Gemeinde Schellenberg

Die Bewohner der Gemeinde Schellenberg haben sich einen besonders schönen Flecken in Liechtenstein ausgesucht. Naturnah, idyllisch und mit einem traumhaften 360-Grad-Panorama ist die Gemeinde aber nicht nur für deren Bewohner ein Paradies, sondern auch Startpunkt für Spaziergänge und Wanderungen für Menschen aus ganz Liechtenstein und der Region. Als eine der kleineren Gemeinden im Land können sich die Bewohner über die Ruhe freuen – alles wirkt hier ein wenig gemütlicher. Trotzdem ist auch hier viel los und die Gemeinde ist ständig darum bemüht, ihren Einwohnern hohe Lebensqualität und Abwechslung zu bieten. Besonders der Dorfplatz bietet den Bewohnern einen idealen Treffpunkt und ist Austragungsort für Veranstaltungen. Die Kirche, der Dorfladen und das Gemeindehaus, das 1984 errichtet wurde, bilden das Dorfzentrum.

 

Vorsteher Norman Wohlwend im Interview

Herr Wohlwend, was hat für Sie die Gemeinde Schellenberg und das Zentrum in den letzten Jahren geprägt?

Norman Wohlwend: Die für Schellenberg typische Weilerstruktur ist bis heute erhalten geblieben, sodass Schellenberg von Menschen aus nah und fern als Naherholungsort geschätzt wird. Bei uns ist die Natur vor jeder Haustüre und man findet im ganzen Dorf Plätze mit Weitblick zum Durchatmen und Auftanken. Der blumige Dorfplatz sowie die Strassenraumgestaltung mit Grünflächen geben unserem Dorfzentrum zusätzlichen Charme und Ausstrahlung. Mit Blick auf die letzten 50 Jahre ist die grösste Veränderung sicher der massive Rückgang von landwirtschaftlichen Kleinbetrieben und eigenen Gemüsegärten.

Gibt es konkrete Projekte oder Ideen, wie sich die Gemeinde Schellenberg in den nächsten Jahren verändern wird?

Norman Wohlwend: Wie im gesamten Land wird auch in der Gemeinde Schellenberg der demografische Wandel eine der grössten Herausforderungen sein, die wir in Zusammenarbeit mit anderen Gemeinden zu meistern haben. Ansonsten denke ich, dass wir uns vermehrt auch auf die Pflege und das Erhalten unserer Natur und Landschaft konzentrieren sollten und nicht immer nach dem Motto «noch höher, noch besser und noch weiter» leben. Mit der Teilnahme am Projekt «natürlich bunt und artenreich» möchte die Gemeinde Schellenberg genau in diese Richtung ein kleines Zeichen setzen. Die Gemeinde ist überzeugt, dass mit dieser Massnahme diese Flächen eine Aufwertung erhalten und eine wichtige Nahrungsgrundlage für Bienen, Hummeln, Schmetterlinge und Co. geschaffen wird, die gleichzeitig auch noch optisch ansprechend ist.

Welches ist Ihre persönliche Vision für Ihre Gemeinde?

Norman Wohlwend: Mit Blick auf das 300-Jahre-Jubiläum des Fürstentums Liechtenstein, welches wir im Jahr 2019 feiern werden, wünsche ich mir, dass unsere Nachfolger auch noch in 100 Jahren in einer intakten Umwelt leben können und Sorge zu ihrer Natur und Umwelt tragen.

 

Statements von Bürgern

 

Stefan Gassner: «Ich fühle mich sehr wohl in Schellenberg. Vermissen tue ich gar nichts, ich habe hier alles, was ich zum Glücklichsein benötige. Besonders gefallen mir der Zusammenhalt, die Hilfsbereitschaft und die Gastfreundschaft, welchen ich vor allem in der Nachbarschaft tagtäglich begegne. Ich denke, dass dies in der heutigen Zeit nicht mehr selbstverständlich ist.»

01. Jun 2017 / 20:57
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