Gemeinde Planken

In den vergangenen 50 Jahren hat sich Planken zu einer Wohngemeinde gewandelt. In der Zeit zwischen 1961 und 1981 hat die Gemeinde durch die Melioration die Gemeindestrasse gebaut. In den 1970er-Jahren folgte der Bau des Schulzentrums und 1983 der Erlass der Bauordnung und des Zonenplans. 1989 wurde das Dreisschwesternhaus zur Gemeindeverwaltung umgebaut. Im selben Jahr wurde die Dorfstrasse saniert und neu gestaltet. Im Jahr 2007 erfolgte die Totalsanierung der Kapelle St. Josef, zwei Jahre später wurde der Friedhof erstellt. Seit 2008 werden Fusswegverbindungen realisiert, wovon fünf bereits fertiggestellt sind. Seit der Schliessung des «Saroja» gibt es in Planken nur noch das Restaurant Hirschen.

 

Vorsteher Rainer Beck im Interview

Diskussion Referendum Planken

Herr Beck, welche Veränderungen haben Sie in den letzten 50 Jahren in Ihrer Gemeinde wahrgenommen?

Rainer Beck: In den letzten 50 Jahren hat sich Planken grundlegend verändert. Im Zuge der Melioration, die von 1961 bis 1981 dauerte, wurde das Gemeindestrassennetz gebaut. Bis dahin verfügte Planken lediglich über die Dorfstrasse mit 33 Häusern und rund 120 Einwohnern. Anschliessend folgte der Wohnungs- bzw. Häuserbau im gesamten Wohngebiet und die Einwohnerzahl stieg markant an. Dies wiederum führte zum Ausbau der gemeindlichen Infrastrukturen wie Wasserversorgung, Abwasserentsorgung, Schulbauten, Gemeindeverwaltung, Werkbetrieb usw. Heute zählt die Gemeinde 190 Haushaltungen und 450 Einwohner. Planken hat sich vom Bauerndorf zur Wohngemeinde gewandelt. 

 

Welche Projekte stehen in der nahen Zukunft an und welche Ideen gibt es zur Zentrumsgestaltung?

Rainer Beck: In nächster Zeit stehen verschiedene Projekte an. So möchten wir u. a. die Umsetzung des geplanten Fusswegverbindungsnetzes fortsetzen. 5 von 10 Fusswegen zwischen den Gemeindestrassen wurden bereits realisiert. Des Weiteren gilt es, das Projekt Waldrand im Dorfgebiet weiterzuführen und bestenfalls abzuschliessen. Zudem stehen Sanierungen des Schulzentrums, des Werkhofes und einer Gemeindestrasse an. Und da und dort planen wir einen Brückenbau. Derzeit erneuern wir das Schuhmacher-Nägele-Haus, ein 300-jähriges Haus an der Dorfstrasse. Nach Abschluss dieser Arbeiten haben wir sozusagen unsere «Altstadt» mit dem Dreischwesternhaus samt Dorfplatz als eigentliches Zentrum von Planken auf Vordermann gebracht. Im Sinne einer Zentrums­gestaltung sehen wir derzeit keinen weiteren Handlungsbedarf.

 

Welche persönlichen Visionen haben Sie für die Gemeinde?

Rainer Beck: Als Gemeindevorsteher möchte ich Planken als lebens- und liebenswürdiges Dorf  erhalten und gezielt verbessern. Dazu zählen die Gewährleistung einer guten Infrastruktur, ein ansprechendes Angebot an Gemeindeanlässen, ein gesunder Gemeindehaushalt und eine leistungsfähige Gemeindeverwaltung. Persönlich sehe ich ein gewisses Potenzial für einen sanften Tourismus in Planken, wozu vorab die entsprechenden Voraussetzungen geschaffen werden müssen.

 

Statements von Bürgern

 

Sophie Walter: «Planken ist einfach einzigartig und für mich ist es eine Ehre, hier zu leben. Ich geniesse die Ruhe. Was ich mir wünschen würde, wären bessere Busverbindungen.»

01. Jun 2017 / 20:51
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