• Pfarrhaus Vaduz
    Das Pfarrhaus und die Kaplanei der Gemeinde Vaduz werden für 1,84 Millionen Franken in Schuss gebracht.  (Tatjana Schnalzger)

Vaduz saniert und renoviert

Der Vaduzer Gemeinderat hat Kredite für zwei Bauprojekte und ein Umbauprojekt genehmigt. Deren Höhe beläuft sich in Summe auf 4 790 000 Franken.
Beschlossen. 

2018 sollen in der St. Josefsgasse zwecks Sanierungsmassnahmen die Bagger anrollen. So sieht es die Finanzplanung der Gemeinde Vaduz vor. In seiner Sitzung vom 23. Januar hat der Gemeinderat über das Vorhaben befunden und dem Bauprojekt sowie dem Verpflichtungskredit in Höhe von 1 Mio. Franken einstimmig grünes Licht erteilt. Das geht aus dem entsprechenden Sitzungsprotokoll hervor.
Ebenfalls darin vermerkt ist, welche baulichen Massnahmen das Projekt St. Josefsgasse konkret beinhaltet. Der grösste Teil des Kostenvoranschlags, nämlich 550 000 Franken, entfällt auf den Bereich Strassenbau. Zum einen wird der «heute sehr grosszügig konzipierte» Einlenker an der Fürst-Franz-Josef-Strasse «auf das notwendige Minimum» reduziert. Zum anderen sollen die Knoten bei den Einmündungen Neugasse und Im Güetli als sogenannte Begegnungsbereiche gestaltet werden. Die leicht erhöhten, mit einem gelben Belag versehenen Flächen, die sich an anderen Stellen bereits bewährt haben, sollen bei Fahrzeugführern und Fussgängern gleichermassen die Aufmerksamkeit steigern und veranlassen Autofahrer zudem, das Tempo zu drosseln. Weitere Arbeiten fallen in den Bereichen Wasser, Abwasser (Erneuerung von Leitungen, Hausanschlüssen und vorsorgliches Erschliessen noch unerschlossener Gebiete), und Strassenbeleuchtung (Installation neuer LED-Lampen) an.
Ebenfalls einhellig genehmigt haben die Räte am 23. Januar die für dieses Jahr vorgesehene erste Etappe des Bauprojekts Altenbach (Kreuzung Egerta bis Mitteldorf) sowie den dazugehörigen Verpflichtungskredit über 1,95 Millionen Franken. «Im Bereich Altenbach wird beidseitig ein Gehwegbereich gepflästert. Ab dem Strassenbereich Mitteldorf wird nur noch westseitig ein solcher umgesetzt», wird im Sitzungsprotokoll ausgeführt. Hinzu kommt eine ganzflächige Pflästerung des Brunnenplatzes mit roten Porphyrpflastersteinen. In Analogie zum Bauvorhaben St. Josefsgasse werden sich die Bauarbeiten ausserdem der in die Jahre gekommenen Abwasser- und Wasserleitungen sowie Haushaltsanschlüsse annehmen. (bo)

Mehr in der Print- und ePaper-Ausgabe des «Liechtensteiner Vaterlands» von 8. Februar 2018.

08. Feb 2018 / 06:00
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