Umfrage: Soll auch in Liechtenstein die Ehe für alle kommen?

19 KOMMENTARE
01.07.2017 18:09
von janina
Vom Leihen zuverlässigen Geldes profitieren
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01.07.2017 15:10
von Corner
Eine Ehe zwischen Mann und Frau
Eine kontroverse Diskussion, deren beider Seiten verständlich sind.
Allerdings sollte einer derart eklatant wichtigen Frage eher nüchtern und mit der Rationalität begegnet werden.
Die Ehe ist eine Verbindung, die in erster Linie der Zeugung von Kindern dient und in der die Liebe sicher umrahmt gelebt werden soll. Sie ist die Grundlage für eine gesunde Kindesentwicklung, zu der unabdingbar eine Frau und ein Mann gehören.
Die ganze Thematisierung dieser Sache dient dazu, die Homosexualität auf eine Stufe mit der Heterosexualität hieven zu wollen, und damit die erstere als ebenfalls normal zu betrachten.
Dies ist biologisch betrachtet totaler Nonsens, zumal aus ein und demselben Geschlecht kein neues Leben entstehen kann.
Wer nun argumentiert, dass eine Ehe nicht unbedingt Kinder zum Ziel haben muss, der hat etwas an der Grundidee des Begriffs "Ehe" falsch verstanden.
Hierzu bleibt mir nur zu sagen: Ehe bleibt Ehe. Eine Ehe zwischen Mann und Frau.
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02.07.2017 19:39
2.
Kinder brauchen für ein gesundes Aufwachsten Liebe, Geborgenheit und Stabilität. Und wenn sie eben die zahlreichen Studien nicht überzeugen können, dann möchte ich sie kurz daran erinnern, dass ein Kind in einer Gesellschaft aufwächst. It takes a village! Und so nebenbei: bis etwa zum 6ten Lebensjahr unterscheiden Kinder Männer und Frauen über die Haarlänge, es ist also zufällig.
Es gilt eine Realität anzuerkennen und die Augen aufzumachen. Regenbogenfamilien existieren. Eine Familie mit zwei Mamas wird sich ihr Kinderwunsch erfüllen, und kann dies ohne Probleme. Ein schwules Paar muss im Adoptionsprozess dieselben Voraussetzungen wie ein heterosexuelles Paar erhalten, denn rational spricht rein gar nix dagegen.
Um etwas genauer in die Natur zu schauen, in jeder Art gibt es Homosexualität. Es wurden auch zB schwule Pinguine beobachtet die junge Pinguinwaisen aufzogen. Schwule und lesbische Menschen gibt es ebenfalls seit jeher. Unnatürlich hingegen sind homophobe Ideen und Regelungen
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02.07.2017 19:16
nüchtern und mit der Rationalität, Ehe für alle
Die Ehe ist wird verschieden gelebt und steht für die lebenslange Bindung von zwei Menschen. Ob daraus Kinder entstehen ist unwichtig. Es ist wichtig zu verstehen, dass in einem säkularen Staat Kirche und Staat getrennt sind. Somit hat die katholische Ehedefinition keinen Einfluss auf die staatliche Ehe. Es leben Menschen unterschiedlicher Religionen in diesem Land, aber auch Atheisten. Es ist unsinnig unlogische Religiöse Regelungen anderen überstülpen zu wollen und dabei auch noch ihre Grundrechte nach freier Lebensgestaltung und Gleichberechtigung krass zu beschneiden.
Wenn nun eine lesbische Frau schwanger ist oder ein schwules Paar ein Kind adoptiert, dann muss der Staat dafür sorgen, dass diese Kinder rechtlich genau gleich abgesichert sind wie alle anderen auch.
Unzählige Studien haben bewiesen, dass sich Kinder in Familien mit schwulen oder lesbischen Eltern gleich gut, wenn nicht besser, entwickeln als in anderen Familien. Denn dort sind sie bestimmt immer geplant.
