• Landesspital und Medicnova
    Landesspital neu in Bendern?

Auch Standort Bendern wird geprüft

Im Rahmen der Beantwortung der Landesspital-Interpellation wird auch der Standort in Bendern geprüft.
Vaduz. 

Im September hat der Landtag eine Interpellation der VU-Fraktion zur zukünftigen Ausrichtung des Landesspitals im Rahmen einer gesundheitspolitischen Gesamtstrategiean die Regierung weitergeleitet.Mit der Interpellation soll Klarheit darüber geschaffen werden, wie es zur aktuellen Situation rund um das Landesspital gekommen ist und wie es künftig weitergeht – dazu gehört auch eine Gesamtstrategie in der ganzen Gesundheitspolitik.

Beantwortung im Frühjahr 2018
Die Beantwortung einer Interpellation sollte von der Regierung bis zur dritten Landtagssitzung nach deren Überweisung erfolgen. Diese Sitzung findet am 5. und 6. Dezember statt. Doch Gesundheitsminister Mauro Pedrazzini braucht noch etwas Zeit. Derzeit würden durch das Ministerium verschiedene Szenarien für die stationäre Versorgung in Liechtenstein geprüft. Diese Erkenntnisse sollen in die Beantwortung der aufgeworfenen Fragen einfliessen. «Diese Abklärungen gestalten sich aufwendig, denn es soll eine breite Palette an möglichen Szenarien angeschaut werden. Das heisst, dass auch Szenarien mit einem Standort in Bendern geprüft werden. Derzeit laufen Gespräche mit allen Beteiligten», so Pedrazzini auf Anfrage. Der Bericht sollte im Frühjahr 2018 vorliegen. Mit dieser Aussage wird klar, dass sich Gesundheitsminister Mauro Pedrazzini alle Optionen offen lässt. Auch eine Verlagerung des Standorts des Landesspitals nach Bendern zur Privatklinik Medicnova ist somit nicht völlig ausgeschlossen.

Mutter-Kind-Zentrum hat «keinen Einfluss»
Jüngst hat die Ankündigung des Landesspital, dass man im nächsten Jahr ein Mutter-Kind-Zentrum einrichten will, für Stirnrunzeln bei den Landtagsabgeordneten gesorgt. So hat etwa der stellvertretende FBP-Abgeordnete Alexander Batliner auf diese Nachricht hin auf Facebook erklärt, dass er der Meinung sei, dass der Landtag zunächst die Interpellationsbeantwortung behandeln und die künftige Strategie des Landesspitals festlegen sollte. «Zuerst muss doch der Gesetzgeber festlegen, was für ein Spital er möchte. Dann kann der Stiftungsrat danach handeln. So werden wieder Fakten geschaffen, ohne dass der Eigentümer vorab über die Art der Zukunft entschieden hat. Für mich kommt diese Ankündigung zur Unzeit», schreibt Batliner. Für Gesundheitsminister Mauro Pedrazzini hat dieses neue Angebot des Landesspitals keine Auswirkung auf die künftige Ausrichtung: «Die Einrichtung eines Mutter-Kind-Zentrums am Landesspital entspricht offensichtlich einem Bedürfnis. Die vorgesehene Ausgestaltung erfordert keine grossen Investitionen oder baulichen Massnahmen. Auf die Bewertung möglicher Szenarien im Bereich der Spitalversorgung wird dieses Angebot keinen Einfluss haben.» (sap)

22. Nov 2017 / 22:47
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