«Werden missbraucht, um von Problemen abzulenken»

5 KOMMENTARE
13.08.2017 10:21
Betroffen...
ÜBERSCHRIFT: Betroffen…

Wünschenswert wäre die Einführung einer Qualitätskontrolle für alle Ärzte, egal ob Haus- oder Facharzt. Ihr Können sollte überprüfbar sein. Sie haben schliesslich mit Menschen zu tun! Patienten sollten nicht blind vertrauen und kritischer ihren Ärzten gegenüber werden. Das Vertrauen wird zu oft missbraucht! Patienten sollten nicht selbstverständlich davon ausgehen, dass alles was der Arzt anbietet, auch notwendig ist. Ein zum Hotelzimmer, einer Wohlfühloase umfunktioniertes Krankenzimmer und warme Gipfeli zum Frühstück, die man einige Tage oder Wochen geniessen kann, hat nichts mit Urlaub zu tun, wenn dahinter eine unnötige Operation steht mit der das Ganze finanziert wird. Ganz nach dem Motto:“ mit Speck fängt man Mäuse“, Mit den Risiken und den Folgen der Operation, wenn sie schief geht, müssen Sie ein Leben lang klar kommen.
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12.08.2017 11:55
Rosinenpicker
Jetzt wird es für die Patienten gefährlich, hier geht es nicht um die Gesundheit der Menschen sondern ums liebe Geld ... www.zwei-klassen-justiz.at
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05.08.2017 09:55
von Lie
Qualitätsanforderungen erfüllt?
Ich persönlich bezweifle, dass die Medicnova die Qualitätsanforderungen erfüllt: Gemäss "Zücher Modell" - an welches sich auch das Landesspital hält - ist für viele Bereiche der Kardiologie (z.B. die Implantation von Herzschrittmacher) u.a. eine Intensivstation im Spital nötig. Die Medicnova verfügt jedoch nicht über eine Intensivstation. In der Schweiz würde eine solche Klinik entsprechend wohl nie eine Betriebsbewilligung erhalten!
So gibt es in der Schweiz auch nur rund 30 Spitäler, in welchen Herzkatheter "angeboten" werden. Inwiefern eine sehr kleine Privatklinik mit diesen Spitälern mithalten kann, würde ich aber bezweifeln.
Vielleicht sollten die Journalisten einmal diesen (Qualitäts-)Fragen nachgehen...
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06.08.2017 08:33
von Lie
Letzter Nachtrag
Noch eine Bemerkung ist nötig:
Gemäss Medienberichten hatte die Regierung in der Regierungssitzung vor der Sommerpause 2016 beschlossen das Zürcher Modell "als Qualitätsstandard bei Spitälern in Liechtenstein" (und den Vertragsspitälern im Ausland) festzulegen. Die Regierung hat entsprechend entschieden, nur noch mit Spitälern Leistungsverträge abzuschliessen, welche diese Mindestqualität sicherstellen.
Ich bin nun gespannt, ob die Medicnova überhaupt eine definitive Betriebsbewilligung erhalten wird. Nicht überraschen würde mich aber zumindest, wenn der Medicnova die OKP-Zulassung verwehrt bleibt, weil eben nicht alle Qualitätsansprüche erfüllt sind (vgl. vor allem Intensivstation).
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05.08.2017 10:28
von Lie
Nachtrag
Falls es jemanden interessiert:
Eine Liste mit den Qualitätsanforderungen des "Zürcher Modells" findet man bei Google unter: "Anhang zur Zürcher Spitalliste 2012 Akutsomatik: Leistungsspezifische Anforderungen" (zweiter Link). Inwiefern die Medicnova die weiteren Vorgaben bezüglich "Zeitliche Verfügbarkeit von Fachärzten" und der "Notfallstation" erfüllt, kann ich nicht beurteilen. Aber auch hier wäre ich kritisch.
Aus der Liste geht auch hervor, warum für die Geburtshilfe eine "starke" Chirurgie nötig ist. Und wer weiss: wenn das Landesspital die Chirurgie weiter ausbaut, gibt es vielleicht auch wieder einmal Geburten am Landesspital! Das wurde bei der Schliessung der Geburtsabteilung von der Spitalleitung auch so kommuniziert...
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