• Die Langsamverkehrsbrücke
    Die Agglomeration Werdenberg-Liechtenstein reichte das Vorprojekt der Langsamverkehrsbrücke bis Ende 2016 beim Bund ein; der Baubeginn muss zwingend vor Ende 2018 erfolgen.  (nightnurse images GmbH)

Langsamverkehrsbrücke kann gebaut werden

Nach einer intensiven, zweistündigen Debatte wurde die Langsamverkehrsbrücke zwischen Buchs und Vaduz vom Landtag durchgewunken. Nach einer namentlichen Abstimmung sprachen sich 19 Abgeordnete für, sechs Abgeordnete dagegen aus.
Vaduz/Buchs-Räfis. 

Die Langsamverkehrsbrücke zwischen Vaduz und Buchs kann realisiert werden. Der Landtag hat einem Kredit von rund 1.1 Mio. Franken mit 19 zu 6 Stimmen gutgeheissen. Insgesamt kostet das Projekt des Vereins Agglomerationsprogramm Werdenberg-Liechtenstein rund 4.5 Mio. Franken. Die Kosten werden zwischen den Ländern Liechtenstein und Schweiz, dem Kanton St. Gallen und den Gemeinden Vaduz und Buchs aufgeteilt. Der DU-Abgeordnete Jürgen Beck fasste es so zusammen: "Hier bekommen wir eine Brücke zu einem Viertel des Preises. Basta!" Gegen die Brücke stimmten die FBP- bzw. DU-Abgeordneten Alexander Batliner (FBP), Herbert Elkuch (DU), Johannes Kaiser (FBP), Johannes Hasler (FBP), Erich Hasler (DU) und Ado Vogt (DU). 

Die Gegner argumentierten vor allem, dass die Brücke am falschen Ort sei und eine Brücke im Unterland dringender wäre. Zu reden gab vor allem das Bedürfnis der Unterländer Abgeordneten und Einwohner, dass auch bei der Brücke Bendern-Haag Handlungsbedarf besteht. Da entsprechende bauliche Massnahmen auch von Schweizer Seite her aber erst innerhalb von einem Zeitraum von 10 Jahren vorgesehen ist, müssen derweil Provisorien die Lage entschärfen. (mw)

Lesen Sie mehr in der Print- und Online-Ausgabe des Liechtensteiner Vaterland vom Donnerstag, 8. Juni 2017.

07. Jun 2017 / 16:30
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3 KOMMENTARE
von nheinz
2. April ?
Fussgängerbrücke:
Auch finde ich, dass um etwas kleinere Ausgaben zu generieren, doch die Pläne der Schaaner "Dampfbrücke" ohne Dampf verwendet werden könnten und gleich eine Brücke zwischen Vaduz/Räfis, Triesen/Weite (Heuwiese) und eine im Unterland. Die Kosten würden sicher nicht höher ausfallen.
Aber : "Hier wird ein Weiteres mal ein Denkmal in die Landschaft gesetzt" !
lädt ... nicht eingeloggt noch nicht bewertet schon bewertet 09.06.2017 Antworten Melden
von nheinz
3.April !
Fussgängerbrücke:
Auch finde ich, dass um etwas kleinere Ausgaben zu generieren,
doch die Pläne der Schaaner "Dampfbrücke" ohne Dampf verwendet werden könnten,
um gleich Brücken zwischen Vaduz/Räfis, Triesen/Weite (Heuwiese) und eine im Unterland zu errichten. Die Kosten würden sicher nicht höher ausfallen, wie die geplante Zweipfeilerbrücke.
Aber : "Hier wird ein Weiteres mal ein Denkmal in die Landschaft gesetzt" !
lädt ... nicht eingeloggt noch nicht bewertet schon bewertet 09.06.2017 Antworten Melden
von gufr
1. April?
Wenn ich hier lese: Hier bekommen wir eine Brücke zu einem Viertel des Preises. Basta! Dann Frage ich mich schon was unsere Volksvertreter in Vaduz machen. Denken scheint nicht Ihre stärke zu sein. Man baut eine Brücke, nur weil man 1/4 der Gesamtkosten zahlen muss.300 Mio. werden verlocht, ein Sparprogramm muss her und kaum hat man ein paar Franken zusammen-raus mit der Knete. Wenn einer der Volksvertreter das Gefühl hat, dass nur 5 Personen mehr mit dem Fahrrad nach Vaduz pendeln, dann lebt dieser auf dem Mond. Der Fahrradfahrer fährt, weil er sich gut fühlt, weil er Sport treiben will, weil es gesund ist. Da machen die 500 Meter Umweg die er jetzt fahren muss nichts aus. Stellt euch mal an den Rheindamm und schaut euch an wie wenig Fahrradverkehr am Morgen herrscht. Ich sehe es jeden Tag, da ich mit dem Fahrrad zur Arbeit fahre. Die Augen zu öffnen vor Entscheiden kann manchmal hilfreich sein und braucht nicht viel.
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