• Die 50 möglichen Gegner des FC Vaduz
    Die 50 möglichen Gegner des FC Vaduz

Auf wen trifft der FC Vaduz ?

Am Montagmorgen wird in Nyon die erste und zweite Runde der Europa League Qualifikation ausgelost. Der FC Vaduz steigt als gesetztes Team in die erste Runde und trifft auf einen von 50 möglichen Vereinen aus insgesamt 27 möglichen Nationen.
Fussball. 

FCV-Präsidentin Ruth Ospelt und FCV-Medienchef Pirol Bont werden am Montag nach Nyon reisen. Dort wird am Vormittag und kurz nach Mittag die erste und zweite Runde der Europa League-Qualifikation ausgelost. Der FC Vaduz muss wie so oft bereits in der ersten Qualifikationsrunde ran, ist dafür in dieser aber gesetzt und trifft auf einen bezwingbaren Gegner.  

Vergangenes Jahr hatte der FCV kein Losglück
Im vergangenen Jahr meinte es das Los nicht gut mit dem FC Vaduz. In der ersten Runde traf man auf Sileks (Mazedonien) doch dann mit dem FC Midtjylland (Dänemark) auf einen übermächtigen Gegner, der schliesslich inden Playoffs gegen den türkischen Verein Osmanlispor FK ausgeschieden ist. Ein Jahr vorher war die Auslosung vielversprechender. In der ersten Runde hatten die Vaduzer keine Probleme mit La Fiorita (San Marino) und auch gegen Nomme Kalju (Estland). Mit zwei Unentschieden schied man damals gegen den FC Thun vor den Playoffs, in der dritten Qualifikationsrunde aus. Nicht viel fehlte und der FC Vaduz hätte erstmals die Playoffs erreicht. Finanziell war das Erreichen der dritten Qualifikationsrunde mit Prämiengelder in der Höhe von 675 000 Euro verbunden (Grafik). Einen Teil davon musste Vaduz allerdings an die Swiss Football League abliefern. Das «Liechtensteiner Vaterland» veröffentliche am 21. April Zahlen dazu. Der FC Vaduz lieferte aufgrund des Weiterkommens in der Europa League Qualifikation und wegen der guten Platzierung in der damaligen Meisterschaft rund 160 000 Franken mehr an die Swiss Football League ab, als budgetiert.

Vertrag gilt auch für die Challenge League
Auch in der neuen Saison muss der FC Vaduz der Swiss Football League Gelder abliefern – auch für das Weiterkommen in der Europa League Qualifikation. Die Bedingungen sind dieselben, egal ob der FCV in der Super League oder der Challenge League spielt. Wieviel der FCV pro überstandene Runde abgeben muss, ist nicht klar. Es wurde Stillschweigen über die genauen Zahlen und Bedingungen vereinbart.
Zuerst muss der FC Vaduz allerdings auch Weiterkommen. Dabei ist das Überstehen der ersten Runde Pflicht. Vaduz ist hierbei ein gesetztes Team und trifft auf einen schwachen Gegner. Viele der Kontrahenten haben kaum Erfahrung in der Europa League und spielen in Kleinstaaten. So sind unter den möglichen Vereinen in der ersten Runde drei Vereine aus Luxemburg, drei Teams von den Färöer Inseln, zwei Vereine aus Andorra, zwei aus San Marino, drei aus Wales, zwei aus Nordirland und zwei aus Gibraltar. Mit Tschichura Satschchere ist nur eine Mannschaft dabei, gegen die man schon einmal gespielt hat (Saison 2013/2014). Daran haben die Vaduzer keine guten Erinnungen. Mit zwei Unentschieden schied man wegen der Auwärtstorregel in der ersten Qualifikationsrunde aus.

Geografische Pools am Montag bekannt
Grundsätzlich sind alle der aufgeführten 50 Mannschaften als Gegner in der ersten Qualifikationsrunde möglich. Die Uefa wird die Teams am Montag morgen allerdings noch in geografische Pools einteilen. Wie diese Einteilung aussieht, ist jedes Jahr unbekannt. Die Uefa legt fest und danach sind nur noch wenige der 50 Teams als Gegner möglich. Aufgrund der vielen Vereine aus nördlichen Gefilden, könnte der FC Vaduz heuer wieder einmal in eine Nordgruppe zugeteilt werden.

