• FL-Nati im Stadion
    Liechtensteins Torhüter Benjamin Büchel (li.) und Nationaltrainer Rene Pauritsch vor dem Abschlusstraining im Stadion «Republika» in Yerewan. (Bild: EH)

Abschlusstraining der Nati in Yerewan bereits passé

Liechtensteins Nationalmannschaft hat Yerewan in den späten Nachmittagsstunden nach einem Direktflug von Friedrichshafen (De) in die armenische Metropole wohlbehalten erreicht. Bei lauen angenehmen Temperaturen ging das Abschlusstraining im Stadion «Republika» über die Bühne. Nach 20 Minuten mussten die Journalisten den Innenraum des Stadions verlassen! Zuvor hatte Armenien sein Abschlusstraining durchgeführt.
Fussball. 

Rene Pauritsch zeigt viel Respekt vor dem Auftritt gegen Armenien. Um den Gruppensieg sieht der Österreicher in Diensten Liechtensteins Armenien und Mazedonien. «Sie werden um den Gruppensieg kämpfen. Liechtenstein und Gibraltar kämpfen um Rang drei und vier», gab sich Pauritsch diplomatisch.

Pauritsch: «Wir haben die Qual der Wahl»
Liechtensteins Nationaltrainer Rene Pauritsch erhielt ein Tag vor dem Auftaktspiel in die Nations League neue Erkenntnisse. «Alle Nationalspieler haben sich sehr gut präsentiert. Deshalb haben wir bei der Aufstellung die Qual der Wahl», räumte Pauritsch ein.  Seine Jungs haben die neuen Systeme und Spielanlagen in den Sequenzen sehr gut umgesetzt. «Jeder hat zu 100 Prozent alles in seiner Position gegeben; wir tun uns deshalb schwer, die Startelf zu finden und zu nominieren», räumte Pauritsch ein.

Revolte im armenischen Fussball?
Sein Gegenüber, Armeniens Nationaltrainer Vardan Minasyan, hat neben dem Fussball noch andere Sorgen zu meistern, denn eine Revolte im armenischen Fussball ist im Anmarsch. Die Thematik ist in aller Munde. Der langjährige Fussball-Verbandspräsident Ruben Hayrapetyan, der seit 16 Jahren dem Verband vorsteht, soll am 22. September gehen müssen. Die Querelen sind schon seit April, Mai 2018 im Gange. Denn der damalige Revolutionsführer und aktuelle Premierminister Nikol Pashinyan hält eine grosse Rivalität mit dem aktuellen Präsidenten Ruben Hayrapetyan und will ihn ablösen. Pashinyan will inskünftig seinen vertrauten Sicherheitschef  Artur Vanetsyan als Präsidenten installieren. Die Revolution sei eingeläutet, erklärten armenische Journalisten. «Wir erhalten einen neuen Präsidenten,  wissen aber nicht, was danach passiert», äusserte sich der 44-jährige armenische Nationaltrainer Vardan Minasyan, der kürzlich Artur Petrosjan beerbt hatte, diplomatisch gegenüber den Medien. (eh)

Mehr in der Print- & Onlineausgabe im Liechtensteiner Vaterland vom Donnerstag, 6. September 2018.

05. Sep 2018 / 21:29
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