• Annelies Bürzle (Leiterin Administration Haus Gutenberg), Heinz Schaffer (Geschäftsführer Lebenshilfe Balzers), Gabriela Köb (Leitung Haus Gutenberg) und Stefan Hirschlehner (verantwortlich für den Bereich Spiritualität). (Foto: Michael Zanghellini)  (Michael Zanghellini)

Neues Programm vorgestellt

Im Frühjahrsprogramm des Haus Gutenbergs ist ein Schwerpunkt das Älterwerden und die damit einhergehenden Herausforderungen. In Kooperation mit der Lebenshilfe Balzers wurden Vorträge organisiert.
Balzers. 

Das Programmheft«Gut im Bild sein» des Haus Gutenberg wurde gestern vorgestellt. Von Januar bis April 2018 erwarten die Interessierten verschiedene Themen von der Stärkung der Persönlichkeit über die Vertiefung des Spirituellen bis hin zum gesunden Leben. Neben den inhaltlichen Facetten wurde dieses Jahr zudem das Layout des Programms einheitlich angepasst. In diesem Jahr gibt es zwei neue Vortragsreihen, wie Gabriela Köb, Leiterin des Haus Gutenbergs gestern mitteilte: Einerseits ist das die Kooperation mit der Lebenshilfe Balzers, wobei das Thema Alter im Fokus steht und andererseits die Reihe «Lebenswege», bei der Frauen aus dem öffentlichen Leben zu Wort kommen.

«Wir sind häufig das letzte Glied in der Kette, wenn es um die Hilfe bei der Betreuung von alten Menschen geht. Mit der Thematik sollte man sich aber schon viel früher auseindandersetzen», erklärt Heinz Schaffner, Geschäftsführer der Lebenshilfe Balzers. Deshalb sieht er die Kooperation mit dem Bildungshaus Gutenberg als einen Präventionsauftrag der Lebenshilfe. Die Jahresreihe trägt den Titel «Die Rede vom Altwerden». Denn mit dem demografischen Wandel werden wir «weniger, grauer und viel bunter». Dann stellt sich die Frage, wie die Gesellschaft den «neuen Alten» gerecht werden soll. Denn die Babyboomer-Generation hat klare Vorstellungen von ihrem Leben im Alter und diese basieren nicht auf einem Leben im Pflegeheim. Dafür seien nach Schaffner zukunftsweisende Konzepte notwendig. «Beispielsweise das Wohnen in bekannter, kleinräumiger und gut vernetzter Umgebung. Wie altersgerechte Wohnungen», erklärt er. Die vierteilige Vortragsreihe startet am 31.Januar 2018 mit dem Referat von Andreas Kruse zum Thema «Wohnen und Leben der neuen Alten in einer bunten Gesellschaft». Dort sollen den Interessierten Entwicklungsmöglichkeiten und -grenzen aufgezeigt werden. «Die Bewältigung des demografischen Wandels betrifft uns alle und somit können wir das auch nur in der Gemeinschaft lösen», führt Schaffner aus. Dies stellt besondere Anforderungen, beispielsweise an die soziale Arbeit. «Mit dem Vortrag wollen wir eine Bewusstseinsbildung schaffen, eine Diskussion anregen und den Zusammenhalt fördern», sagt er. (qus)

Mehr in der Print- und ePaper-Ausgabe des «Liechtensteiner Vaterlands» vom Donnerstag, 7. Dezember 2017.

06. Dez 2017 / 18:28
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