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    Bei der Besoldung von Junglehrern laufen Abklärungen um die Situation zu verbessern.  (Daniel Ospelt)

Junglehrer dürfen hoffen

Die Löhne des Staatspersonals im Allgemeinen und die Löhne von Lehrern im Speziellen bildeten die Schwerpunkte der Kleinen Anfragen des Landtags.
Vaduz. 

Grosse Sorgen bestehen im Landtag offenbar bezüglich der gerechten Entlöhnung des Staatspersonals. Mehr als 10 Prozent der Kleinen Anfragen betrafen dieses Thema (6 von 47). Mehrfach nachgefragt wurde von den Abgeordneten die Handhabung der Lohnbänder und deren Einfluss auf die Lohnerhöhungen auf das laufende Jahr. Der Landtag hatte ja eine Lohnerhöhung von 0,75 Prozent generell und 0,75 Prozent als variablen Leistungsbonus gespochen.

Die Fragen bezogen sich vor allem auf die Tatsache, dass es in der Landesverwaltung Angestellte gibt, die am «Lohnband anstehen» – das heisst, sie kamen zum Jahreswechsel nicht in den Genuss einer Lohnerhöhung, weil sie bereits in ihrer Lohnklasse den Maximallohn empfangen. «89 Personen konnten bei der generellen Lohnerhöhung nicht oder nur teilweise berücksichtigt werden», erklärt die Regierung dazu. «Davon haben 84 Personen weniger als 0,5 Prozent und 5 Personen zwischen 0,5 und 0,75 Prozent erhalten», erklärte Regierungschef Adrian Hasler, der aussderdem auf Anfrage von Thomas Lageder hin ausführte , dass die Lohnbänder derzeit nicht zur Diskussion stünden. «Allerdings hat die Regierung gemäss Besoldungsgesetz den Auftrag, das Lohngefüge der Landesverwaltung auf seine Marktkonformität zu überprüfen und dem Landtag allenfalls einen Antrag auf Anpassung der Besoldungstabelle zu unterbreiten», erklärte Hasler weiter.

Gantenbein: «Vorschläge noch vor der Budgetdebatte»

Seine Regierungskollegin Dominique Gantenbein brachte ihre Ausführungen bei den Kleinen Anfragen ein, welche die Lehrer betreffen. Demnach laufen, besonders beim Thema Besoldung von Junglehrern, bereits Abklärungen, um die Situation zu verbessern. Auf eine Kleine Anfrage des FL-Abgeordneten Thomas Lageder erklärte Gantenbein: «Derzeit wird ein Vorgehensvorschlag zur Verbesserung der Lohnperspektive insbesondere von dienstjüngeren Lehrpersonen ausgearbeitet.» Diese sind bekanntlich nicht mehr vom alten System der «automatischen Lohnerhöhungen» betroffen. Diesen Vorschlag wolle die Regierung noch vor der Budgetdebatte vorlegen.

Diese Absicht verfolgen Regierung und Schulamt schon seit längerer Zeit. Um auf die unvorteilhafte Situation der Junglehrer zu reagieren, habe die Regierung bereits bei der Lohnrunde 2018 Massnahmen getroffen, damit «dienstjüngere Lehrpersonen überproportional» profitieren konnten. (mw)

06. Mär 2018 / 11:09
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