• Gemeinde Schaan
    Im Rathaus wurde das Budget genehmigt.  (Daniel Ospelt)

Gemeinde Schaan geht an die Reserven

Die budgetierte Gesamtrechnung der Gemeinde Schaan schliesst mit einem Deckungsfehlbetrag von 4 149 500 Franken, womit sich das Nettofinanzvermögen per Ende 2018 auf ca. 182 Millionen Franken reduzieren wird.
Schaan. 

Der Schaaner Gemeinderat hat am 22. November das Budget 2018 verabschiedet. «Wie bereits im Vorjahr zeigt sich eine Verschiebung von kleinen Projekten, die bis und mit 2016 in der Investitionsrechnung zu finden waren, in der Laufenden Rechnung. Dies hat aber keine Erhöhung der Gesamtkosten zur Folge. Durch die lineare Methode fallen die Abschreibungen sehr tief aus. Weniger Abschreibungen und ein besseres Bruttoergebnis führen zu einem höheren Ertragsüberschuss der Laufenden Rechnung», schreibt die Gemeinde Schaan in ihrem Newsletter. Wegen den hohen Investitionen liege der Selbstfinanzierungsgrad noch bei 82.79 Prozent. Trotz der hohen Gesamtkosten können alle vier Eckpunkte der Finanzrichtlinien eingehalten werden.

Die Gemeinde investiert 

Die Bruttoinvestitionen liegen im kommenden Jahr mit 24.1 Mio. Franken rund 1.7 Mio. über dem Voranschlag des laufenden Jahres. Diese Zunahme ist vor allem im Bereich Hochbau zu finden. Das neue Feuerwehr – und Sammlungsdepot wird im 2018 in der Bauhauptphase sein. Im Bereich Tiefbau soll die nächste Etappe der Gapetschstrasse und der Poststrasse in Angriff genommen werden. Zudem startet der Werkleitungsausbau der Feldkircherstrasse in Anlehnung an das Land Liechtenstein.

Höhere Beiträge an Sozialwerke
 
«Trotz einer Verbesserung des Bruttoergebnisses von 1.7 Millionen Franken steigt der Aufwand um ca. 2.6 Mio. Franken an. Dies ist vor allem auf die höheren Beiträge an die Sozialwerke und einzelner einmaliger Aufwendungen zurückzuführen», schreibt die Gemeinde. Im Zusammenhang mit der Verabschiedung des Budgets 2018 hat der Gemeinderat den Gemeindesteuerzuschlag nicht erhöht. Er befindet sich auf 150 Prozent. «Aufgrund der Berechnungsweise erfolgt eine Erhöhung des Steuerfusses erst, wenn das Nettofinanzvermögen unter 100 Millionen Franken sinkt.» (pd/red)

23. Nov 2017 / 14:47
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