• Der Liechtensteinische Landtag
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Liveticker: Landtag startet nach Sommerpause

Nach einer turbulenten Sommerpause mit Parteispaltungen und einigen politischen Querelen nimmt der Landtag seine Arbeit wieder auf. Heute stehen verschiedene Interpellationsbeantwortungen sowie das Postulat zur Zeitvorsorge für Liechtenstein auf dem Programm. Spannend dürfte es auch beim Nachtragskredit zu den Reisekosten der Aussenministerin werden.
Inhalt wird aktualisiert

Die aktuelle Debatte im Landtag (05.09.2018)

20:40

Die wichtigsten Entscheide der heutigen Sitzung:

- Das Postulat Zeitvorsorge für Liechtenstein wurde an die Regierung überwiesen.
- Der Nachtragskredit betreffend die Reisespesen des Aussenministeriums wurde abgelehnt.
- Dem Verpflichtungskredit zur Durchführung von zwei Tour de Ski-Rennen in Vaduz wurde zugestimmt.

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20:39

Vielen Dank fürs Mitlesen. Wir wünschen Ihnen einen schönen Abend und sind morgen ab 9 Uhr wieder für Sie da.

20:39

Jetzt ist genug für heute. Landtagspräsident Albert Frick schliesst die Sitzung.

20:38

Der «neue» Fraktionssprecher wird Herbert Elkuch.

20:38

Der Landtag stimmt mit 25 Ja-Stimmen zu.

20:38

Der Landtag stimmt über die Übergangslösung ab.

20:37

Eugen Nägele (FBP) stimmt dem zu.

20:36

Albert Frick (FBP) schlägt vor, dass man es dabei belässt. Es sei eine lange Diskussion gewesen und alle Seiten hätten sich darauf geeinigt.

20:36

Wie wäre es frei nach Shakespeare mit «DU be or not DU be?» (gesehen auf Facebook)

20:34

Thomas Vogt (VU) hat noch ein paar Detailfragen. Er findet es ungeschickt, dass man die Fraktion «Neue Fraktion» nannte, ohne dass klar sei, ob sie überhaupt eine Fraktion ist.

20:32

Mit dem Austritt von Erich Hasler, Thomas Rehak und Herbert Elkuch aus der Fraktion der Unabhängigen (DU) kam es zu einer Situation, welche der Gesetzgeber nie vorgesehen hatte. Die verbleibenden DU-Abgeordneten Harry Quaderer und Jürgen Beck verlieren den Fraktionsstatus. Dafür sollen die Abtrünnigen neu den Fraktionsstatus erhalten. Das Landtagspräsidium hat für sie den Namen «Die Neue»-Fraktion festgelegt. Fraktionssprecher der «Neuen» wird Herbert Elkuch. Bis die juristischen Unsicherheiten gelöst sind, hat man eine Übergangslösung als Kompromiss vereinbart. Diese muss vom Landtag noch abgesegnet werden.

20:30

Der Landtagspräsident hat offenbar keine Lust auf Feierabend. Weiter geht es mit der Regelung der DU-Trennung.

20:30

Der Landtag sagt Ja! 14 Abgeordnete haben zugestimmt.

20:29

Wir kommen zur Abstimmung. Kommt die Tour de Ski 2020 und 2021 nach Vaduz?

20:28

Keine Voten mehr, der Finanzbeschluss wird gelesen.

20:27

Daniel Risch: «Alle Gespräche und Vorabklärungen haben mit Vaduz stattgefunden.» Würde Vaduz absagen, könne man Ersatz suchen, doch das ist eher unrealistisch.

20:26

Thomas Rehak hat eine Frage zum Finanzbeschluss. Dort stehe nichts von Vaduz. Was passiert, wenn die Gemeinde Vaduz absage? Könnte dann das Rennen auch anderswo stattfinden?

20:22

Nun sind wieder die Abgeordneten an der Reihe. Harry Quaderer (DU) entschuldigt sich bei Georg Kaufmann.

20:20

Das Land müsse nicht einspringen, wenn der LSV die Sponsoringgelder nicht aufbringen kann.

20:17

Risch rührt nochmals etwas die Werbetrommel, bevor er die Fragen beantwortet. Zur Klimaneutralität meint Risch, dass es überhaupt kein Problem wäre, um hier den Stempel «klimaneutral» zu bekommen, indem man Zertifikate aus dem Ausland kaufe. Da bevorzuge er doch den lokalen Ansatz.
 

20:16

Wenn unser Rechenschieber stimmt, so wissen wir jetzt von 18 Abgeordneten, wie sie abstimmen werden. Das Ergebnis: 9:9. Damit wird der schweigende Teil entscheiden.

20:15

Keine weiteren Voten aus dem Plenum. Daniel Risch kommt zu Wort.

20:14

Mario Wohlwend (VU): «Zuerst war ich dagegen, doch das hat sich gewandelt.»

20:14

Landtagspräsident Albert Frick ruft zur Ordnung auf.

20:13

Harry Quaderer (DU) meldet sich auch noch zu Wort. Er stimmt dagegen und wirft Lageder Heuchelei vor.
 

20:12

Thomas Rehak hat ebenfalls genug, die Meinung sind gemacht. Er würde gerne abstimmen. Und auch er hat recht.

20:10

«Die Zahlen waren falsch wie zwei Silikon-Brüste», findet Lageder ein überraschender Vergleich. Es geht um die Zahlen in dem veröffentlichten Leserbrief. «Das war einfach Fake-News.»

20:09

Eugen Nägele (FBP) fasst es richtig zusammen: «Es kommen alle mit einer gemachten Meinung in den Saal. Die Argumente sind bekannt.» Jeder bewerte es halt anders.

20:05

Die Diskussion hat sich nun etwas erschöpft. Fragen an den Sportminister sind kaum vorhanden. Die Meinungen sind gemacht.
 

20:01

Erich Hasler (Neue) verteidigt seine Zahlen aus dem Leserbrief, welche Lageder angegriffen hatte. Er glaubt ausserdem, dass die mediale Aufmerksamkeit überschätzt werde.
 

19:59

Thomas Rehak (Neue) wundert sich zu Beginn seines Votums, dass der Landtagspräsident Albert Frick den FL-Abgeordneten Thomas Lageder ständig gewähren lasse, während dieser andere Landtagsabgeordnete beleidige. So dramatisch war es dann aber nicht.