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03.07.2017 20:09
von Corner
Kommentar 4
Was die Kinderfrage in der Ehe angeht, so gibt es wohl wenig Sinn hier darüber zu diskutieren, zumal die Diskussion dabei bei der Grundeinstellung von einem Menschen beginnt.
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03.07.2017 20:08
von Corner
Kommentar 3
Beim letzten Argument, in Ihrem ersten Kommentar, drängt sich mir die Frage auf: Wie viele Homosexuelle Paare gibt es, deren adoptierte Kinder schon ein solch hohes Alter aufzuweisen haben, dass dieses dazu geeignet ist, verlässliche Ergebnisse für eine Studie, welche die Analyse der Entwicklung dieser Kinder zum Ziel hat, zu liefern?

Darüberhinaus, wäre ich Ihnen sehr dankbar wenn Sie mir fünf solcher Studien (mit Quellenangaben) nennen könnten, die solche Ergebnisse vorzuweisen haben. Dabei wäre es natürlich auch interessant von wem solche Studien betrieben worden sind. Zumal es, denke ich, ein nicht zu unterschätzendes Phänomen ist, dass Interessenvertreter einer Partei in von ihnen betriebenen Studien oft auf die Ergebnisse kommen, die sie ohnehin erzielen wollen (die Frage nach der Subjektivität und Objektivität).
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04.07.2017 01:57
Endlich etwas wo ich ihnen zustimme
Hier sind 76 Studien zusammengefasst zum Schluss gekommen, dass es Kindern die in Familien mit schwulen oder Lesbischen Eltern aufwachsen, mindestens gleich gut geht wie in heterosexuellen Familien: http://whatweknow.law.columbia.edu/topics/lgbt-equality/what-does-the-scholarly-research-say-about-the-wellbeing-of-children-with-gay-or-lesbian-parents/
Sie können jede Studie einzeln durchlesen, die Links sind auf der Seite.
Nun ich kann sie gerne direkt zu einer der gelisteten Studien führen: https://www.nllfs.org/images/uploads/pdf/adolescent-parent-relationship-quality.pdf
Hier wurde unter anderem beobachtet, dass Kinder mit lesbischen Eltern ein höheres Selbstbewusstsein und besseres Betragen zeigen, als solche die in Familien mit heterosexuellen Eltern aufwuchsen.
Suchen sie weitere, aber wichtig ist darauf zu achten, dass die Studie von einer unabhängigen Institution kommt. Die 3-4 Studien die das gegenteil aufzeigen wollen, kommen nämlich von streng Religiösen Universitäten..
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04.07.2017 01:58
...
..mit höheren Kirchenvertretern als Autoren. Es ist dabei auch wichtig auf die reviews zu achten.
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03.07.2017 20:00
von Corner
Kommentar 3
Beim letzten Argument, in Ihrem ersten Kommentar, drängt sich mir die Frage auf: Wie viele Homosexuelle Paare gibt es, deren adoptierte Kinder schon ein solch hohes Alter aufzuweisen haben, dass dieses dazu geeignet ist, verlässliche Ergebnisse für eine Studie, welche die Analyse der Entwicklung dieser Kinder zum Ziel hat, zu liefern?

Darüberhinaus, wäre ich Ihnen sehr dankbar wenn Sie mir fünf solcher Studien (mit Quellenangaben) nennen könnten, die solche Ergebnisse vorzuweisen haben. Dabei wäre es natürlich auch interessant von wem solche Studien betrieben worden sind. Zumal es, denke ich, ein nicht zu unterschätzendes Phänomen ist, dass Interessenvertreter einer Partei in von ihnen betriebenen Studien oft auf die Ergebnisse kommen, die sie ohnehin erzielen wollen (die Frage nach der Subjektivität und Objektivität).
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03.07.2017 19:59
von Corner
Kommentar 2
Der Vorwurf, dass hier eine konservative Partei versucht anderen ihre Meinung überstülpen zu wollen, kann an dieser Stelle zurückgewiesen werden. Denn von einem derartigen Vorhaben sollte nicht die Rede sein. Der Antrieb gründet auf dem Versuch an die Vernunft zu appellieren, die sich über die letzten Jahrhunderte, betrachtet an der Bundesverfassung Deutschlands (dem Ausgangsland dieser Erörterungen), glücklicherweise nicht selbst zu erklären nötig hatte.

