• Mediengespräch der Regierung 180130
    Anlässlich der Medienkonferenz zur Schulbautenstrategie vor gut zwei Monaten informierten die Verantwortlichen: Markus Verling, Amtsleiter Amt für Bau und Infrastruktur, Daniel Risch, Regierungschef-Stellvertreter, Dominique Gantenbein, Regierungsrätin, Schulamt, Arnold Kind, Amtsleiter Schulamt (v.l.) (Foto: ikr)  (Daniel Ospelt)

Landtag gibt grünes Licht für Zukunft der Schulen

Der Landtag hat fraktionsübergreifend mit grossen Mehrheiten die Schulbautenstrategie angenommen. So ist das SZU II beschlossene Sache. Ein grosser Erfolg für Regierung, Landtag und die Schulzukunft des Landes.

Fünf Stunden lang wurden Details diskutiert. Am Ende wird nun das Schulzentrum Unterland II (SZU II) in Ruggell mit der Berufsmaturitätsschule (BMS) realisiert und der Ersatzbau des G-Trakts am Schulzentrum Mühleholz I (SZM I). 

St. Elisabeth wird weiter genutzt

Auch die vorgesehenen Provisorien werden gebaut. Aufgrund der Debatte hat aber Regierungsrätin Dominique Gantenbein einen der fünf Anträge zurückgezogen, womit die Räumlichkeiten der Realschule Schaan (Kloster St. Elisabeth) behindertengerecht gemacht und als Provisorium weiter genutzt wird. Damit reagierte der Landtag auf das Angebot des Ordens, 600 000 Franken für die notwendigen Arbeiten selbst beizusteuern. 
Das klare Votum des Landtags zur Schulbautenstrategie war nicht immer klar. Erich Hasler (DU), Elfried Hasler und Wendelin Lampert (FBP) stellten spitzfindige Fragen zu den Standorten. Harry Quaderer (DU) warnte vor den Folgekosten und lehnte gleich alle Anträge ab. Für einige Abgeordnete war nicht klar, warum die BMS jetzt ausgerechnet in Ruggell sein wird. Johannes Kaiser wollte die Sportschule statt am SZM am SZU II haben. Erich Hasler (DU) berief sich bei seinem Anliegen, die BMS ans SZM nach Vaduz zu verlagern, auf eine Umfrage bei den im Landtag anwesenden BMS-Schülern. Wendelin Lampert forderte im Grundsatz, dass «Schulen von landesweitem Interesse» auch zentral anzusiedeln seien. 

Breiter Konsens über vier Fraktionen

Elfried Hasler (FBP) kritisierte die ganze Vorlage scharf. «Ich finde die Vorlage nicht besonders kreativ», erklärte er und unterstellte der Vorlage, sie sei lückenhaft und oberflächlich. Er untermauerte seine Vorwürfe mit den Zahlen der Bildungsstatistik, wonach die Schülerzahlen nicht zunehmen würden. «Wir bauen nicht, weil die Schülerzahlen so massiv sind, dass es zusätzlichen Raum braucht», erklärte ihm darauf Bildungsministerin Dominique Gantenbein. Ein Argument, das sie mehrere Male ins Feld führen musste. Auch Daniel Risch wusste die Angriffe von Hasler, Lampert und Co. zu kontern. Assistenz erhielten die VU-Vertreter in der Regierung auch von Georg Kaufmann von der Freien Liste. «Wir haben gestern stundenlang Kritik an der Informationspolitik der Regierung geübt. Dieser Bericht und Antrag überzeugt mich.» Jetzt würden zwanghaft Zahlen aus dem Hut gezaubert, um kritisieren zu können, ortete Kaufmann Parteipolitik. Mit Stimmen 19 und mehr Stimmen aus allen Fraktionen wurden am Ende die vier gestellten Anträge mit grosser Mehrheit angenommen. (mw)

02. Mär 2018 / 18:10
Geteilt: x
KOMMENTARE

Schreiben Sie den ersten Kommentar!

KOMMENTAR HINZUFÜGEN

Überschrift (max. 70 Zeichen)
Meine Meinung (Noch  Zeichen verfügbar)
Lesertrend
Meistgelesen
19. Juni 2018 / 10:43
19. Juni 2018 / 10:17
Meistkommentiert
16. Juni 2018 / 17:04
11. Juni 2018 / 15:18
13. Juni 2018 / 11:20
Aktuell
19. Juni 2018 / 12:01
19. Juni 2018 / 10:58
UMFRAGE DER WOCHE
Lade TED
Ted wird geladen, bitte warten...
Wettbewerb
FL1 life
Zu gewinnen 3 x 2 Tagespässe für Samstag, 7. Juli 2018
05.06.2018
Facebook
Top