19:59

Rechnen wir mal zusammen: Bis jetzt gab es 13 Voten. 7 waren positiv, 6 negativ. Es dürfte also sehr knapp werden.

19:54

Er würde gerne Nein sagen. Wegen der Sparmassnahmen, wegen der Krankenkassenprämien und wegen vieler weiterer Gründe. «Ich sage aber Ja», so Kaiser. Er begründet es unter anderem mit der Reputation.

19:53

Der parteifreie Johannes Kaiser lobt den Bericht und Antrag. Es gebe kaum Fragen, das zeige auch die Diskussion. Eigentlich sei alles geklärt.

19:52

Daniel Seger (FBP) sieht den Verpflichtungskredit kritisch und wird nicht zustimmen.
 

19:51

Bei der Diskussion lassen sich übrigens keine Parteigrenzen ausmachen. In jedem Lager finden sich Befürworteter und Gegner.
 

19:49

Gunilla Marxer-Kranz (VU) sieht viele stichhaltige Gründe für eine Durchführung. Doch trotzdem wird sie nicht zustimmen. Für sie passe der Anlass gegenwärtig einfach nicht. Hauptargument ist die mangelnde Nachhaltigkeit.

19:48

Die Produktion von Schnee im Tal ist übrigens gesetzlich verboten.

19:42

Günter Vogt (VU) findet es daneben, dass man den Schnee nicht lokal im Tal produzieren kann. Er sieht hier Handlungsbedarf und wünscht sich mehr gesunder Menschenverstand.

19:42

Auch Thomas Vogt (VU) ist von den positiven Wirkung einer solchen Veranstaltung überzeugt.

19:40

Er wird zustimmen.

19:38

Daniel Oehry (FBP) erkärt, weshalb eine Durchführung im Steg keinen Sinn macht. Auch das ökologische Argument lässt er nicht gelten. Macht Liechtenstein das Rennen nicht, wird es irgendwo anders gemacht – und dort höchstwahrscheinlich nicht CO2-neutral. Unter dem Strich gewinne man mit einer Absage also nichts, im Gegenteil.

19:36

Er wird zustimmen.

19:35

Frank Konrad (VU) stellt klar: «Es geht für mich um weit mehr als ein Langlaufrennen.» Es gehe um die Grundsatzfrage, ob man in Liechtenstein überhaupt noch ein Grossprojekt durchführen könne.

19:33

Er glaubt auch nicht, dass sich ein Citysprint nachhaltig bei den Zuschauern einbrenne.
 

19:32

Georg Kaufmann (FL) sieht keinen Sinn, den Wettkampf nach Vaduz zu holen.

19:28

Eugen Nägele spricht auch von der Kraft des «Wir-Gefühls». Eine solche grosse Veranstaltung könne das prägen. Und bringt ein – unabhängig von der politischen Diskussion – schönes Zitat: Chancen kommen oft verkleidet in Schwierigkeiten.

19:27

Immer wieder werden die 4000 Stunden Freiwilligenarbeit des LSV positiv hervorgehoben.

19:26

Dass es sich bei den 400 000 Franken um sehr viel Geld handle, schlecke keine Geiss weg.

19:25

Für Eugen Nägele (FBP) haben viele glückliche Umstände dazu geführt, dass sich der Landtag überhaupt Gedanken über einen solchen Event in Liechtenstein machen kann. Man könne die Veranstaltung als Chance oder als Ärgernis sehen. «Ich sehe es als Chance und werde deshalb zustimmen.»

19:25

Sie wird dem Kredit nicht zustimmen.

19:22

Das Argument, dass die Sportförderung in Liechtenstein auch von der Veranstaltung profitieren werde, sei an den Haaren herbeigezogen.

19:20

Aauch sie macht auf die Abhängigkeit des Wetters aufmerksam.

19:19

Für Susanne Eberle-Strub (FBP) ist die Veranstaltung auf den ersten Blick verlockend. Sie stellt sich allerdings die Frage, was passiert, wenn der Skiverband die budgetierten Sponsoring-Einnahmen nicht auftreiben kann?

19:18

Lageder wird dem Finanzbeschluss zustimmen.
 

19:16

«Die Veranstaltung ist ein Kraftakt», so Lageder. Aber das gesprochene Geld käme dem Gewerbe in Liechtenstein zugute.

19:15

Die Veranstaltung könne CO2-neutral durchgeführt werden. Es könne eine Präjudiz für weitere Grossveranstaltungen in Liechtenstein werden.

19:13

«Umweltschutz bei den anderen einfordern ist einfach», erklärt Lageder an die Adresse von Herbert Elkuch und Erich Hasler. Sie hatten sich bereits in Leserbriefen gegen die Veranstaltung geäussert.

19:10

Er bringt die Zahlen ins Verhältnis. Für die Energieaufwendung zur Herstellung des Kunstschnee kann man im Rheinpark-Stadion gerade einmal vier Stunden das Licht brennen lassen.

19:08

Sein Fraktionskollege Thomas Lageder geht auf die Leserbriefe der Gegner ein. Er macht den Faktencheck und fand offenbar viele Fehler, was die Berechnung der notwendigen Kilowattstunden angeht.

19:07

Er wird dem Kredit nicht zustimmen.

19:03

Wolfgang Marxer (FL) lobt den Bericht und Antrag. Trotzdem müsse die Sinnhaftigkeit des Projektes hinterfragt werden. Er führt vor allem ökologische Gründe ins Feld.

19:01

Hasler rechnet übrigens auch die Mannstunden der Landesverwaltung und der Gemeinde Vaduz dazu. Deshalb redet er immer von Kosten von «über einer Million Franken».

18:59

Elfried Hasler (FBP) ist klar dagegen. Einmal wegen der «exorbitanten» Kosten – «die Verhältnisse stimmen überhaupt nicht mehr». Es sei aber auch ökologisch ein fatales Signal, vor allem wegen dem Schneetransport.

18:59

Er sagt aus voller Überzeugung Ja zu dem Kredit.

18:58

Übrigens gibt es hier den Bericht und Antrag nachzulesen: https://bua.regierung.li/BuA/default.aspx?nr=65&year=2018&backurl=modus%3dnr%26filter1%3d2018

18:58

«Die zwei Mal 400 000 Franken wäre beste Aussenwerbung», glaubt Wenaweser. Er geht sogar noch weiter. Es wäre eine Schub für den Leistungssport.