Denn dort (in der Bundesverfassung Deutschlands) steht nichts in Bezug auf die Art der sexuellen Orientierung, die ein sich heiratendes Paar haben muss. Und das wiederum ist bestimmt nicht darauf zurückzuführen, dass es seit jeher klar war, dass eine Eheschliessung auch Homosexuellen zugänglich sein soll, sondern einzig und allein darauf, dass es für die Mehrheit der Gesellschaft stets logisch war, dass die Ehe ein „Ritual“ ist, welches einem heterosexuellen Paar vorbehalten ist.
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04.07.2017 01:27
Argumente, ich warte auf Argumente
Nun ihre zurückweisung muss ich zurückweisen :D Denn offensichtlich wird hier eine Meinung anderen übergestülpt. Es ist nun nämlich so dass keine Ehe für alle existiert. Es werden also die Rechte von geschätzten 10% der Bevölkerung beschnitten. Wenn hingegen diese Ungerechtigkeit endlich aufgehoben wird, kann jeder mit einer homophoben Einstellung einfach am besten jemanden des anderen Geschlechts heiraten. Dabei wird ihm aber bestimmt keine rechtliche Ungleichbehandlung wiederfahren.
Ganz einfach erklärt: Wenn ihnen ihr Diätplan Cookies verbietet, essen sie einfach keine Cookies. Alle anderen dürfen aber gerne essen was sie wollen! zwinkern
Diesen Satz dürfen sie gerne erklären, er macht nämlich überhaupt keinen Sinn: "Der Antrieb gründet auf dem Versuch an die Vernunft zu appellieren, die sich über die letzten Jahrhunderte, betrachtet an der Bundesverfassung Deutschlands (dem Ausgangsland dieser Erörterungen), glücklicherweise nicht selbst zu erklären nötig hatte."
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04.07.2017 20:33
von Corner
Abschluss
An dieser Stelle würde ich diese Diskussion ohnehin gerne zum Abschluss bringen.
Lediglich etwas würde ich gerne noch aufgreifen. Sie wollten, dass ich Ihnen einen Satz erkläre, den Sie leider nicht verstanden haben. Nun gut, diesen Gefallen tue ich doch gerne. Es besteht hier nicht die Absicht andere zu etwas zwingen zu wollen, sondern zu helfen, solch eigentlich unsinnige Themen mit der Vernunft zu erörtern. Denn diese hat es eigentlich nicht nötig sich gross zu erklären, da sie selbst Erklärung genug ist. Was die Schreiber jener deutschen Bundesverfassung wohl ebenso verinnerlicht hatten.
Ich wünsche Ihnen noch einen schönen Abend und eine gute Woche.
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04.07.2017 20:21
von Corner
Seriosität
Ich antworte gleich auf diesen Kommentar, da es mühsam wäre für jeden einzelnen einen Post zu verfassen.

Sie scheinen Gefallen daran zu finden anderen Dinge vorzuwerfen, welche sie mit Bravour selbst tun.
Sie behaupten, dass die von mir genannten Studien nichts mit der Promiskuität (zu welcher Sie im Wesentlichen nicht ein Wort verloren haben) zu tun haben. Wer die zitierten Quellen sucht und einen Blick auf deren Inhalt wirft, wird wohl feststellen, dass auch die Promiskuität Thema ist.
Sie machen darauf aufmerksam, dass Interessenvertreter von "streng" religiöser Gesinnung versuchen Beweise gegen positive Ergebnisse in Bezug auf Kindsentwicklung von Kindern, die bei Homosexuellen leben, zu erbringen.
Dass die Chef-Forscherin, Katherine Franke, der Schule, welche die von Ihnen genannten Ergebnisse pubilzierte, Aktivistin für Homosexuelle ist, garantiert bestimmt die absolute Seriosität dieser Studien (Achtung: Ironie).
