• Sitzung IRKA
    V.l.n.r. Hans Peter Willi (GRK), Ing. Erich Schwärzler (Landesrat Voralberg), Dominique Gantenbein (Regierungsrätin Fürstentum Liechtenstein, Vorsitz), Marc Mächler (Regierungsrat, Kanton St. Gallen), Dr. Mario Cavigelli (Regierungsrat, Kanton Graubünden)

Studie Speicherseen und Hochwasserrückhalt abgeschlossen

Die Internationale Regierungskommission Alpenrhein (IRKA) hat sich an ihrer ordentlichen Sitzung vom 23. November 2017 in St. Gallen über die Studie Speicherseen und Hochwasserrückhalt sowie die Stabsrahmenübung «Rhein17» informiert.
Vaduz. 

Im Rahmen der Studie wurden die technischen Möglichkeiten von Vorabsenkungen der Speicherseen und deren Auswirkungen auf die Hochwasserabflüsse am Alpenrhein und in den Gewässern unterhalb der betroffenen Speicherseen überprüft. Die Speicherseen haben über mehrere Monate im Frühjahr und Frühsommer eine dämpfende Wirkung für den Hochwasserabfluss. Diese «Sowieso-Wirkung» für die Siedlungsgebiete ist abhängig von der Lage der Speicherseen im Einzugsgebiet. Im Herbst wird aber ein hoher Seestand für die Energieproduktion im Winter angestrebt, womit die Speicherwirkung bei Extremereignissen reduziert wird. Auch zukünftig kann von der «Sowieso-Wirkung» der Speicherseen profitiert werden. Eine verlässliche Vorabsenkung der Speicherseen ist mit den heutigen Prognosemöglichkeiten noch nicht möglich.  

Stabsrahmenübung «Rhein17»
Im Rahmen des 125-Jahr-Jubiläums der Internationalen Rheinregulierung IRR fand am 20. Mai 2017 in Triesen, Widnau und Lustenau ein Trinationaler Wasserwehrtag statt.  An allen drei Standorten wurden mit grossem Engagement die Arbeiten der Wasserwehren für die Besucher erlebbar gemacht. Im Vorfeld dazu wurden die Einsatzkräfte bei Rheinhochwasser über aktuelle Themen im Hochwasserschutz orientiert.Dabei betonten die Vertreter der Politik Regierungsrätin Dominique Gantenbein (Lie), Regierungsrat Marc Mächler (SG) und Landesrat Erich Schwärzler (Vlbg) die Wichtigkeit der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit, welche weiter gestärkt werden solle. Durch die gute Zusammenarbeit der Bundes-, Kantons- bzw. Landesorganisationen und der Gemeinden werde der bestmögliche Schutz der Bevölkerung sichergestellt.Aus diesem Anlass wurden am 23. November 2017 die drei Technischen Einsatzleitungen aus St. Gallen, Vorarlberg und Liechtenstein im Rahmen einer grenzüberschreitenden Stabsrahmenübung «Rhein17» durch das Bundesamt für Bevölkerungsschutz beübt. Weiter sind im 2018 Einsatzübungen mit  den jeweiligen Wasserwehrorganisationen geplant, an welchen u.a. Dammüberwachungen und bauliche Sicherungsmassnahmen an den Dämmen stattfinden sollen. (pd)

28. Nov 2017 / 13:28
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