• Fachkräftemangel

Dem Fachkräftemangel begegnen

Aktuell herrscht in der Liechtensteinischen Alters- und Krankenhilfe (LAK) zwar kein Pflegenotstand. Doch der Fachkräftemangel wird sich auch hierzulande verschärfen. Mit diversen Massnahmen soll das Problem entschärft werden.
Vaduz. 

«Verschiedene Ursachen führen dazu, dass sich der Fachkräftemangel in den kommenden Jahren weiter verschärfen wird», weiss Thomas Riegger, Vorsitzender der Geschäftsleitung der LAK. Einerseits führe die demografische Entwicklung dazu, das die Nachfrage nach medizinischen und pflegerischen Leistungen zunehmen werde. Andererseits würden auch zahlreiche Pflegefachpersonen aus der sogenannten «Baby-Boomer-Generation» in den Ruhestand gehen. 

Weil sich die Rekrutierungsmassnahmen anspruchsvoll gestalten, sind gemäss Riegger weitere Massnahmen notwendig, um dem Fachkräftemangel zu begegnen: «Ein sinnvoller Arbeitsinhalt, attraktive Arbeitsbedingungen, die Wertschätzung der wichtigen Arbeit der Pflege und die Vereinbarkeit von Familie und Beruf sowie eine Öffentlichkeitsarbeit, welche den Pflegeberuf positiv vermittelt.» Auch diesen Aspekten schenke die LAK die notwendige Bedeutung, um dem Fachkräftemangel zu begegnen.

Mehr in der Print- und ePaper-Ausgabe des «Liechtensteiner Vaterlands» vom Samstag, 21. Januar 2017.

20. Jan 2017 / 17:07
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