• Landtag Donnerstag 141002
    Will eine Volksabstimmung über Investitionsmittel für Radio L: DU-Landtagsabgeordneter Erich Hasler.  (Daniel Ospelt)

Erich Hasler fordert Volksabstimmung über Radio L

Der DU-Abgeordnete Erich Hasler will die notwendigen Investitionen in die Infrastruktur des Landessenders Radio L vors Volk bringen. Sollte er dafür im Landtag keine Mehrheit erhalten, wird er ein Volksreferendum ergreifen. Dies schreibt der Abgeordnete in der aktuellen Ausgabe der Parteizeitung der Unabhängigen, «Hoi Du».

Radio L muss seine Infrastruktur erneuern. Die dafür notwendigen Mittel von ca. zwei Millionen Franken kann der Landessender nicht aus eigener Kraft aufbringen. Der zuständige Wirtschaftsminister Daniel Risch hat bereits angekündigt, dass er im Herbst einen entsprechenden Antrag an den Landtag stellen wird. Bisher liegt der Bericht noch nicht vor.

Doch der DU-Abgeordnete Erich Hasler hat bereits Widerstand angekündigt. «Das Volk muss endlich ein Wort bei der zukünftigen Ausrichtung der Medienförderung und der Subventionierung des Staatsradios (gesamthaft ca. CHF 4 Millionen jährlich) mitreden. Dies kann geschehen, wenn der zukünftige Finanzbeschluss des Landtags für die neue Infrastruktur von Radio Liechtenstein über CHF 2 Mio. dem Volk vorgelegt wird. Wenn eine Mehrheit im Landtag nicht dafür zu haben ist, muss das Referendum ergriffen werden, damit man anschliessend die Medienförderung neu und vernünftig ordnet und gleichzeitig viel Geld spart», schreibt Hasler in einem Beitrag in der aktuellen Ausgabe der Parteizeitung der Unabhängigen, «Hoi Du».

Nur noch eine Tageszeitung

Hasler vertritt auch die Meinung, dass es künftig nur noch eine Tageszeitung in Liechtenstein geben sollte: «Fairerweise ist anzuerkennen, dass sich das Vaterland mehr um Objektivität bemüht als das in Vorarlberg gedruckte Volksblatt. Ich bin überzeugt, dass es die meisten Leute begrüssen würden, wenn es nur noch eine Tageszeitung gäbe. Diese Zeitung sollte für eine glaubwürdige und objektive Berichterstattung stehen und allen Parteien eine politische Plattform geben.» (red.)

25. Aug 2017 / 11:30
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