• Daniel Risch
    Daniel Risch möchte das Potential im Berggebiet Liechtensteins optimal nutzen.

Tourismusstrategie für das Berggebiet

Für das Liechtensteiner Berggebiet soll gemeinsam eine Strategie entwickelt werden. Um das Ergebnis von Beginn an breit abzustützen, lädt das Ministerium für Infrastruktur, Wirtschaft und Sport zu verschiedenen Diskussionsrunden ein.
Vaduz. 

Aufgrund einer Initiative der Stiftung zur Förderung eines lebendigen Malbuns konnte im November 2016 ein Planspiel im Bereich des Destinationsmanagements mit verschiedenen Leistungsträgern durchgeführt werden. Die Erkenntnisse aus dem Planspiel werden in einem weiteren Schritt in die Strategie für das Berggebiet einfliessen. Das Ministerium für Infrastruktur, Wirtschaft und Sport hat nach Abklärungen mit der Standortgemeinde Triesenberg und der Stiftung für ein lebendiges Malbun den Auftrag für die Erarbeitung der Strategie gegeben und Liechtenstein Marketing mit der Organisation und Koordination des Strategieprozesses betraut. Die Strategie soll breit abgestützt sein, weshalb verschiedene Anspruchsgruppen und Betroffene in den Erarbeitungsprozess miteinbezogen werden.

Im Oktober werden während einer Woche im Malbun diverse Diskussionsrunden stattfinden, welche sich mit der Zukunft des Berggebietes vertieft auseinandersetzen. Das Ministerium hat gemeinsam mit Liechtenstein Marketing verschiedenste Anspruchsgruppen, Institutionen und Betroffene zu diesen Veranstaltungen eingeladen. Dazu gehören die Gemeinden Vaduz und Triesenberg, Triesenberg-Malbun-Steg-Tourismus, die Stiftung Lebendiges Malbun und die Bergbahnen Malbun wie auch die touristischen Leistungserbringer und Sportvereine.

«Wir möchten das vorhandene Potential im Berggebiet Liechtensteins optimal nutzen. Dafür braucht es eine klare und gemeinsam getragene Strategie», sagt Regierungschef-Stellvertreter Daniel Risch.

Anstrengungen koordinieren

Seit dem Neubau der Bergbahnen hat es nur punktuelle Strategien für das Berggebiet gegeben. Das Hauptziel der Diskussionsrunden ist es, eine koordinierte und möglichst breit abgestützte Strategie zu erarbeiten und das Berggebiet gemeinsam weiterzuentwickeln. (ikr)

13. Okt 2017 / 09:28
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