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03.07.2017 19:58
von Corner
Kommentar 1
Vorerst: Vielen Dank für Ihren Kommentar. Tatsächlich wird die Ehe oft nicht gleich gelebt, bis dato jedoch, mindestens stets heterosexuell, wenigstens in Liechtenstein, wie diese Debatte untrüglich zeigt.

Offensichtlich sehen auch Sie die Ehe als eine Verbindung zweier Menschen, die eine lebenslange Liaison bedeutet. Ein „schwacher Nerv“ in ihrer Argumentation, da Homosexuelle wesentlich öfter der Promiskuität anheim fallen, als Heterosexuelle, wie diverse Studien, unter anderem von Homosexuellen durchgeführt, belegen (Bsp: 1. McWhirter D., Mattison A., The Male Couple: How Relationships Develop. Englewood Cliffs, NJ, 1984, 2. Van de Ven, P. et al., A Comparative Demographic and Sexual Profile of Older Homosexually Active Men. Journal of Sex Research Vol. 34, No.4, 1997, S. 349-60, 3. Xiridou, M., et al., The contribution of steady and casual partnerships to the incidence of HIV infection among homosexual men in Amsterdam. in: AIDS 2003; 17, 7, 1029-1038).
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04.07.2017 01:19
falsche Aussage, falsche Quellen,
Zwei der zitierten Studien handeln nicht annähernd von der zuvor gemachten Aussage. Eins davon ist ein Buch! (jeder Idiot kann ein Buch schreiben) aus dem Jahre 1984! von welchem nicht einmal eine Inhaltsangabe gefunden werden kann.
Hier wird offensichtlich bewusst Falschinformation gestreut und ein altes Vorurteil aufgewärmt.
Zudem hat das Thema absolut gar nichts mit der Ehe für Alle zu tun.
Offensichtlich wird die Ehe heterosexuell gelebt, denn es gibt sie ja nicht für alle. Sie lustiger.
Dieser Kommentar ist ein ziemlicher Schuss in ihr eigenes Knie.
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30.06.2017 16:47
Tierwelt
Also selbst in der Tierwelt gibts Homosexualität, zwar äusserst selten aber immerhin. Ob sie aber gemeinsam Junge gross ziehen ist mir nicht bekannt. Das Natürliche bleibt m.E. immer Eltern bestehend aus Mann und Frau. Ausnahmen bestätigen die Regel aber Ausnahmen sollten in den Medien nicht als die Regel hochgespielt werden. Also lasst die Wenigen doch auch heiraten wenn sie dabei glücklicher werden und die selben Vorteile erhalten wie wir Heteros
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30.06.2017 14:30
Gut so
Zumindest an der Unfrage kann man erkennen, dass nicht alle Liechtensteiner verborte Wesen sind. Hoffen wir die Aufgeklärtheit sieht und nicht das Konservative.
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30.06.2017 14:46
von S.Matt
Positiv überrascht
Ich bin froh über den derzeitigen Stand der Umfrage, aber auch überrascht.
Liegt vermutlich drann, dass die meisten älteren Leute die Zeitung in der Hand haben.
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30.06.2017 12:33
von gufr
Adoptionsrecht
Was soll wieder diese Frage? Wo liegt das Problem? Wieso sollen gleichgeschlechtliche Paare nicht im Stande sein ein Kind gut zu erziehen? Im Liebe zu geben? Vielleicht können Sie das besser wie andere? Und von der rechtlichen Seite her sind auch bei nicht gleichgeschlechtlichen Paaren die Adoptivkinder NICHT gleichgestellt. So sind sie etwa im erbrecht benachteiligt. Also, wo liegt das Problem?
Richtig oder gar nicht.
Ich denke aber, solange wir so erzkonservativ gesteuert werden und dieses Gedankengut in uns ist, wird sich nichts ändern.
Änderungen bei uns im Land, seien sie noch so banal, dauern halt mal eine GROSSE Ewigkeit.
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