• Vorsicht: Der Rhein könnte bald viel Wasser führen
    Es geht auch um die Aufweitung am Alpenrhein.  (Rudi Schachenhofer)

Kritik der Umweltorganisationen

Verschiedene Umweltorganisationen kritisieren, dass sich Liechtenstein nicht an seine Verpflichtungen im Gewässerschutz hält. An einer Medienorientierung in der kommenden Woche sollen weitere Informationen präsentiert werden.
Vaduz. 

In der Einladung zur Medienorientierung heisst es, dass die Wasserrahmenrichtlinie der EU die Mitgliedsstaaten nicht nur verpflichtet, sorgsam mit ihren Gewässern umzugehen, sondern auch deren ökologischen Zustand zu verbessern.

Das Gesetzeswerk wurde 2007 ins EWR-Abkommen übernommen. Das liechtensteinische Gewässerschutzgesetz wurde 2011 entsprechend angepasst. Damit sei Liechtenstein verpflichtet, Massnahmen zu ergreifen, die den Zustand der Gewässer verbessern. Dies beinhalte auch die Revitalisierung der Gewässer, vor allem durch Aufweitungen am Alpenrhein.

Bis 2016 hätte die Regierung einen «Bewirtschaftungsplan und Massnahmenprogramm nach Wasserrahmenrichtlinie» vorlegen müssen, heisst es weiter. Ein Entwurf dazu wurde der Öffentlichkeit im Sommer 2017 zur Vernehmlassung vorgelegt. Die LGU, die Werkstatt Faire Zukunft, der WWF und der Naturschutzbund Vorarlberg äussern sich in ihren Stellungnahmen sehr kritisch zum vorliegenden Entwurf. (pd/red)

17. Jan 2018 / 09:33
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