18:57

Natürlich gebe es ökologische Bedenken, doch es entstehe kein nachhaltiger Schaden.

18:55

Christoph Wenaweser (VU) macht den Anfang. Es gebe wohl kein besseres und grösseres Werbefenster für Liechtenstein als den vorliegenden Vorschlag der Tour de Ski.

18:31

Die Pause ist vorbei, es geht weiter.

18:30

Zum Inhalt: Der Liechtensteinische Skiverband (LSV) will sich für die Austragung von zwei Langlauf-Weltcuprennen im Rahmen der «Tour de Ski» zum Jahreswechsel 2019/2020 und 2020/2021 bewerben. Die Rennen sollen im Zentrum von Vaduz als Citysprints ausgetragen werden. Das Ziel soll direkt vor dem Regierungsgebäude sein. Der LSV geht davon aus, dass ein Rennen rund 80 Millionen TV-Zuschauer erreicht. Damit wären die Rennen eine gute mediale Plattform. Ohne Unterstützung der öffentlichen Hand ist ein solches Vorhaben aber für den LSV nicht möglich. Die Regierung beantragt beim Landtag für beide Rennen einen Kredit von 800 000 Franken.

18:24

Nach der Pause geht es weiter mit dem Verpflichtungskredit für die Durchführung von zwei Langlauf Weltcup-Rennen im Rahmen der «Tour de Ski».

18:24

So, das reicht fürs Erste. 20 Minuten Pause.

18:24

Hier sagt der Landtag «Ja», mit 20 Stimmen.

18:23

Nun geht es noch um die Rekrutierungskosten.

18:23

Der Landtag versenkt den Reisespesen-Nachtragskredit mit 14 Nein-Stimmen.

18:22

Nun wird über die Reisespesen abgestimmt.

18:22

Nun wird darüber abgestimmt, ob man über die beiden Nachtragskredite einzeln abstimmt. Der Antrag wurde angenommen.

18:21

Das ist nicht der Fall. 16-Nein-Stimmen.

18:20

Nun wird über den Antrag von Johannes Kaiser abgestimmt, also ob der Nachtragskredit zurück an die Regierung geht.

18:20

Nun wird der Finanzbeschluss gelesen.

18:18

Auf die Frage von Daniel Seger, welche Position den bereits gebucht worden seien, reagiert die Aussenministerin etwas gereizt: «Das ist weiss Gott nicht meine Aufgabe. Ich weiss nicht, welches Ticket schon gebucht ist und welches nicht.» Die Tickets würde ein Sekretär buchen.

18:17

Es geht immer wieder um die Zahlen, über die man nicht sprechen darf. Diese wurden dem Bericht und Antrag nachgefasst und sind nur den Abgeordneten bekannt. Das erschwert die Diskussion natürlich ungemein.

18:14

Johannes Kaiser präzisiert seinen Antrag: Er will den Bericht und Antrag zurück an die Regierung schicken. Dann könne man im November, mit den ausführlichen Zahlen, nochmals diskutieren.

18:13

Und auch Elfried Hasler (FBP) meldet sich noch zu Wort. Er beurteilt noch verschiedene Voten, ohne neue Impulse für die Diskussion. Er wird beiden Anträgen zustimmen.

18:11

Georg Kaufmann: «Als ich hier in die Diskussion eingestiegen war, wusste ich nicht, ob ich zustimmen soll. Nach den Ausführungen der Regierung werde er aber ohne Wenn und Aber zustimmen.»

18:09

Die Antwort des Regierungschef folgt sogleich. Die Aussagen von Kaiser seien «grundfalsch».

18:09

Der parteifreie Johannes Kaiser geht nochmals in den Zweikampf mit dem Regierungschef, wieder wegen der aus seiner Sicht mangelhaften Budgetierung.
 

18:06

Thomas Vogt (VU) gibt Marxer recht. Es sei nicht die Aufgabe des Landtages, die Reisen der Regierung zu bestimmen. Er habe einfach nirgends nachlesen könne, was sich ändere, wenn man den Nachtragskredit nicht zustimme.

18:05

Der Antrag muss aber erst noch formuliert werden.

18:03

Für Christoph Wenaweser ist die Diskussion ebenfalls erschöpft. Er plädiert für den Antrag, dass man den Nachtragskredit zurück an die Regierung schickt.

18:02

Wolfgang Marxer (FL) reicht es: «Massen wir uns jetzt tatsächlich an, in die operative Tätigkeiten der Regierung einzugreifen??» Er hat offenbar genug von der Diskussion.

18:01

Nun beantwortet es die Aussenministerin. Wenn die Kürzungen kommen, dann werde man überlegen, wie man mit den vorhandenen Mitteln umgehe. Zum jetzigen Zeitpunkt könne sie aber nicht sagen, was oder welche Reise man nicht antreten werde.

18:00

Thomas Vogt (VU) fragt deshalb nochmal nach.

17:59

Damit ist das Votum der Aussenministerin wieder zu Ende. Die Frage, was nach einer Ablehnung des Landtags passieren würde, hat sie abermals ignoriert.

17:58

Nun geht es wieder um die Flugmeilen. Sie gehören den Einzelpersonen, glaubt Frick.

17:56

Aurelia Frick unternimmt nun den nächsten Versuch, die Abgeordneten vom Nachtragskredit zu überzeugen. Es gehe insbesondere um bilaterale Treffen mit wichtigen Partnern, zum Beispiel in Deutschland und UK oder Besuche beim EWR oder der UNO.
 

17:55

Adrian Hasler verteidigt seine Budgetkompetenz.

17:53

Thomas Lageder (FL) will ebenfalls noch wissen, weshalb die Aussenministerin nochmals 80 000 Franken brauche. «Ich will eine schlüssige Begründung.»
 

17:52

Thomas Vogt (VU) stellt sich die gleiche Frage wie Wendelin Lampert. Was passiert, wenn der Landtag dem Nachtragskredit nicht zustimmt?

17:51

Wendelin Lampert (FBP) hakt nochmals nach: Welche Reisen würden im Herbst gestrichen? Die Frage wurde noch nicht beantwortet.

17:51

Er will sich nicht blenden lassen. Es gehe um die korrekte Budgetierung.

17:48

Günter Vogt (VU) auf die Ausführungen von Aurelia Frick: «Sie haben meine Tränendrüse fast erreicht.»

17:46

Schwerpunkt des ersten Halbjahres sei das Thema Brexit gewesen. Dazu gab es verschiedene Reisen in europäische Hauptstädte.

