel entzündet wird. (pd)

22. Jan 2015 / 12:44
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