• IBK-Förderpreis 2017
    Bei der feierlichen Übergabe: Kulturministerin Aurelia Frick, die beiden Preisträger Adam Vogt und Luigi Olivadoti und Thomas Büchel, Leiter des Amtes für Kultur in Liechtenstein (v. l.).  (Michael Zanghellini)

Bestätigung, Anerkennung und Motivation

Mit Luigi Olivadoti und Adam Vogt haben zwei Illustratoren aus Liechtenstein den Förderpreis der Internationalen Bodensee Konferenz erhalten. Das Preisgeld ist beachtlich: Beide dürfen sich über eine materielle Anerkennung in der Höhe von 10 000 Franken freuen.

Seit zehn Jahren geht der Förderpreis der Internationalen Bodensee Konferenz, kurz IBK, erstmals wieder nach Liechtenstein – und zwar gleich doppelt. Neben fünf weiteren Preisträgern konnten Luigi Olivadoti und Adam Vogt mit ihrer Illustration die Jury überzeugen. Insgesamt waren es 17 Werke, die von Kulturschaffenden aus aus Baden-Württemberg, Bayern, Vorarlberg, St. Gallen, Thurgau, Schaffhausen, Zürich, Appenzell Ausserrhoden, Appenzell Interrhoden und eben Liechtenstein eingereicht wurden. Feierlich hat Kulturministerin gestern Abend in der Kunstschule in Nendeln den Förderpreis den sieben Künstlerinnen und Künstlern überreicht.   

Einblick ins Schaffen der beiden Preisträger aus FL
Luigi Olivadoti ist seit 2013 freischaffender Illustrator, lebt und arbeitet in Mauren und Zürich, unter anderem im Atelier des Comicmagazins «Strapazin» in Zürich. Der Künstler nährt seine Bilder und Erzählungen gerne aus dem Alltag und seinem persönlichen Umfeld. Er arbeitet dabei reportagenhaft, macht wunderbare Skizzen, zeichnet Gespräche auf und beobachtet ihn genau», beschrieb Andreas Gefe den Künstler. Andreas Gefe, der die Laudatio auf Luigi Olivadoti hielt und auch selbst in der Jury mit acht weiteren ausgewiesenen Experten sass. 
Bei Adam Vogt sind die zentralen Themen in seinen Illustrationen das Unterbewusste, düstere Stimmungen und Ahnungen. Seltsame Fabelwesen, inspiriert von Sagen und Mythen bevölkern seine Bilderwelt. Die Settings sollen dauf der emotionalen Ebene erreichen und den Betrachter an seine Träume erinnern. «Anstatt einzelne Ausschnitte und Details der Geschichte in den Vordergund zu rücken, arbeitet Adam Vogt sehr narrativ und erzählt kleine Geschichten», hiess es in seiner Laudatio. Für beide Künstler, ebenso wie für die anderen fünf Preisträger, soll der mit 10 000 Franken dotierte Preis eine Bestätigung, Anerkennung und Motivation für den weiteren beruflichen Lebensweg sein. «Ich  hoffe, dass wenn der Weg der Künstler jemals auch steinige Abschnitte haben sollte, sie sich an diesen Abend erinnern werden und daraus wieder neue Energie schöpfen können», sagte Aurelia Frick in ihrer Begrüssung. 
Die Förderpreise der IBK werden seit 1991 jährlich in wechselnden Sparten verliehen, dieses Jahr in der Sparte Illustration. Ausgezeichnet werden Künstlerinnen und Künstler im Alter bis zu 40 Jahren mit einem herausragenden Potential im jeweiligen Kulturbereich. Ein Potential wie es auch die Liechtensteinerin Anna Hilti hat, die den Preis vor zehn Jahren entgegennehmen durfte. (bfs)

08. Nov 2017 / 20:50
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