Gemeinde Balzers

Die südlichste Gemeinde des Landes hat sich seit den 1960er Jahren wesentlich verändert. Mit der Umfahrung Gagoz und dem Neubau der Rheinbrücke, die im Jahr 1968 eingeweiht wurde, wurde in Balzers ein Grundstein der neuen Verkehrsführung gelegt. Die Sportanlage Rheinau wurde gebaut. Es folgte die Eröffnung der ersten Bankfiliale 1972 sowie die Erstellung der Realschule mit Sporttrakt, Hallenbad und Turnhallen. Weitere wichtige öffentliche Bauten aus neuerer Zeit sind das Alters- und Pflegeheim Schlossgarten, der Neubau der Primarschule Iramali sowie die Eröffnung des Werkhofs Neugrüt im Juni 2011.

 

Vorsteher Hansjörg Büchel im Interview

Herr Büchel, welche herausragenden oder besonderen Veränderungen hat die Gemeinde Balzers in den vergangenen 50 Jahren erlebt?

Hansjörg Büchel: Vor fünfzig Jahren, also 1967, stand Balzers am Anfang des grossen Wandels vom früheren Bauerndorf zur modernen Gemeinde. In den 1960er- und 1970er-Jahren wurden die Dorfzonen festgelegt und praktisch alle heutigen Strassen geplant und realisiert. Die festgelegten Flächen für öffentliche Bauten, Wohnen sowie Industrie und Gewerbe sind sehr stabil geblieben, allerdings wurden sie über die Jahre stark verbaut. Rund vierzig Jahre alt sind das Zentrum mit Realschule, Dreifachturnhalle und Hallenbad sowie der Sportplatz in der Rheinau mit Tennisanlage. In jüngerer Vergangenheit wurden das Pflegeheim Schlossgarten, ein Werkhof, ein Reitplatz mit Reithalle, ein Pumptrack sowie das Kulturzentrum Alter Pfarrhof verwirklicht. Balzers hat die Infrastruktur auf hohem Niveau ausgebaut. Neben international erfolgreich tätigen Industriebetrieben im Hightech-Bereich zeichnet sich das verkehrstechnisch sehr gut erschlossene Balzers vor allem durch ein umfangreiches Gewerbe- und Dienstleistungsangebot aus.

Welche Ambitionen und Projekte werden für Balzers im Dorf bzw. rundherum in Betracht gezogen?

Hansjörg Büchel: Da gibt es sehr viele Ideen. Rein finanziell betrachtet ist es bereits eine grosse Aufgabe, die bestehenden Anlagen instand zu halten und wo nötig zu erneuern. Aber natürlich wollen wir noch mehr. Beispiele sind das Zentrum mit einem Dorfplatz zu realisiersen, die Burg (in Besitz des Landes) vermehrt zu beleben, Wohnraum für Menschen mit besonderen Bedürfnissen zu schaffen und noch vieles mehr. Auch das Thema Verkehr und Parkierung ist stets auf der Liste der Aufgaben des Gemeinde­rates.

Welche persönlichen Wünsche und Visionen haben Sie für die Gemeinde Balzers?

Hansjörg Büchel: Balzers hat neben einem grünen Zentrum auch einen sehr schönen Landschaftsgürtel rundherum. Mittendrin dürfen wir wohnen und leben. Gerne möchte ich, dass dies erhalten und punktuell noch verbessert wird und dass wir uns den eigenen Dorfcharakter bewahren.

 

Statements von Bürgern

Manuel Frick: «Ich bin froh und stolz, dass ich in Balzers leben darf. Neben der Burg und der Natur schätze ich besonders das kulturelle Angebot und das Vereinsleben. Eine weitere Belebung der Burg würde ich sehr begrüssen.»

01. Jun 2017 / 20:32
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