Wirtschaft

US-Index Dow Jones knackt Marke von 14'000 Punkten

Ein Händler an der NYSE freut sich (Archiv).
Ein Händler an der NYSE freut sich (Archiv).
Die US-Börsen sind nach freundlichen US-Arbeitsmarktzahlen am Freitag auf den höchsten Stand seit fünf Jahren gestiegen. Zwar schuf die US-Wirtschaft im Januar etwas weniger Stellen als zuletzt. Allerdings wurden die Zahlen für November und Dezember nach oben korrigiert.

New York. – «Die Revision nach oben ist erfreulich», sagte Mark Luschini, Chef-Investmentstratege bei Janney Montgomery Scott. Die Januar-Zahl deute gerade noch darauf hin, dass der Arbeitsmarkt an Fahrt gewinne. Gleichzeitig seien die Zahlen jedoch nicht so stark, dass die Notenbank Fed sich gezwungen sähe, ihre Konjunkturmassnahmen wieder zurückzufahren.

Der Dow-Jones-Index der Standardwerte schloss 1,1 Prozent höher auf 14'009 Punkten und damit auf dem höchsten Stand seit Mitte Oktober 2007. Im Handelsverlauf stieg das Marktbarometer zeitweilig gar auf 14'019 Punkte.

Der breiter gefasste S&P-500 verzeichnete ein Plus von einem Prozent auf 1513 Zähler. Der Index der Technologiebörse Nasdaq kletterte 1,2 Prozent auf 3179 Punkte. Im Wochenvergleich rückte der Dow um 0,8 Prozent, der S&P um 0,7 Prozent und der Nasdaq um 0,9 Prozent vor.

Auf Unternehmensseite standen erneut Bilanzen im Mittelpunkt. Der US-Pharmakonzern Merck übertraf mit seinen Zahlen zwar die Erwartungen von Analysten, blickt aber vorsichtig auf das Jahr 2013. Die Aktie fiel mehr als drei Prozent.

Der Ölmulti Exxon Mobil steigerte seinen Gewinn im vierten Quartal um sechs Prozent. Zwar fiel die Produktion von Öl und Gas, doch die Margen im Raffineriegeschäft legten zu. Die Exxon-Papiere notierten zuletzt kaum verändert. Dagegen kam der Bericht von Konkurrent Chevron gut an. Die Anteilsscheine legten 1,2 Prozent zu.

Gefragt waren Dell-Aktien, die sich um drei Prozent verteuerten. Der schwächelnde PC-Pionier steht offenbar kurz vor der Übernahme durch seinen Gründer und Chef Michael Dell sowie den Finanzinvestor Silver Lake.

Der weltgrösste Arzneimittelhersteller Pfizer brachte seine Tiermedizinsparte erfolgreich an die Börse. Die Aktien der unter dem Namen Zoetis auftretenden Tochterfirma sprangen bei ihrem Handelsdebüt 21 Prozent auf 31,50 Dollar in die Höhe. Sie schlossen auf 31 Dollar.

Die Anteilsscheine waren zu 26 Dollar und damit oberhalb der Preisspanne von 22 bis 25 Dollar ausgegeben worden. Pfizer nahm mit der Erstemission 2,2 Milliarden Dollar ein. Es ist der grösste Börsengang seit Facebook im Mai vergangenen Jahres. Pfizer-Papiere verteuerten sich um 1,3 Prozent.

Die US-Industrie gewann zum Jahresstart so kräftig an Schwung wie seit neun Monaten nicht mehr. Der an den Finanzmärkten stark beachtete Konjunkturindex der US-Einkaufsmanager stieg im Januar auf 53,1 von 50,2 Punkten im Dezember.

Damit liegt das Barometer wieder deutlich über der Marke von 50 Zählern, ab der es Wachstum signalisiert. Experten hatten im Schnitt nur mit einem Anstieg auf 50,6 Punkte gerechnet.

Die US-Konsumentenstimmung hellte sich zu Beginn des neuen Jahres überraschend auf. Das entsprechende Barometer stieg im Januar nach endgültigen Berechnungen auf 73,8 Punkte nach 72,9 Zählern im Dezember, wie Thomson Reuters und die Universität Michigan nach endgültigen Berechnungen mitteilten. In einer ersten Schätzung waren nur 71,3 Punkte veranschlagt worden. (sda)

1.2.2013 / 22:49 / sda
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