Walter Eberle am Berliner Marathon
Früh setzten sich fünf Athlethen ab – Eberle befand sich in der Verfolgergruppe. Sie schafften es trotz hohem Tempo nicht mehr die Verfolgergruppe einzuholen. Eberle erwartete das Ziel des Marathons beim Brandenburger Tor und setzte darum den Endspurt zu früh an, da das wirkliche Ziel erst 300 Meter nach dem Tor war. Dies kostete einige Ränge. Trotzdem konnte er seine Bestzeit um rund zwei Minuten unterbieten.
Zu hoch gepokert
Eine Woche zuvor fand die WM der Körperbehinderten in Bogogno (Ita) statt. Das Zeitfahren über 20km wurde auf einer sehr anspruchsvollen Strecke mit einigen giftigen Anstiegen und mit teils sehr engen Kurven gespickt ausgetragen. «Mit einem Geschwindigkeitsschnitt von 35 km/h konnte ich das Tempo hochhalten, war jedoch mit dem 16. Rang von 28 gestarteten nicht ganz zufrieden», so Eberle und weiter: «Im Strassenrennen über 58 km konnte ich die erste Runde mit der Spitzengruppe mithalten. Ich pokerte jedoch etwas hoch, klassierte mich im 17. Rang und verpasste somit den angestrebten Top-Ten-Platz. (pd)















