Vermischtes

«In der Politik wird es 2012 brodeln»

Kein Weltuntergang: Stattdessen habe im nächsten Jahr das Miteinander einen höheren Stellenwert, glaubt Hellseherin Susi Schädler. Auch der Landtag müsse sich auf Kompromisse einlassen.       	 Bild Klaus Schädler
Kein Weltuntergang: Stattdessen habe im nächsten Jahr das Miteinander einen höheren Stellenwert, glaubt Hellseherin Susi Schädler. Auch der Landtag müsse sich auf Kompromisse einlassen. Bild Klaus Schädler
Liechtensteiner Politiker stehen vor grossen Herausforderungen, im englischen Königshaus wird es bei Kate und William bald Nachwuchs geben und die beiden Sternzeichen Jungfrau und Krebs gehören zu den Gewinnern des Jahres 2012.

Triesenberg. – Was aber nützen denn all diese Botschaften, wenn die Welt nächstes Jahr doch sowieso untergeht? Schliesslich bedeutet der 21. Dezember 2012 nach dem Langzeitkalender der Mayas das Ende der menschlichen Zivilisation. «Das ist nur Angstmacherei», beruhigt Wahrsagerin Susi Schädler. Sie glaubt vielmehr, dass nächstes Jahr ein neues Zeitalter für die gesamte Menschheit beginnt. «Ein Zeitalter, in dem das Zwischenmenschliche wieder mehr zählt und das Miteinander einen hohen Stellenwert hat», sagt sie.
Vor Katastrophen bleibt die Erde aber auch nächstes Jahr nicht verschont. Im Gegenteil – es werde mehr Unglücke geben als in den vergangenen Jahren. «Ich sehe vor allem viele Stürme und Überschwemmungen, denen Menschen zum Opfer fallen.» Betroffen seien vor allem die beiden Länder Italien und Türkei.

Viele Burn-out-Erkrankungen

Um die Gesundheit der Gesellschaft steht es nächstes Jahr nicht so rosig: «Sehr viele junge Menschen werden an einem Burn-out erkranken», sagt Susi Schädler. Schuld daran sei unter anderem der finanzielle Druck, der auf vielen Menschen laste. Arbeitgeber würden viel mehr Leistung verlangen, während auch der Zeitdruck den Arbeitnehmern im Genick sitze.
Mit einem gewissen Zeitdruck hat laut der Triesenberger Wahrsagerin auch der liechtensteinische Landtag zu kämpfen: «Es wird unter den Politikern aller drei Parteien mächtig brodeln und sie müssen sich ranhalten, um schnellst möglich Kompromisse zu finden.» Ansonsten falle das ganze System auseinander.
Der Spitalneubau hingegen stehe unter einem guten Stern. «Ich glaube, es wird einen anderen Standort geben, aber die neue Lösung wird für alle zufriedenstellend sein.» Bis es aber so weit ist, werde es im Spital Vaduz jede Menge personelle Veränderungen geben – «viele Angestellte werden kündigen.» (bfs)
 

Mehr in der heutigen Print- und Online-Ausgabe des «Liechtensteiner Vaterlands».

28.12.2011 / 23:18 / lv
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