• Davos WEF 2018 Weltwirtschaftsforum Liechtenstein Regierung Adrian Hasler
    Regierungschef Adrian Hasler zusammen mit Erbprinz Alois von Liechtenstein, der das 1. Mal beim WEF ist Foto: Eddy Risch.  (Eddy Risch)

Erbprinz und Regierung am WEF

Vom 23. bis 26. Januar treffen sich rund 70 Staats- und Regierungschefs sowie rund 3`000 führende Wirtschaftsexperten, Politiker und Intellektuelle aus mehr als 110 Ländern in der höchstgelegenen Stadt Europas, um über die aktuellen Herausforderungen der Welt zu diskutieren. Dabei sind auch Vertreter aus Liechtenstein.
Davos. 

«Für eine gemeinsame Zukunft in einer zersplitterten Welt» - unter diesem Motto steht das 48. Weltwirtschaftsforum (WEF) in Davos. Ein brennendes Thema: Die Digitale Transformation, welche die Wirtschaft in seinen Grundelementen verändert. Regierungschef Adrian Hasler und Regierungsrätin Aurelia Frick nutzen das Forum, um die internationalen Netzwerke zu pflegen und Impulse aus dem vielseitigen Programm zu erhalten.

Gelegenheit zum Austausch

«Das WEF bietet jährlich eine einmalige und unkomplizierte Gelegenheit zur Netzwerkpflege», so Regierungschef Adrian Hasler. Zur Stärkung der nachbarschaftlichen Beziehungen vereinbarte Adrian Hasler im Rahmen der WEF-Eröffnung ein Treffen mit Bundesrat Ueli Maurer. Dabei tauschten sich die Finanzminister über die aktuellen Entwicklungen im Finanz- und Steuerbereich aus. Auf Einladung von Klaus Schwab, Gründer und Präsidenten des Weltwirtschaftsforums, nimmt Regierungschef Adrian Hasler am traditionellen Abendessen in ungezwungener Atmosphäre teil.

Regierungsrätin Aurelia Frick reiste auf Einladung von Bundespräsident Alain Berset bereits am Sonntag nach Davos, um an der Kulturministerkonferenz teilzunehmen. Diese stand ganz im Zeichen des Europäischen Jahrs des Kulturerbes, an welchem sich auch Liechtenstein beteiligt. Am kommenden Donnerstag wird sich Aurelia Frick am WEF-Panel zum brisanten Thema «Women, Work and Wages:
Closing the Gender Gap» einbringen. Dort wird sie sich für Lösungsansätze stark machen, wie die Gleichstellung in der Arbeitswelt möglichst rasch herbeigeführt werden kann. «Denn es darf nicht sein, dass dies erst in 217 Jahren der Fall sein wird, wie es Studien prognostizieren», betont die Regierungsrätin.

Erbprinz Alois erstmals am WEF

Am diesjährigen WEF nimmt erstmals auch Erbprinz Alois teil. Er nutzt den Tag ebenfalls um Kontakte zu pflegen und einen Eindruck vom Forum zu erhalten. Weiters wird Erbprinz Alois auf Einladung von WEF-Gründer Klaus Schwab am Abendessen teilnehmen. (ikr/red)

23. Jan 2018 / 17:44
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