• Medicnova
    Medicnova nimmt zu Vorwürfen Stellung.

Medicnova legt Eigentumsverhältnisse offen

In einem offenen Brief nimmt die Medicnova zu verschiedenen Vorwürfen an die Klinik Stellung. Zusätzlich hat der Verwaltungsrat die Eigentumsverhältnisse gegenüber den politisch Verantwortlichen kommuniziert.
Gamprin-Bendern. 

Im offenen Brief nimmt der Verwaltungsrat der Medicnova Bezug auf den Nachtragskredit für das Liechtensteinische Landesspital, der in der Landtagssitzung am Dienstag behandelt wird. In diesem Zusammenhang werde wohl auch die Medicnova Privatklinik wiederum ein Thema sein. Darum wolle man einige Dinge klar- und richtigstellen.

So hat die Medicnova unter anderem entschieden, dass die Beteiligungsstruktur transparent gemacht wird. Die Klinik werde mehrheitlich von liechtensteinischen Stiftungen gehalten. Wirtschaftlich berechtigt sind mehrere Familien und Privatpersonen aus der Region, auch Familienmitglieder von Ärzten. Details und Namen wurden den politisch Verantwortlichen heute zur Kenntnis gebracht. Man habe dies getan im Wissen, dass hierfür keine rechtliche Notwendigkeit bestehe, man sei aber überzeugt, dass diese Offenlegung zu mehr gegenseitigem Vertrauen und Respekt beitrage. (pd/red)

04. Sep 2017 / 19:15
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2 KOMMENTARE
von Lie
Qualitätsansprüche erfüllt?
Nach wie vor bleibt jedoch ungeklärt und unbeantwortet: Warum bietet die Medicnova gewisse Leistungen an, obschon die Qualitätsansprüche nicht erfüllt sind? Gemäss "Zürcher Modell" - an welches sich auch das Landesspital hält - ist für viele Bereiche der Kardiologie (z.B. die Implantation von Herzschrittmacher) u.a. eine Intensivstation im Spital nötig. Die Medicnova verfügt jedoch nicht über eine Intensivstation, bietet aber solche (riskanten) Leistungen an!
lädt ... nicht eingeloggt noch nicht bewertet schon bewertet 04.09.2017 Antworten Melden
von Lie
Was ist mit dem Regierungsbeschluss?
Besonders bemerkenswert ist nun, dass die Medicnova u.a. für die Kardiologie eine OKP-Zulassung möchte. Gemäss Medienberichten hatte die Regierung in der Regierungssitzung vor der Sommerpause 2016 jedoch beschlossen das Zürcher Modell "als Qualitätsstandard bei Spitälern in Liechtenstein" (und den Vertragsspitälern im Ausland) festzulegen. Die Regierung hat entsprechend entschieden, nur noch mit Spitälern Leistungsverträge abzuschliessen, welche diese Mindestqualität sicherstellen.
Vor diesem Hintergrund ist es doch etwas fraglich, ob die Medicnova überhaupt eine definitive Betriebsbewilligung – geschweige denn einen OKP-Vertrag – erhalten wird. Vielleicht bringt ja die Landtagsdebatte hier neue Erkenntnisse?
lädt ... nicht eingeloggt noch nicht bewertet schon bewertet 04.09.2017 Antworten Melden

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