Favoriten und Wunschgegner
Eine Auslosung ist kein Wunschkonzert: Dennoch gibt es natürlich auch beim FC Vaduz Gegner, die man lieber hätte und solche, auf die man gerne verzichten würde. Das schlechteste Los wäre sicher Ertis Pawlodar aus Kasachstan. Die Anreise nach Pawlodar wäre teuer und intensiv – die nordkasachische Stadt liegt unweit der russischen Grenze und nicht mehr weit von der Mongolei und China entfernt. Alle anderen Vereine sind einfacher zu erreichen. Patrick Burgmeier, CEO des FC Vaduz, hat ein paar Wunschgegner: «Ein attraktiver Gegner in der ersten Runde bedeutet für mich vor allem eine unkomplizierte Abwicklung der gesamten administrativen Angelegenheiten und gute Reiserahmenbedingungen. Daher, aber auch wegen dem britischen oder irischen Fussballfieber und den sympathischen und friedlichen Fans, die auch nach Liechtenstein kommen und deshalb unsere Heimspiele spannend für die FCV-Fans machen, wären die drei Tams aus Irland, die beiden aus Nordirland oder die drei Mannschaften aus Wales für mich ein gutes Los». Ähnlich sieht es FCV-Präsidentin Ruth Ospelt: «In Irland, Nordirland oder Wales waren wir noch nie oder schon lange nicht mehr. Auch die Luxemburger Vereine wären sicher ein gutes Los». FC Vaduz-Trainer Roland Vrabec weilt noch in den Ferien. Er war für ein Wunschlos gestern nicht erreichbar. Kommende Woche wird Vrabec zurück sein und nach der Auslosung am Montag mit der Mannschaft ab Mittwoch wieder arbeiten. Mittwoch und Donnerstag sind medizinische Tests in St.  Gallen angesetzt. Nächsten Freitag wird dann dreimal trainiert.

Ab Runde zwei kommen die grossen Namen
Für die Teilnahme in der ersten Qualifikationsrunde erhält der FC Vaduz 215 000 Euro. Davon muss er einen Teil an die Swiss Football League abgeben. Übersteht Vaduz diese Runde, und davon ist auszugehen, gibts weitere
225 000 Euro Prämien. In der zweiten Runde sind bereits die ersten grösseren Namen des Weltfussballs vertreten. Galatasaray Istanbul als Vierter der Süper Lig ist sicher das stärkste Team. Möglich sind aber auch Sturm Graz (Dritter österreichische Bundesliga), Brøndby IF (Zweiter der dänischen Superliga), Hadjuk Split (Dritter der kroatischen Liga) oder der FC Aberdeen (Zweiter der schottischen Liga). Diese Mannschaften steigen, wie auch der FC Luzern, direkt in der zweiten Runde ein. Mögliche Gegner der Vaduzer wären aber auch, Maccabi Tel Aviv, Lech Posen, FK Roter Stern Belgrad oder Nachbar SCR Altach, sofern diese Teams die erste Runde der Europa League Qualifikation überstehen. Mit dem FC Midtjylland (Dänemark) und FK Vojvodina sind auch zwei bekannte Teams dabei. Gegen die Dänen verlor Vaduz im vergangenen Jahr. Vojvodina wurde in der Saison 2011/2012 – damals noch unter Trainer Eric Orie in der zweiten Qualifikationsrunde besiegt. Moreno Merenda erzielte damals auswärts den wichtigen 1:3-Siegtreffer in der Nachspielzeit. In der dritten Qualifikationsrunde sind international erfahrene Mannschaften wie Zenit Sankt Petersburg, Athletic Bilbao, Fenerbahçe Istanbul, AC Mailand, Sparta Prag, Olympique Marseille, der SC Freiburg, Austria Wien oder der FC Sion gesetzt. Neben den grossen Namen, ist es aber in der zweiten und dritten Runde mit etwas Losglück möglich, einen schlagbaren Gegner auf Augenhöhe zu erwischen. Am Montag wissen die FCV-Verantwortlichen mehr – die erste und zweite Runde wird dann ausgelost. Gespielt wird die erste Runde bereits am 29. Juni (Hinspiel) und 6. Juli (Rückspiel). Die zweite Runde wird am 13. und 20. Juli ausgetragen. Die dritte Qualifikationsrunde findet am 27. Juli und 3. August statt. Mögliche Playoffspiele wären dann am 17. und 24. August. Die erste Runde der Challenge League-Meisterschaft ist im übrigen auf das Wochenende vom 22. und 23. Juli angesetzt.

17. Jun 2017 / 11:15
Geteilt: x
KOMMENTARE

Schreiben Sie den ersten Kommentar!

KOMMENTAR HINZUFÜGEN

Überschrift (max. 70 Zeichen)
Meine Meinung (Noch  Zeichen verfügbar)
UMFRAGE DER WOCHE
Lade TED
Ted wird geladen, bitte warten...
Wettbewerb
Citytrain
Wöchentlich 2 x 1 Familienticket für die «Städtletour» zu gewinnen
Facebook
Top