17:44

Nun geht es an die Beantwortung der Fragen. Ja, es gebe Videokonforenzen. Mit dem Aussenstellen und Botschaften kommuniziere sie vor allem über WhatsApp. Na, hoffentlich keine Staatsgeheimnisse ...

17:43

«Ich kann Ihnen versprechen, dass was immer Sie entscheiden werden, dass ich und mein Team das Geld mit der grössten Sorgfalt einsetzen werde – zum Wohle unseres Landes.»

17:42

Sie wolle sich in ein paar Jahren nicht vorwerfen lassen, sie habe ein zu wenig aktive Aussenpolitik betrieben.

17:41

Jede Reise verfolge ein klares Ziel.

17:40

Auf den Vorwurf, man müsse zwischen den «Must-haves» und den «nice-to-haves» bei den Reisen unterscheiden, hat die Aussenministerin eine klare Haltung: «Nice-to-haves gibt es nicht.»

17:39

Die Mitgliedschaften in den internationalen Organisationen seien alles andere als selbstverständlich.

17:37

Es gehe im Kern um etwas anderes, ist die Aussenministerin überzeugt. Es geht nicht um die Höhe des Nachtragkredites. Sie macht den Nachtragskredit zur Grundsatzfrage der Aussenpolitik. «Welche Rolle wollen wir spielen?», fragt Frick.

17:36

Die Aussenministerin Aurelia Frick bedankt sich für die aktive Beteiligung an der Diskussion.

17:35

Nun ist Daniel Risch, Regierungschef-Stellvertreter, an der Reihe. Er nimmt zu den beiden konkreten Abgängen Stellung.

17:34

Bezüglich den Flugmeilen sei er überfragt.
 

17:32

Auf die Frage, weshalb keine liechtensteinischen Reisebüros berücksichtigt würden, beantwortet der Regierungschef mit dem Mangel an Online-Tools sowie deren Qualität.

17:31

Der Regierungschef hat kein Problem damit, wenn die Regierung nach anderen Lösungen im Gesamtbudget suche müsse.

17:29

Bezüglich den Krediten zu den Rekrutierungskosten schiebt er die Verantwortung weiter an seinen Stellvertreter. «Schliesslich sind in seinen Ministerien derzeit zwei Führungsstellen nicht besetzt.»
 

17:28

Er verteidigt sein Budget. In den vergangenen Jahren habe es immer gereicht. Aber natürlich könne man sich fragen, ob man das Geld in den Unterbudgets anders verteilen solle.

17:27

Das Budget für Reisespesen sei bei den Sparmassnahmen um 50 000 Franken gekürzt worden.

17:26

Der Regierungschef Adrian Hasler ist nun an der Reihe.

17:26

Lampert weiter: «Man sieht viel zu oft nur das Reisen, nicht aber die Arbeit, die dahinter steckt.»

17:24

Wendelin Lampert (FBP) will wissen, welche Reisen gestrichen würden, wenn der Landtag dem Nachtragskredit nicht zustimmt.

17:23

FBP-Fraktionssprecher Daniel Oehry hätte sich ebenfalls frühere und detailliertere Informationen zu den Nachtragskrediten gewünscht. Er wird aber zustimmen.

17:22

Violanda Lanter-Koller (VU) will ebenfalls, dass die Regierung eine Lösung im Gesamtbudget findet. Ausserdem will sie wissen, was mit den gesammelten Flugmeilen passiert.

17:21

Thomas Lageder (FL) hatte leider ein Deja-vu. Er erinnerte sich an die 15. Richterstelle, schon damals gab es keine schlüssige Begründung. «Ich lege Ihnen ans Herz, begründen Sie es von Anfang an umfassend», so Lageder zur Aussenministerin.

17:20

«Ich habe mit beiden Anträgen Mühe», erklärte Rehak (Neue).

17:18

Harry Quaderer (DU) greift schon mal etwas vor:  Er will wissen, wer hier die Nachtragskredite ablehne, aber die Tour de Ski befürworte. Da gelten die gleichen Argumente. Er werde deshalb beide Nachtragskredite ablehnen.

17:17

Die Regierung hat eine Vorbildsfunktion, erklärt Mario Wohlwend (VU). Dazu gehöre auch die Budgetdisziplin. Er unterstützt den Vorschlag, dass man den Kredit an den Regierungschef zurückschickt, um eine Lösung im Gesamtbudget zu finden.

17:16

Er will eine sehr gute Begründung, weshalb man diesem Kredit zustimmen solle. Ansonsten lehne er es ab.

17:15

Auch Günter Vogt fragt sich, weshalb man nicht korrekt budgetierte. «Findet die Aussenministerin kein Gehör?», fragt Vogt den Regierungschef.

17:15

Günter Vogt unterstützt den Vorschlag seines Fraktionskollegen Frank Konrad. Dieser hatte vorgeschlagen, dass man über die Nachtragskredite einzeln abstimmt.

17:14

Manfred Kaufmann will wissen, weshalb das Aussenministerium die Flüge über ein Tool in England bucht, statt ein liechtensteinisches Reisebüro zu berücksichtigen.

17:10

Die Kritik an den Reisespesen war für Wolfgang Marxer zu heftig. Der Finanzkommission liegen weitere Details zu den Reisespesen vor. Die sind nicht öffentlich. Hätte man diese Details im BuA veröffentlicht, wäre die Wogen wohl nicht so hochgegangen, mutmasst Marxer.

17:09

Apropos: Der Nachtragskredit zu den Rekrutierungskosten wird kaum diskutiert. Dieser wird wohl relativ einfach eine Mehrheit finden.

17:07

Kaiser schlägt vor, dass der Antrag zurück an den Regierungschef gestellt wird. Dieser soll im Rahmen des Gesamtbudgets andere Lösungen finden. Ansonsten könne er Ende Jahr wieder beim Landtag anklopfen.

17:07

Für Johannes Kaiser (parteifrei) kommt die Kritik auch nicht von ungefähr. Das Grundproblem liege in der Budgetierung. Das sei Aufgabe des Regierungschefs. «Es ist auch dem Landtag unangenehm, wenn man dem Landtag unrealistische Budgets vorliegt, die zwar gut aussehen, aber nicht einzuhalten sind. Dann braucht es wieder Nachtragskredite.» Auch von Kaiser gibt es Lob an der Arbeit der Aussenministerin.

