• Biennale
    Freuen sich auf einen spannenden Abschlusstag an der Kunstbiennale: Zoran Ericì, Belgrad; Sandi Paucic, Pro Helvetia; Friedemann Malsch, Kunstmuseum Liechtenstein; Rachele Giudici, Pro Helvetia; und Enrico Lunghi, Kurator des Symposiums.

Liechtenstein nochmals an der Kunstbiennale

Bereits am Eröffnungswochenende im Mai war Liechtenstein an der renommierten «Biennale die Venezia» präsent und lud zu einem "Liechtenstein Brunch" ein. Dieser Einladung waren über 160 Gäste gefolgt. Den 26. November nutzt Liechtenstein nun für ein internationales Symposium, welches sich Museen und ihrer Rolle im Wandel der Zeit widmet.

«Der letzte Öffnungstag der Biennale ist für ein internationales Symposium geradezu prädestiniert, halten sich an diesem Wochenende doch Museumsleute, Kuratoren und Künstler aus der ganzen Welt in Venedig auf», sagt Friedemann Malsch, Direktor des Kunstmuseum Liechtenstein. «Das Interesse an der Veranstaltung ist gross und wir freuen uns auf einen inspirierenden und interessanten Anlass.»

Der Titel des Symposiums, welches von Enrico Lunghi, Zoran Eric und Friedemann Malsch kuratiert wird, lautet «Die Praxis von Kunstmuseen in Zeiten der Mikronarrative» und befasst sich mit Fragestellungen rund um die sich mit der Zeit verändernden Rahmenbedingungen von Museen. Ausgehend von sechs Fallbeispielen aus Serbien, Frankreich, Grossbritannien, Luxemburg, Norwegen und Polen sollen Lösungsansätze für Museen in einer schnelllebigen Zeit entwickelt werden. Weiter soll das Symposium zum Verständnis der realen Verhältnisse, Lösungen und Grenzen heutiger Museumspraxis beitragen.

Auch in diesem Jahr kann Liechtenstein wieder auf die Unterstützung der «Pro Helvetia» zählen. So stellt die Schweizer Kulturstiftung ihre Räumlichkeiten bereits im vierten Jahr für den Liechtenstein Auftritt zur Verfügung. «Wir schätzen die sehr gute und unkomplizierte Zusammenarbeit mit der Schweiz. Der Auftritt an der Biennale ist für Liechtenstein eine Chance seine aktive Kunst- und Architekturszene einem internationalen Publikum zu präsentieren. Nach den bisherigen Auftritten kann ich sagen, dass Liechtenstein diese Chance mehr als nutzt», sagt Regierungsrätin Aurelia Frick. (ikr)

23. Nov 2017 / 10:34
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