• Ingeborg und Cora Hilty vor ihrem neuen P-Art-Lab.  (Mirjam Kaiser)

Ein «Parkplatz» für Artisten

Am Freitag um 18 Uhr öffnet im Zentrum von Grabs ein neuer Begegnungsort für Kunst-Interessierte: das Experimentier-Labor P-Art-Lab von Ingeborg und Cora Hilty.
Vaduz/Grabs. 

Der «Parkplatz für Artisten im Raumlabor für tatendurstige Testpiloten», kurz P-Art-Platz, besteht aus einem 50 Quadratmeter grossen Raum direkt an der Staatsstrasse in Grabs. Einerseits soll der Raum von Künstlern als Atelier gemietet werden, andererseits können Interessierte sich dort während den offiziellen Öffnungszeiten am Donnerstagabend und Freitagmorgen zum Malen und künstlerischen Schaffen treffen. «Wir möchten mit dem P-Art-Platz einen Knotenpunkt für Kunstinteressierte schaffen», erklärt Betreiberin Ingeborg Hilty.

«Part» bezieht sich dabei auf einen Raum, der geteilt wird und auf Menschen, für die Kunst ein wichtiger Teil des Lebens ist. «Art» spielt auf den geplanten Ort des künstlerischen Austauschs an. Je nach Vorliebe der Besucher kann im Atelier gemalt, gezeichnet, modelliert oder auch gedruckt werden. «Unser Ziel ist, dass sich die Leute hier treffen, um gemeinsam zu werken», so Hilty. Der Raum soll kein abgeschlossenes Atelier sein, sondern auch zu Diskussionen und Auseinandersetzungen anregen.

Freiraum für künstlerisches Tun

«Ich habe selbst lange den Wunsch gehabt nach einem Atelier und mit einem Inserat einen Raum gesucht», erzählt Ingeborg Hilti. «Daraufhin ist das Angebot des Raumes am Postweg 2 eingetroffen, das uns perfekt erschien.» Der lichtdurchflutete Verkaufsraum eines ehemaligen Innen- ausstattungsgeschäfts musste gar nicht gross verändert werden, um ihn für das Gemeinschaftsatelier passend zu machen. Auf den Regalen stapeln sich nun die verschiedensten Farben, Pigmente und Malutensilien, im Schaufenster sind die ersten entstandenen Kunstwerke - Scherenschnitte von Tochter Cora Hilty- zu sehen. «Wir wollen einen Freiraum schaffen», erzählt Cora, die sich vorwiegend auf handgefertigte und neu auch maschinelle Scherenschnitte spezialisiert hat. Mit dem Schneideplotter kreiert die studierte Materialwissenschaft- lerin nicht nur künstlerische Abbilder von Atomen, sondern auch Pop-Up-Karten und Schriftzüge, mit denen der P-Art-Platz beschriftet wurde. (mk)

03. Nov 2017 / 16:46
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