17:02

Susanne Eberle-Strub (FBP) gibt ihrem Vorredner Eugen Nägele recht. Es brauche mehr bilaterale Treffen, wie es im BuA aufgeführt werde. Sie will aber von der Aussenministerin mit Videokonferenzen aussehe. Sie anerkenne aber die «sehr gute Arbeit der Aussenministerin» und werde deshalb dem Beschluss zustimmen.

17:00

Nun zitiert er das Regierungsprogramm. Es geht um die Aufgaben und Ziele der Aussenpolitik. «Und eine solche ist nicht gratis zu haben.» Er wird dem Nachtragskredit zustimmen.

17:00

Eugen Nägele (FBP) hat die Nachtragskredite der letzten zwei Jahre zusammengezählt. Er könne sich nicht erinnern, dass ein Nachtragskredit je so ein grosses öffentliches Interesse hervorgerufen habe.

16:57

«Herr Regierungschef, die Begründung zu diesem Nachtragskredit wirft mehr Fragen auf, als sie beantwortet», übt er deutliche Kritik. Er hat verschiedene Fragen. Zum Beispiel, ob man die Reisespesen auch im Zuge der Sparmassnahmen gekürzt habe.

16:55

Georg Kaufmann von der Freien Liste betrachtet die deutliche Kritik im Vorfeld als Retourkutsche der Bevölkerung. Jahrelang habe man die Bevölkerung zum Sparen bewegt, doch bis heute sei nichts zurückgekommen. Und nun benötigt die Regierung bei einem Budget von über 650 000 Franken noch mehr Geld.

16:53

«Masshalten sieht anders aus», so Wenaweser. «Man sei versucht zu sagen: Kommt mit dem aus, was budgetiert ist.»

16:53

Christoph Wenaweser (VU) macht den Anfang. Den Nachtragskredit für die Rekrutierungskosten wird er annehmen. Kritik aber übt er an den Reisespesen.

16:52

Einer davon dürfte durchaus für Diskussionen sorgen: Die Regierung beantragt einen Nachtragskredit von 80 000 Franken für zusätzliche Reise- und Repräsentationsspesen für das Aussenministerium. «Für das Äussere wurden in den vergangenen Jahren jeweils zwischen 130 000 und 140 000 Franken benötigt. Aufgrund des ausserordentlichen Arbeitsanfalls ist im Jahr 2018 mit zusätzlichen Ausgaben von rund 80 000Franken zu rechnen», schreibt die Regierung in ihrem Antrag. Der Antrag sorgte für Aufsehen. Aussenministerin Frick musste auch Kritik aus den eigenen Reihen einstecken. Der stv. FBP-Abgeordnete Alexander Batliner forderte «einen Verzicht auf gewisse nicht dringliche Auslandsreisen.»

16:52

Damit werden nun die Nachtragskredite diskutiert.

16:49

Es gibt keine weiteren Wortmeldungen.

16:48

Sie geht auf die verschiedenen Fragen und Vorwürfen der Interpellanten ein. Meist geht es um Details, die aus Sicht der Regierung von der Interpellanten falsch ausgelegt wurden.

16:45

Nun ist Regierungsrätin Dominique Gantenbein an der Reihe.

16:45

Auch Erich Hasler (Neue) wäre es lieber, wenn man in unmittelbarer Nähe zu Liechtenstein weniger Abfall verbrennen würde.

16:35

«Es macht doch keinen Sinn, alle fünf Kilometer eine Verbrennungsanlage aufzustellen», so Lageder an die Neue Fraktion.

16:35

Nun meldet sich Herbert Elkuch wieder zu Wort. Nun wird über die Zahlen im Bericht und Antrag diskutiert. Es geht darum, wie hoch der Anteil an FL-Abfall in Buchs ist.

16:32

«Sie haben den springenden Punkt nicht verstanden», so Rehak an die Adressen der anderen Fraktionen.

16:31

Es werde in Buchs zu viel Abfall von ausserhalb des Einzugsgebiets verbrannt. «Verstehen Sie doch den Abgeordneten Elkuch. Er will nicht, dass man hier bei uns Abfall von anderswo verbrennt. Er will das beschränken.»

16:29

Nun ist der Fraktionskollege von Herbert Elkuch, der Neue Fraktion-Abgeordnete Thomas Rehak, an der Reihe. Er eilt Elkuch zur Hilfe.

16:29

Von wegen unspektakuläre Behandlung, wie wir es am Mittag geschrieben haben: Der Landtag ist warm gelaufen. Die Voten werden mit viel Elan und teilweise gar inbrünstig gehalten. 

16:25

Wolfgang Marxer (FL): «Die Interpellation ist ein Paradebeispiel, dass man viele Detailfragen stellt, aber am Ende nicht weiss, was der Interpellant will.» Marxer wirft Elkuch «Scheinexpertise» vor.

16:22

Jürgen Beck, selber Vizepräsident im VfA, stellt die Organisation vor und blickt in der Geschichte zurück. Man merkt, dass er mit Leib und Seele dabei ist. «Sie haben es ja gut gemeint, Herr Elkuch, aber ihre Schlussfolgerungen sind schon seltsam.»
 

16:21

Der DU-Abgeordnete Jürgen Beck wirft Elkuch vor, die Müllverbrennungsanlage in Buchs als gewinnbringendes Geschäft hinzustellen. Es gehe darum, dass man den Müll möglichst umweltschonend vernichte.

16:18

Konrad will wissen, wie viele Stunden man sich für die Interpellation habe aufwenden müsse und was das etwa gekostet habe.

16:18

Nach einer impulsiven Rede von Lageder ist nun Frank Konrad (VU) an der Reihe. Er geht auf die Kritik Elkuchs ein, wonach das Gesetz nur den «Grossen» etwas bringe. Für Konrad unverständlich – er ortet hier den Versuch einer Robin-Hood-Taktik.

16:13

Thomas Lageder (FL) findet deutliche Worte: «Die Befürchtungen des Interpellanten sind unbegründet.» Man habe viel Ressourcen für die Beantwortung gebraucht, um die teilweise verschwörungstheoretischen Ansichten zu widerlegen, so der Abgeordnete an die Adresse von Elkuch.

16:11

Es gibt eine Reihe weiterer Wortmeldungen. Der Landtag beschliesst Diskussion.
 

