• 20180223 CD Taufe "Des Wahnsinns fette Boite", Buchs
    Des Wahnsinns fette Boite brachten das «Krempel»-Publikum zum Tanzen.  (Nils Vollmar)

Volles Haus für «Deine Zeit»

Sie gehören schon fast zu den Urgesteinen des regionalen deutschen Rocks: «Des Wahnsinns fette Boite» machen seit 2010 ihren eigenen Sound und präsentierten diesen am Freitag bei der Plattentaufe ihrer zweiten CD.
Buchs. 

Vor einem gut gefüllten «Krempel» performten die vier Herren von «Des Wahnsinns fette Boite» (dWfB), alle aus d e r R egion Buchs, ihre Werke der neuen CD «deine Zeit». Die powervollen Lieder aus der Feder des Frontmanns Michael Litscher heissen «Einmal», «Heute Nacht», «Leider» oder «Nicht so» und handeln vom Vergehen der Zeit oder der Liebe. Litscher bedankte sich nicht nur bei seinen Kollegen Martin am Keyboard, Dani am Schlagzeug und Pascal am Bass fürs jahrelange gemeinsame Musizieren, sondern auch bei seinen Fans, von denen eine Handvoll 600 Kilometer weit ans Konzert fuhren.

Sehnsuchtbehaftete Songs
Unter die neuen Lieder mischten die Musiker auch einige ihrer älteren Klassiker wie «Nicht für dich» oder «Nicht viel», die vor allem die treuen Fans freuten, die jedes Wort mitsingen konnten. Je später der Abend, umso mehr tanzte auch das Publikum zu den treibenden Rhythmen des Schlagzeugs. Die Jungs zeigten sich mal rockig, mal punkig, mal poppig: Nachdenkliche Balladen, die mit einer reduzierten Besetzung gespielt wurden, wechselten sich mit rockigen Nummern ab. Melancholische Textpassagen wie «Wenn es wäre, so wie ich es wollte» oder optimistische Zeilen wie «Manchmal hoff ich auf ein Wun- der» waren ebenfalls zu hören wie die meisten Lieder ein bisschen sehnsuchtbehaftet.

Präsentation des neuen Videoclips
Als Abwechslung zeigten die Jungs ihren ersten Videoclip zu «Einmal» auf Grossleinwand, in dem sich die Vier in einem Wett- rennen kompetieren. Danach kehrten sie im selben Trainingsoutfit wie im Video auf die Bühne zurück und führten die Show mit abwechselnden Piano- und Gitarrensolos energiegeladen weiter. Zum Schluss animierten die Musiker die Fans bei «Nur für uns zwei» zum Mitsingen. Auch nach knapp zwei Stunden liessen die Fans die Bandmitglieder noch nicht gehen und forderten Zugaben - die sie auch bekamen. Mit «Wenn ich Dichter wär» verabschiedete sich die Band endgültig vom Publikum, das zum Finale tatkräftig mitsang.

Erst kurz vor Mitternacht stand dann der offizielle Teil an: Das neue Album wurde unter viel Jubel und Applaus mit einer farbigen Flüssigkeit getauft. Zuvor mussten die Bandmitglieder mehrere Fragen beantworten, auf die sie nur mit dem Namen eines Songtitels antworten durften, was im Publikum für viel Heiterkeit sorgte. Danach mischten sich die Musiker unter die Gäste, von denen sie bis spät in die Nacht gefeiert wurden. (mk)

01. Mär 2018 / 18:56
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