• Symbolbild Landtagswahl 2017
    Die grosse Koalition wird von einer Mehrheit favorisiert.  (Tatjana Schnalzger)

Mehrheit für Grosse Koalition

Bei der Umfrage der Woche sprachen sich 50 Prozent der 945 Teilnehmer auf vaterland.li für eine Fortführung der Grossen Koalition von VU und FBP aus.
Vaduz. 

Heute in einer Woche werden die Koalitionsgespräche beginnen. Der Ausgang der Landtagswahlen vom kommenden Sonntag ist noch völlig offen. Sämtliche politischen Beobachter gehen davon aus, dass entweder die Vaterländische Union oder die Fortschrittliche Bürgerpartei stimmenstärkste Partei wird.

Beide grossen Volksparteien haben schon früh erklärt, dass sie im Anschluss mit der zweitstärksten Partei Gespräche führen wollen. Bei der nicht repäsentativen Online-Umfrage auf www.vaterland.li erklärten 50 Prozent und somit genau die Hälfte der 945 Teilnehmer, dass sie sich weiterhin eine Grosse Koalition zwischen VU und FBP wünschen.

«Rosarot» und «Biene Maja» gleichauf

Beide Volksparteien haben im Verlauf des Wahlkampfes erklärt, dass eine Koalition mit der Freien Liste aufgrund zu grosser inhaltlicher Unterschiede nicht in Frage kommt. Bei der Umfrage können sich eine «rosarote» Koalition zwischen der VU und der Freien Liste  149 Teilnehmer vorstellen. Hingegen kommt eine «schwarz-weisse» Koalition zwischen FBP und der Freien Liste nur für 31 Abstimmende in Frage. Überraschend ist das Resultat für eine «Biene Maja»-Koalition zwischen der FBP und den Unabhänigen (DU). Diese Konstellation wünschen sich ebenfalls 16 Prozent oder 152 Teilnehmer. Somit liegt bei der Umfrage die Variante «Rosarot» und «Biene Maja» mit drei Stimmen Unterschied gleichauf. Für die Variante Alleinregierung sprachen sich neun Prozent oder 85 Umfrageteilnehmer aus.

FBP hat DU zur «attraktiven Braut» erklärt

In der Schlussphase des Wahlkampfs hat die FBP die Unabhängigen (DU) in verschiedenen Interviews zur möglichen «attraktiven Braut» erklärt. Dies ist für viele politische Beobachter deshalb überraschend, da Regierungschef Adrian Hasler (FBP) im März-Landtag 2016 den Unabhängigen ein schlechtes Zeugnis ausstellte. «Es ist bedauerlich, dass die DU regelmässig Halb- und Unwahrheiten verbreitet», sagte damals der FBP-Spitzenkandidat. Die Unabhängigen streben zudem keine Regierungbeteiligung an, wie DU-Chef Harry Quaderer kürzlich schrieb. Ein solche komme nur in Frage, wenn man so viele Mandate erreiche, dass man von einer Grosspartei zu Gesprächen eingeladen werde und «noch viel wichtiger diese Grosspartei auf die Forderungen eingeht, die wir stellen werden». (sap)

31. Jan 2017 / 11:07
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