Gemeindesaal-Erneuerung für 7 Millionen Franken

Am kommenden Mittwoch stimmt der Maurer Gemeinderat über den Umbau des Gemeindesaals für sieben Millionen Franken ab. Im März 2019 soll begonnen werden.
Mauren. 

Der Gemeindesaal in Mauren wurde im Jahr 1950 gebaut und 1981 renoviert. Über 67 Jahre lang war er Treffpunkt und Veranstaltungsort der Gemeindebewohner. 37 Jahre ohne Renovation gehen aber nicht spurlos am Gebäude vorbei: Die Gebäudesubstanz und auch die Technik weisen Mängel auf.  Das ist aber nichts Neues. Neu ist, dass er nicht, wie ursprünglich geplant für rund sechs Millionen Franken erneuert werden soll, sondern für rund sieben Millionen Franken. Am kommenden Mittwoch entscheidet der Gemeinderat darüber. Vorsteher Freddy Kaiser sieht dem Termin positiv entgegen: «Der Saal war im Gemeinderat immer wieder ein Thema, ich gehe davon aus, dass die Räte das Traktandum gutheissen werden.»

Geplant sind die Erneuerung der Bühne, die um 90 Grad gedreht und vergrössert werden soll. Auch sollen künftig mehr Besucher im Saal Platz finden: Statt 350 neu 400. Eine der grössten Veränderungen soll aber im Foyer vollzogen werden. «Geplant ist das Foyer, von der Grösse her dem des Zuschg-Saals anzupassen, denn momentan ist der Eingangsbereich doch knapp bemessen», erklärt Kaiser. Durch die Vergrösserung müssten aber die Toiletten einen Stock nach unten versetzt werden. «Damit die sanitären Anlagen auch behindertengerecht sind, ist geplant, ein Lift einzubauen», so der Vorsteher. Die Umgestaltung des Eingangsbereichs und die damit zusammenhängenden Veränderungen seien auch der Grund für die Mehrkosten von rund einer Million Franken.  Gestartet werden soll im März 2019 – nach der Fasnacht. «Im Herbst 2020 dann soll der neue Saal in Betrieb genommen werden», sagt Kaiser. Während der geplanten rund einjährigen Bauarbeiten würden die kleineren Veranstaltungen, wie Konzerte des Gesangsvereins in den Zuschg-Saal verlegt, so Kaiser. Die grösseren wie der Unterhaltungsabend der Feuerwehr oder auch der Maskenball des Gesangsvereins müssten ein Jahr pausieren. «Da die Vereine aber frühzeitig darüber informiert wurden, werden sie sich damit arrangieren können», erklärt der Maurer Vorsteher. 
Über das Projekt abstimmen können die Bürger nicht. Das sei erst möglich, wenn das Budget einen Drittel des Jahreshaushalts brauche. Bei der Gemeinde Mauren sei das ab rund 8,7 Millionen Franken der Fall. «Ansonsten können die Bürger auch das Referendum gegen die Erneuerung ergreifen», erklärt Kaiser. Davon gehe er aber nicht aus: «Die Bürger wurden frühzeitig informiert.» (qus)

25. Aug 2018 / 07:43
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