15:59

Elkuch kommentiert verschiedenste Aspekte des Gesetzes. Es ist allerdings sehr detailreich, für den Ticker zu detailreich ...

15:51

Hier gibt es die vollständige Beantwortung der Regierung: https://bua.regierung.li/BuA/default.aspx?nr=64&year=2018&backurl=modus%3dnr%26filter1%3d2018

15:50

Herbert Elkuch (Neue) ergreift als Erster das Wort.

15:50

Weiter geht es mit der Interpellationsbeantwortung betreffend der Abänderung des CO2-Gesetzes.

15:29

20 Minuten Pause, dann geht es mit Traktandum 13 weiter.

15:29

Es gibt keine weiteren Wortmeldungen, Traktandum 11 ist erledigt.

15:16

Regierungsrat Pedrazzini geht nun auf einige Fragen der Abgeordneten ein. Ihm ist es wichtig, zwischen der Heilpflanze und der Droge zu unterscheiden.

15:16

Herbert Elkuch (Neue) findet die Idee eines Ordnungsbussensystems überlegenswert, wie man es zum Beispiel in der Schweiz bereits kennt.

15:14

Susanne Eberle-Strub (FBP) möchte, dass je nach Schwere der Krankheit gleich der Arzt oder das Spital ein Medikament mit THC verordnen kann. Des weiteren hat sie einige Fragen aus dem medizinischen Alltag.

15:10

Landtagspräsident Albert Frick vergass, über Diskussion abstimmen zu lassen. Das holt er aber nach, der Landtag stimmt mit 20-Ja-Stimmen der Diskussion zu. Die Rednerliste hatte sich ohnehin schon gut gefüllt.

15:08

«Der Joint von heute ist nicht mehr mit dem Joint zu vergleichen», zitiert Marxer-Kranz einen renomierten Wissenschaftler. Die THC-Konzentration sei heute viel höher.

15:08

Sie sei nicht für eine Legalisierung von Cannabis, aber man müsse das Thema diskutieren. Schliesslich handle es sich bei Cannabis um die meistkonsumierte illegale Droge.

15:08

Landtagsvizepräsidentin Gunilla Marxer-Kranz (VU) geht ebenfalls auf die beiden Seiten der Cannabis-Medaille ein. Einerseits gilt die Pflanze als Einstiegsdroge, andererseits ist die heilende Wirkung auf bestimmte Krankheiten längst bewiesen.

15:06

Er will vom Gesellschaftsminister wissen, wie die Drogenpolitik des Gesellschaftsminister Mauro Pedrazzini in Zukunft aussehen soll.

15:06

Nun geht er auf Cannabis als Heilpflanze ein. Die Interpellanten sind der Meinung, dass man von der harten Politik etwas Abstand nehmen solle. Es gehe um Information und Prävention statt um Repression.

15:04

Allerdings vermisst er in der Beantwortung die Vor- und Nachteile der verschiedenen Modelle.

15:01

Liechtenstein verfolge derzeit, gerade im Vergleich mit anderen Ländern, eine sehr repressive Drogenpolitik, gerade was Cannabis angeht.

15:00

Mit-Interpellant Georg Kaufmann (FL) ergreift das Wort. Er bedankt sich für die ausführliche Beantwortung und fasst die Beantwortung noch einmal kurz zusammen. Den Link zur vollständigen Beantwortung finden Sie weiter unten im Liveticker.

14:58

Mit Traktandum 11 geht es weiter, die Interpellationsbeantwortung zum Umgang mit Cannabis in Liechtenstein.

14:58

Und weiter geht es mit der öffentlichen Sitzung.

14:55

Noch zeichnet sich nicht ab, ob der Kredit über 800 000 Franken für die zwei «Tour de Ski»-Etappen noch heute behandelt werden kann. Vielleicht müssen sich die Sportfreunde auch bis morgen Vormittag gedulden.

14:53

Noch läuft die nicht-öffentliche Sitzung, deshalb ein kurzer Ausblick auf den Nachmittag und Abend: Nach der Cannabis-Diskussion steht eine wohl eher unspektakuläre Interpellationsbeantwortung zur Abänderung des CO2-Gesetzes auf dem Programm. Anschliessend geht es in den Nachtragskrediten um die erhöhten Reisekosten der Aussenminsterin Aurelia Frick und ihrem Ministerium für Äusseres. Diese sorgten bereits im Vorfeld für viele Diskussionen.

13:44

In Kürze beginnt der nicht-öffentliche Landtag. Danach geht es weiter mit der Interpellationsbeantwortung zum Thema Cannabis. Wer sich gerne schon mal vorab informieren möchte, hier geht es zu den Antworten der Regierung: https://bua.regierung.li/BuA/default.aspx?nr=63&year=2018&backurl=modus%3dnr%26filter1%3d2018

12:05

Wir melden uns damit nach der nicht-öffentlichen Sitzung wieder. An Guata metanand.
 

12:04

Landtagspräsident Albert Frick ruft die Mittagspause aus. Damit geht es nach 13:45 Uhr mit der nicht-öffentlichen Landtagssitzung weiter.

12:04

Der Landtag überweist das Postulat mit 19 Ja-Stimmen an die Regierung.

12:03

Keine weiteren Wortmeldungen. Es kommt zur Abstimmung.

11:59

Regierungsrat Mauro Pedrazzini äusserst sich auf eine Detailfrage betreffend das Betreuungs- und Pflegegeld. Die Frage kam von Johannes Hasler (FBP) und wurde von Mario Wohlwend und Violanda Lanter-Koller aus Sicht der Postulanten beantwortet.

11:58

Zwischenfazit: Der Grossteil der Abgeordneten aus VU, DU, Neue und FL wird wohl der Überweisung zustimmen. Nur aus der FBP sind vereinzelt kritische Stimmen zu vernehmen.

11:58

Eugen Nägele (FBP) ist gegen die Überweisung des Postulates.

11:55

Harry Quaderer (DU) mit einer Replik auf Günter Vogt, sehr zur Unterhaltung seiner Landtagskollegen: «Herr Kollege, um in eine Sinneskrise zu fallen, muss man sich nicht pensionieren lassen. Ein Landtagsmandat reicht auch.»
 

11:54

Erich Hasler (Neue) ist gegenüber dem Postulat ebenfalls positiv gestimmt.

11:54

Mario Wohlwend (VU) wehrt sich gegen die Kritik von Hasler und Lampert (beide FBP). Das Projekt habe reelle Chancen auf Erfolg.

