Kultur
Freude an der Musik wird nach wie vor gefördert
Der Vorstand: Anton Gerner, Monika Frick, Xaver Biedermann, Präsidentin Gisela Biedermann, Fritz Erb und Gaby Oehri (v. l.).
Bild Daniel Ospelt
Am Mittwochabend lud der Freundeskreis Musikschule seine Mitglieder zur alljährlichen Generalversammlung und blickte dabei nicht nur auf ein erfolgreiches Jahr zurück, sondern ermöglichte mittels finanzieller Zuwendung vielen Musikschülern ein weiteres Jahr Freude an der Musik.
Die üblichen Vereinstraktanden konnten anlässlich der 13. Mitgliederversammlung im Rheinbergerhaus Vaduz kurz und bündig abgehandelt werden. Dank den umsichtigen Bemühungen des Vereinsvorstandes, der sich geschlossen zu einer weiteren Amtsperiode von zwei Jahren bereit erklärte, konnte der Verein sein Vermögen trotz wirtschaftlich schwierigen Zeiten weiter ausbauen. Den grössten Anteil der Einnahmen machen die rund 200 Mitgliedsbeiträge aus. Sponsoren und private Gönner tragen ihren Teil dazu bei, dass das Hauptanliegen des Freundeskreises weiterhin zielstrebig verfolgt werden kann. Dieses besteht darin, die Anschaffung von kindgerechten Leihinstrumenten mittels finanzieller Zuwendungen zu erleichtern.
Für Vereinspräsidentin Gisela Biedermann war es zudem eine grosse Freude, heuer erstmals einen weiteren Check an Stiftungsratspräsidentin Christa Eberle für zusätzliche Schulgeld-Reduktionen überreichen zu können. «Dies verdanken wir nicht zuletzt unserem guten finanziellen Polster», erläuterte Gisela Biedermann und hofft, dass die «gute Zusammenarbeit mit der Musikschule auch in Zukunft weitergeführt werden kann».
Im Anschluss an die Mitgliederversammlung lud der Verein alle Interessierten zu einer Gesprächsrunde zum Thema «Späteinsteiger – zum Musizieren ist es nie zu spät» ein. Moderatorin Jutta Hoop erläuterte hierbei mit fünf Späteinsteigern, deren ganz persönliche Erfahrungen beim Musizieren, die dabei auftretenden Herausforderungen und was für sie den besonderen Reiz am Musizieren ausmacht. Monika Frick, Elisabeth Ospelt, Xaver Biedermann, Toni Näscher und Tim Schneider waren sich hierbei jedoch einig, dass ein Leben ohne Musik nur halb so erfüllend, nur halb so entspannend und nur halb so schön sei. Ihre Statements reichten hierbei vom Gehirnjogging und dem Reiz am Neuen über den Stressabbau bis hin zur sinnstiftenden Lebenserfahrung.
Im Anschluss bewies das «LiechtensteinEcho» mit seinem gehörfälligen Ständchen, dass Musik ein unverzichtbarer Wert ist. Beim abschliessenden Apéro liess man den Abend ausklingen. (ehu)
Weitere Informationen zum Freundeskreis Musikschule unter www.musikschule.li
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