Politik

Gemeinsame Obsorge mit Amtskollegin besprochen

Das gemeinsame Sorgerecht verwirklicht die Gleichstellung von Vätern und Müttern: Justizministerin Aurelia Frick (rechts) und ihre österreichische Amtskollegin Beatrix Karl. Bild Brigitt Risch
Das gemeinsame Sorgerecht verwirklicht die Gleichstellung von Vätern und Müttern: Justizministerin Aurelia Frick (rechts) und ihre österreichische Amtskollegin Beatrix Karl. Bild Brigitt Risch
Regierungsrätin Aurelia Frick hat am Mittwoch ihre österreichische Amtskollegin, Justizministerin Beatrix Karl, zu einem bilateralen Gespräch empfangen. Aufgrund der Aktualität in beiden Ländern war die gemeinsame Obsorge der Eltern Thema des Arbeitsgesprächs. Das Insolvenzrecht sowie aktuelle strafrechtliche Themen wurden ebenfalls besprochen.

Vaduz. - «Wenn die Obsorge an einen Elternteil zugewiesen wird, zerbricht nicht nur die Ehe, sondern auch die Elternschaft. Das gemeinsame Sorgerecht setzt hingegen die gemeinsame Elternschaft trotz Scheidung fort und verwirklicht die Gleichstellung von Vätern und Müttern. Deshalb soll im Interesse des Kindes die gemeinsame elterliche Sorge für geschiedene sowie für nicht miteinander verheiratete Eltern zur Regel werden», hat Aurelia Frick gemäss amtlicher Mitteilung nach dem Arbeitsgespräch gesagt. (ikr)

6.2.2013 / 16:34 / lv
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