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    Wie sich die Regierung künftig zusammensetzt, wird in den nächsten Wochen entschieden.  (Daniel Ospelt)

Letzte Entscheidungshilfe für den Wähler

Die Wahlunterlagen sind in den Briefkästen – in zwei Wochen ist es soweit. Am Sonntag trafen die drei Spitzenkandidaten zur letzten Vorwahlrunde aufeinander.
Vaduz. 

Wer erwartet hatte, dass sich die drei Regierungschefkandidaten von VU, FBP und FL die Köpfe einschlagen würden, der wurde enttäuscht. War der gesamte bisherige Wahlkamp – abgesehen von der Debatte um das Gesundheitswesen – von Sachlichkeit geprägt, so begegneten sich Thomas Zwiefelhofer, Adrian Hasler und Ecki Hermann auch in der gestrigen Sendung «Thema» auf Radio Liechtenstein respektvoll und auf Augenhöhe. Beim «Schlagabtausch» bestätigte sich, was die Regierungschef-Kandidaten bereits in den vergangenen Wochen betont hatten: VU und FBP bevorzugen eine Koalition der beiden Volksparteien. Eine «rosarote» Koalition mit der Freien Liste kommt für die VU nicht in Frage. Und: Regierungschef-Stellvertreter Thomas Zwiefelhofer wird bei einem Stimmenverlust der VU Verantwortung übernehmen und nicht mehr für die Regierung zur Verfügung stehen. Legt die VU zwar an Stimmen zu, gewinnt die Wahlen aber dennoch nicht, so liegt es für ihn an der Partei, zu entscheiden, wie die Regierung besetzt werden soll. Unklar ist, wie sich Regierungschef Adrian Hasler im Fall einer Wahlniederlage der FBP verhalten wird. Auf erneute Nachfrage von Moderatorin Petra Matt gab es dazu keine klare Aussage. Ecki Hermann würde bei einer möglichen Koaliton hingegen auch als Regierungsratsmitglied für die Freie Liste zur Verfügung stehen – ebenso wie Thomas Lageder.

Verordnung wird am Dienstag verabschiedet

Etwas hitziger wurde die Diskussion, als es um das Thema ging, das die Schlagzeilen der letzten Wochen beherrscht hat: Das OKP-Debakel. Während Regierungschef Adrian Hasler seine Rolle und seinen plötzlichen Rückzug verteidigen musste, machte auch Regierungschef-Stellvertreter Thomas Zwiefelhofer seinen Standpunkt klar: Er legte dar, warum er sich erst nach dem Scheitern der Gespräche mit der Ärztekammer eingeschaltet hat und die Türe wieder öffnen konnte. Übrigens wird es diesbezüglich am Dienstag noch einmal spannend. Dann verabschiedet die Regierung nämlich die Verordnung zum KVG. Steht die Regierung zu ihrem Wort und entscheidet sich für die gemeinsam mit der Ärztekammer ausgehandelte Lösung? Falls nicht, droht erneut ein Eklat. (dv)

Mehr in der Print- und ePaper-Ausgabe des «Liechtensteiner Vaterlands» von Montag, 23. Januar 2017.

22. Jan 2017 / 20:50
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