Gemeinde Vaduz

Die Gemeinde Vaduz hat sich in den letzten 50 Jahren deutlich verändert. In den Sechzigerjahren waren es knapp 3400 Menschen, die Vaduz ihre Heimat nannten, wohingegen heute mehr als 5500 Personen in der Residenz leben. Diesem Wachstum muss natürlich auch die Infrastruktur Rechnung tragen – deswegen wird die Gemeinde ihren Einwohnern auch künftig einen bestmöglichen Lebensstandard bieten. Ausserdem ist Vaduz als Hauptort ein wichtiger touristischer Magnet für Menschen aus aller Welt, die Fussgängerzone lädt zum Flanieren ein. Das Vaduzer Städtle ist seit 1999 für den motorisierten Verkehr gesperrt.

 

Bürgermeister Ewald Ospelt im Interview

Ewald Ospelt Bürgermeister Gemeinde Vaduz 170327

Herr Ospelt, was waren die grössten Veränderungen in der Gemeinde Vaduz?

Ewald Ospelt: Das Zentrum von Vaduz ist im stetigen Wandel und hat sich besonders die letzten 20 Jahre neu definiert. Fussgängerzone, das Kunstmuseum Liechtenstein, das Regierungsviertel, der «Weisse Würfel» der Hilti Art Foundation sowie die aktuellen baulichen Veränderungen im Nahbereich des Rathauses prägen die sogenannte Flanier- und Museumsmeile – das kulturelle Angebot in Vaduz ist für Einheimische und für unsere Gäste aus dem Ausland sehr vielfältig und gut erschlossen.

Wie wird sich Vaduz in den nächsten Jahren weiterentwickeln?

Ewald Ospelt: Die Zentrumsentwicklung ist auch in Vaduz ein stetiger Prozess. Der Gemeinderat hat nicht zuletzt deshalb eine Projektgruppe bestellt, welche sich intensiv mit einer strategischen Positionierung und Ausrichtung des Hauptortes auseinandersetzt. Die Partizipation der Bevölkerung liegt dabei der Gemeinde sehr am Herzen. Die Sanierung des Rathausplatzes ist eine kurzfristige Massnahme, welche bereits abgeschlossen werden konnte. Im Fokus stehen nun langfristige Massnahmen. Hierzu müssen viele Faktoren und auch privat initiierte Projekte berücksichtigt werden. Im Vaduzer Städtle wird auch in Zukunft die Vielseitigkeit im Vordergrund stehen.

Was wünschen Sie sich persönlich für die Gemeinde und deren zukünftige Entwicklung?

Ewald Ospelt: Das Zentrum soll wieder ein Treffpunkt für alle werden – ein Zentrum, in dem sich die Bewohner von Vaduz und unsere Gäste wohlfühlen. Ein Begegnungsraum, den wir alle aktiv beleben und bespielen; durch unsere schlichte Anwesenheit oder mit vielfältigen Aktivitäten, durch geselliges Beisammensein bei kulturellen Angeboten oder den Einkauf für den täglichen Bedarf. Ich wünsche mir für uns alle eine stärkere emotionale Bindung zu unserem Städtle, die anregt, nicht nur dabei zu sein, sondern auch mitzugestalten.

 

Statements von Bürgern

 

Christof Mähr: «Ich fühle mich in Vaduz pudelwohl. Jedoch lässt das Städtle etwas zu wünschen übrig – oft ist es wie ausgestorben. Ich würde mich über mehr Veranstaltungen sehr freuen.»

01. Jun 2017 / 21:08
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