11:48

Thomas Rehak (Neue): «Dieses Postulat trifft den Nagel auf den Kopf.» Natürlich könne man damit nicht alle demographischen Probleme lösen, doch es sei ein Schritt in die richtige Richtung.

11:47

Er teilt im Grossen und Ganzen die kritische Einschätzung seines Kollegen Elfried Hasler.

11:42

Wendelin Lampert (FBP) ist hin- und hergerissen von diesem Postulat. «Wenn man so begeistert ist von dem Projekt, weshalb setzen wir es nicht um, sondern beschäftigen die Regierung mit einem Postulat?»

11:41

Wolfgang Marxer (FL) ergänzt das Votum seines Fraktionskollegen Georg Kaufmann (FL). Er bittet darum, in der Beantwortung deutlich auf die Garantie der angesparten Zeitvorsorge einzugehen.

11:39

VU-Fraktionssprecher Günter Vogt verdankt die mehrheitlich positiven Voten. Manchmal brauche es halt innovative Lösungen und Ideen, um die grossen demographischen Herausforderungen anzugehen.
 

11:34

Herbert Elkuch (Neue Fraktion) wird ebenfalls zustimmen. Er hat noch eine Frage zu Arbeitslosen im Zeitvorsorgemodell.

11:32

Sein Fraktionskollege Daniel Seger hingegen wird dem Postulat zustimmen.

11:32

Er lehnt das Postulat ab. Es gebe bereits genügend Erfahrungen aus den Nachbarländern, neue Erkenntnisse würde die Regierung kaum liefern können.

11:28

«Der Staat ist hier nicht primär in der Pflicht», so Hasler. Stattdessen wäre der Seniorenbund prädestiniert, um hier aktiv zu werden, sofern dieser Handlungsbedarf erkenne.

11:26

«Die bescheidene Wirkung soll aber nicht heissen, dass man solche Projekte nicht umsetzen soll», so Hasler. Die Frage sei allerdings, ob der Staat das in die Hand nehmen solle.

11:24

Elfried Hasler (FBP) lobt ebenfalls die gemeinnützige Arbeit. Bei der Zeitvorsorge handele es sich um um eine Mischung aus Gemein- und Eigennützigkeit. Zwar würden langfristige Studien fehlen, doch Erfahrungen würden zeigen, dass die Wirkung solcher Projekte «marginal» seien.

11:21

Wohlwend begründet ausführlich, weshalb es das Postulat seiner Meinung nach braucht. Er fasst auch die aktuelle Situation zusammen.

11:15

Mit einem Zeitvorsorgesystem habe man «sFüfer und sWeggle», schliesslich könne man sich freiwillig engagieren und kriegt trotzdem etwas zurück.

11:13

Für Mario Wohlwend (VU) ist klar: «Das Funktionieren eines Staates ist auch von der Freiwilligenarbeit abhängig.»

11:12

Er lädt die Regierung ein, dieses Postulat zu prüfen und bedankt sich für die Ausarbeitung.

11:07

Georg Kaufmann (FL) betont, dass die zunehmende Individualisierung das Ehrenamt vor neue Probleme stelle. Liechtenstein habe dank seiner Kleinheit die optimalen Voraussetzungen, um ein solches Zeitvorsorge-Projekt umzusetzen.

11:06

Violanda Lanter-Koller stellt das Postulat vor: Ein Zeitvorsorgesystem würde ehrenamtliches Engagement (zum Beispiel in der Betreuung und Pflege von Kindern oder älterer Menschen) mit Zeitgutschriften honorieren, welche die Menschen dann einlösen können, wenn sie selbst auf freiwilliges Engagement angewiesensind. Damit könnten gemäss VU Rücklagen für demografische Herausforderungen gebildet werden - in diesem Fall in der Währung «Zeit». Solche Zeitvorsorge-Modelle gibt es bereits in Vorarlberg und St. Gallen.

11:06

Hier dürfte hoffentlich etwas Leben in die Bude kommen. Mit dem Postulat «Zeitvorsorge für Liechtenstein» will die Vaterländische Union im Rahmen ihres Bürgerpaketes die Regierung einladen, die Einführung eines Zeitvorsorgesystems in Liechtenstein zu prüfen. Was die anderen Fraktionen darüber denken, ist nicht bekannt.

10:41

Weiter geht es mit Traktandum 10.

10:41

Er ist fertig. Zeit für eine kurze Pause. Um 11:05 geht es weiter.

10:37

Kaiser liest immer noch.

10:24

Wir haben derzeit Probleme mit der Darstellung des Live-Tickers, arbeiten aber bereits mit Hochdruck an der Behebung.

10:21

Und die letzte Interpellation für heute kommt nochmals vom parteifreien Johannes Kaiser zum Thema Krankenkassen und Krankenkassenverband: http://landtaglive.gmgnet.li/files/medienarchiv/Interpellation_ohne_Unterschrift.pdf

10:21

Die nächste Interpellation behandelt das Thema «Lebensraum Wald». Eingereicht wurde sie von DU- und FBP-Abgeordneten. Jürgen Beck liest im Grossen und Ganzen vor, was hier schon steht: http://landtaglive.gmgnet.li/files/medienarchiv/ohne_Unterschrift.pdf

10:19

Überlegung in die Runde: Könnte man nicht die Geschäftsordnung des Landtages anpassen, so dass die Interpellationen nur noch schriftlich eingereicht werden können? Das würde die Effizienz um ein Vielfaches erhöhen ...

10:11

Traktandum 7: Thematisch in eine ähnliche Richtung geht die Interpellation des parteifreien Johannes Kaiser. Er stellt Fragen zur finanziellen Situation der AHV-Rentner in Liechtenstein. Die ganze Interpellation unter: http://landtaglive.gmgnet.li/files/medienarchiv/S55C-618080213240.pdf

10:11

Es geht kurz gesagt darum, wie ausgeprägt Alterarmut in Liechtenstein ist und wie eine weitere Unterstützung aussehen könnte.

10:06

Traktandum 6: Und auch die zweite Interpellation kommt von der Vaterländischen Union. Dieses Mal geht es um die finanzielle Situation im Rentenalter. Der Fraktionssprecher Günter Vogt stellt sie vor. Alle Fragen der Interpellation gibt es hier: http://landtaglive.gmgnet.li/files/medienarchiv/Interpellation_zur_finanziellen_Situation_im_Rentenalter.pdf

10:03

Wohlwend liest noch immer die Interpellation vor.

09:56

Kurz zusammengefasst will die VU-Fraktion wissen, wie sich die Situation ein Jahr nach In-Kraft-Treten des revidierten Krankenversicherungsgesetzes darstelle und welche Kosten eine Ausweitung der Prämienverbilligung zugunsten einkommensschwacher Versicherter nach sich ziehen würde.

09:53

Die erste Interpellation kommt von der VU-Fraktion und wird von Mario Wohlwend gelesen. Sie behandelt verschiedene Fragen zur Prämienverbilligung. Hier findet sich die ganze Interpellation: http://landtaglive.gmgnet.li/files/medienarchiv/Interpellation_zur_Praemienverbilligung.pdf

09:52

In den nächsten fünf Traktanden werden die eingereichten Interpellationen behandelt. Zwei kommen von der VU-Fraktion, zwei vom parteifreien Johannes Kaiser und eine von der FBP-Fraktion.

09:52

Die aktuelle Stunde entfällt.

09:50

So, das waren die Kleinen Anfragen.

09:49

Albert Frick hat eine Kleine Anfrage zur Abwertung des Lehrerberufs.

09:48

Erich Hasler (Neue) hat eine Anfrage zu Stellenausschreibungen und Assessments.

09:47

Harry Quaderer (DU) hat eine Kleine Anfrage zu den Forderungen an die Medicnova.

09:45

Thomas Rehak (Neue) hat eine Kleine Anfrage zum Tunnel Gnalp-Steg und dem Gegenverkehr im Tunnel.

09:45

Wendelin Lampert (FBP) hat eine Frage zu einem Gerichtsurteil betreffend der Ärztekammerpräsidentin.

09:42

Susanne Eberle-Strub (FBP) hat eine Frage zu einer gemähten Wiese auf dem Rappenstein (ja, wirklich ...) sowie eine Frage zur automatischen Umzonierung.

09:35

Moment, er hat noch eine Frage: Es geht um die Blockchain-Technologie und die Gesetzgebung dazu.
 

09:35

Johannes Kaiser (parteifrei) hat Fragen zur Bekämpfung von Waldbränden, eine Frage zur 10-Millionen-Franken-Spende einer liechtensteinischen Stiftung an das Onkologie-Zentrum in Grabs, eine Frage zum Tarmed-Tarif und eine Frage zu «ambulant vor stationär».

09:25

Manfred Kaufmann (VU) hat Fragen zum Thema Blockchain in Liechtenstein.

09:24

Mario Wohlwend (VU) hat Fragen zum Medicnova-Konkurs und deren Auswirkungen auf das Landesspital.

09:20

Der FBP-Abgeordnete Eugen Nägele hat eine Frage zu Sozialdetektiven.

09:19

Elfried Hasler (FBP) eine Frage zum Fischsterben und dem Biberdamm in Balzers. 

09:16

Der VU-Abgeordnete Frank Konrad hat zwei Kleine Anfragen: Eine betrifft den Fragebogen in englischer Sprache, welcher von der Eiopa (Ausschuss der Europäischen Aufsichtsbehörden für das Versicherungswesen und die betriebliche Altersversorgung) verschickt wurde. Die zweite betrifft das Zahlungsziel der Landeskasse.

09:14

Johannes Hasler (FBP) hat eine Frage zum VGH-Urteil betreffend der Vermietung von Wohnungen und Ferienhäusern.

09:13

Daniel Oehry (FBP) hat gleich vier Kleine Anfragen: Eine zur Liemobil, eine zur Busbevorzugung, eine zu Blockzeiten sowie eine zur Attraktivität des Kindergärtnerinnen-Berufs.

09:06

Gunilla Marxer-Kranz (VU) hat eine Frage zu Budget und Schuldenberatung.

09:06

Thomas Lageder (FL) macht den Anfang. Es geht um die Busbevorzugung beim Rheindenkmal in Schaan.

09:06

Es folgen die Kleinen Anfragen. Mit diesem Instrument können die Landtagsabgeordneten kurze, mündliche Fragen an die Regierung stellen, die normalerweise am Ende der Sitzung – also am Freitag – beantwortet werden.

09:05

Der Landtag genehmigt die Protokolle des Mai- und des Juni-Landtages.

09:03

Der Landtag stimmt dem Vorschlag von Elfried Hasler zu. Damit wird Traktandum 12 zu Traktandum 36a.

09:02

Elfried Hasler (FBP) stellt den Antrag, dass man die Traktandenliste leicht abändert. So sollen die Traktanden 12 und 37 (Ausländer und doppelte Staatsbürgerschaft) hintereinander behandelt werden.

09:01

Während der Sitzung wird Patrick Risch von dem Stv. Abgeordneten Wolfgang Marxer (FL) vertreten.

09:00

Alle sitzen bereit, es kann losgehen. Albert Frick eröffnet den September-Landtag.

08:40

Eine Besonderheit ist die neue Zusammensetzung des Landtag. Nach der Spaltung der Unabhängigen sind nun vier Parteien, die neue «Neue»-Fraktion und ein Parteifreier im Parlament. Wie sich das wohl auf die Abstimmungs- und Diskussionskultur auswirken wird?

08:36

Mit der Interpellationsbeantwortung zum Umgang mit Cannabis und zur Entwicklung des Ausländeranteils folgen gleich zwei weitere, wohl diskussionsreiche Traktanden. Vor allem die Interpellationsbeantwortung zur Entwicklung des Ausländeranteils, den Einbürgerungsbedingungen und dem Einbürgerungsverhalten birgt das Potenzial, die Diskussion um die doppelte Staatsbürgerschaft bereits vorzugreifen. Die doppelte Staatsbürgerschaft wird am Freitag behandelt werden.

08:33

Es dürfte heute ein ruhiger Morgen werden. Zuerst stehen die Kleinen Anfragen an, dann sind die fünf Interpellationen an der Reihe. Erst bei Postulat «Zeitvorsorge für Liechtenstein» dürften die Diskussion an Fahrt aufnehmen.

08:00

Guten Morgen, werte Leserinnen und Leser. Heute geht es also wieder los. Pünktlich um 9 Uhr wird Landtagspräsident Albert Frick die Session eröffnen. Mit dem «Vaterland»-Liveticker sind Sie immer auf dem Laufenden.

04. Sep 2018 / 19:10
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